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 . mission nagetier

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Agent 2345
BeitragThema: Re: . mission nagetier   Sa Jun 30, 2012 9:43 am

And from now, everything's gettin' worse.


Chaos brach um ihn herum aus, heilloses, verdammtes Chaos. Grobe Übersicht über das, was passierte? Coca Cola geriet wieder in Bewegung und machte endlich was. Cherubim verzog sich als Erste durch das Loch im Zaun und ließ ihn, Tora und Lu unverrichteter Dinge zurück. Lu war wütend auf Cherubim deswegen und Tora ... war einfach, schlicht und ergreifend Tora. Jaspis und Moreya trennten sich, was darin endete, dass Moreya verletzt wurde und das Bewusstsein verlor. Und Amani hockte nur zwischen ihnen und beobachtete, seine grünen Augen flogen durch die Gegend wie Laserstrahlen. Hier geriet alles außer Kontrolle. Und was konnte er dagegen tun? Gar nichts. Er bleckte knurrend die Zähne, und die scharfen weißen Reißzähne blitzten im letzten Sonnenlicht.
Schließlich fragte Lu, wie sie weiter vorgehen sollten. Amani hörte genau, dass sie schon nervös und besorgt war - wer würde das an ihrer Stelle auch nicht sein? Der goldene Luchs veränderte seine Position ein wenig, sodass er ein klein bisschen mehr an die weiße Lüchsin, die schon seit seiner Kindheit an seiner Seite war, gedrückt war, um sie zu erinnern, dass er da war. Doch mit seinen Gedanken war er voll und ganz bei ihrer Aufgabe. Was sollten sie tun, speziell Lu? Tja, das war eine gute Frage. Aber letzten Endes war nur noch eine Sache wichtig: sie mussten ihre Aufgabe erfüllen. Und die war nunmal, dass sie dieses verdammte Eichhörnchen finden mussten! Also würden sie wohl über übel ...

"Rein da. Scheiß drauf. Wir müssen es kriegen.", sagte Amani zu Lu. Seine Stimme war ein dunkles, heiseres Knurren. Er blickte zu Tora und zu Lu, seine Augen spiegelten die Aufforderung wieder, die gleichzeitig seinen Mund verließ. "Rein da." Dann wandte er sich an sein Funkgerät, beziehungsweise an Cherubim und Jaspis. "Jasp, Cheru, ihr müsst mit Moreya allein klar kommen. Wir setzen uns sofort dran, dieses verdammte Dingen zu finden ... aber wenn ihr noch einen braucht, wird einer noch zu euch kommen. Wir kommen jetzt rein!"
Mit diesen Worten sprang Amani hinter den Müllsäcken hervor. Der erste Sprung war lang und gewagt, sein geschmeidiger Körper streckte sich wie eine Sehne, während er gleich mehrere Meter auf einmal übersprang. Er kam am Rande des Bürgersteigs auf. Es folgte ein weiterer Sprung, beinahe so riesig wie der Erste - die Straße war in drei langen Sprüngen überquert. Kaum hatte er den Zaun erreicht, setzte er zum Sprint an und preschte die Straße hinab. Bald hatte er das Loch, das der abgedrehte Tauberich gefunden hatte, erreicht und sprang hindurch, nur um zwei Meter weiter hinter einem Busch Deckung zu suchen - hier würde er auf Tora und Lu warten.


{ beobachtet Chaos xxx Gedanken xxx redet mit TORA&LU xxx redet mit JASPIS&CHERUBIM xxx durchs Loch }

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. tierart : Eichhörnchen
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Agent 8399
BeitragThema: Re: . mission nagetier   Mo Jul 02, 2012 2:31 am

Squii flitzte an eineigen Mülleimern und einer Katze vorbei. Verdattert blieb er stehen. Falls man das stehen beleiben nennen konnte. Er versuchte eine Vollbremsung hinzulegen, wobei er über irgendwas stolperte und noch ein Stück über den Boden kugelte. Schließlich kam er zum stillstand. Er schüttelte seinen kleinen, roten Kopf, sprang dann auf und sah zu der großen Katze, die eigentlich gar keine Katze war, wie er eben festestellen musste. "Hy, Lu." sagte er zum dem weißen Luchs und musste kichern. Ihn hatten sie sicher nicht erwartet. "Ich soll euch helfen." sagte er schnell, ehe er sich von ihr abwandte und auf den Zaun zuraste. Diesmal schaffte er es, heil stehenzubleiben und sah sich dann um. Er entdeckte die verrückte Taube direkt über sich und kletterte deshalb schnell den Zaun hinauf.
Er grinste Kola an und erneut ertönte seine pipsige Stimme. "Hy Kola." Der kleine, fellige Kerl verzog kurz nachdenklich sein pezliges Gesicht. Irgendwas hatte er vergessen. Seine Miene hellte sich auf, als es ihm einfiel. "Hey Leutelz! Jemand hat gesagt, ich soll euch helfen, ein Eichhörnchen zu fangen, oder so. Wo ist es denn, wisst ihr das? Ist es im Wald? Oder habt ihr es schon?" sprach er nun direkt in das Mikrofon. Das er seine Komplizen nerven könnte, kam ihm nichtmal in den Sinn. Squii wippte auf dem Zaun hin und her. Er wollte endlich was tun. Nur hier rusitzen würde langweilig werden. Er lehnte sich immer weiter vor, bis er plötzlich den Halt verlor. Unsanft kam er am Boden auf und ein kleines Jaulen drang aus seiner Kehle. Er stand auf und fuhr sich mit seiner Pfote über seinen Hintern. "Mist!" Er blickte zu Kola hinauf, der immer noch am Zaun oben saß. Squii kletterte in Windeseile wieder zu dem Vogel hinauf und begann ihn wegen seines Hintern vollzujammern.

[stößt zu der Mission hinzu - stolpert - redet kurz mit Lu - rennt zu Zaun - klettert hinauf - erklärt allen, dass er helfen solle - fällt von Zaun hinunter - flucht - klettert wieder hinauf - jammert Kola voll)

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. tierart : Lannerfalke
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Agent 1455
BeitragThema: Re: . mission nagetier   Mo Jul 02, 2012 6:29 am

Moreya tat eigentlich alles, sie konnte keine Stelle nennen die ihr nicht wehtat, sie war ziemlich hart gefallen, sie spürte das sie irgendwo am Bauch bluten mussten, musste. Alles war und schien so weit weg, langsam dämmerte es ihr, dass da Jaspis und Cherubim, die Füchsin in der Nähe waren. Sie kannte diese eigentlich kaum, aber sie sich Sorgen zu machen. Beide….
Aber warum?! Es war plötzlich ganz komisch in ihrem Bauch, ein warmes Gefühl breitete sich in diesem aus, zum ersten Mal in ihrem Leben, machte sich jemand, mal abgesehen von ihren Eltern, welche sie früh verloren hatte, Sorgen um sie. Bis jetzt war sie immer relativ allein gewesen und hatte sie sich auch nie Gedanken um andere gemacht. Auf einmal wurde ihr innerlich klar, dass sie Jaspis ab jetzt mit ihrem Leben beschützen würde, die beiden waren nun Freunde, aber bewegen, nein bewegen konnte sie sich nicht. Innerlich hasste sie sich gerade für dieses Missgeschick, aber schließlich hatte sie ein Eichhörnchen ja auch angegriffen und sie nur deswegen aus dem Konzept gebracht.

Alles tat ihr weh, aber Jaspis hatte doch zu ihr gesprochen, sie konnte nur ganz langsam die Augen öffnen, alles sah Moreya durch einen verschwommenen Schleier. Sie spürte beide Flügel nur sehr, sehr schmerzhaft und der rechte, den spürte sie gar nicht mehr.

Was war wenn er gebrochen war? Wenn sie nie wieder fliegen konnte? Wenn sie zu viele innere Verletzungen hatte? Sie hatte schon so viele Horrorgeschichten gehört…

Panik kam in ihr hoch, aber sprechen schien ihr durch die Schmerzen unmöglich, am liebsten wäre sie aufgestanden nur um zu wissen, ob es noch ging, aber sie konnte und durfte nicht, vielleicht würde sie dadurch alles nur noch schlimmer machen. Schließlich könnte eine ihrer Verletzungen dadurch noch schlimmer werden. Ganz langsam und vorsichtig drehte sie ihren Kopf zu Jaspis, Panik war in ihren Augen geschrieben, Panik und Angst und auch ein flehender Blick. Vermutlich unmöglich für jemanden zu deuten, der ihre Vergangenheit nicht kannte. Ihr Mikro war zerstört und auch die Kopfhörer funktionierten nicht mehr. Ihr Blick sagte einfach nur, ich flehe euch an, ich habe Angst, dass ich sterben würde, bitte lasst mich nicht allein. Moreya hasste sich für diese Schwäche, aber sie war ja hier bei Jaspis, dem sie vertraute, aber sie hatte schon mal vertraut, sie musste einfach nur daran glauben, dass es diesmal klappen würde. Ganz vorsichtig sprach sie:

„Ich…
Spüre meinen rechten Flügel….
nicht….
Mir tut… alles weh…“


Sie wollte nicht sagen, bitte lasst mich nicht alleine, sie wollte jetzt nicht auch noch so schwach klingen, aber eigentlich hatte sie eine scheißangst.


[bei Cherubim und Jaspis]

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Zuletzt von Moreya am Mi Jul 18, 2012 2:49 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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. tierart : taube
. alter : 9 jahre, 3 monate
. größe : 23 zentimeter
Agent 4223
BeitragThema: Re: . mission nagetier   Di Jul 03, 2012 11:19 am

Kola hatte alles im Blick! Okay, vielleicht nicht alles. Er sah zum Beispiel nicht, ob sein Chattäubchen 'Mitzekatze' gerade an ihn dachte oder nicht oder ob Shark gerade in seiner großen Nase bohrte oder nicht. Kola sollte Kameras installieren. Ja, genau! Überall Kameras. Kameras überall und überall, wo sie noch nicht waren, mussten noch mehr sein. Überall, generell. Vieeeele Kameras! Genau! Dann konnte er alles und jeden sehen! Sogar, ob Shark bohrte! Jaaa! Die Idee war gut.
Koka Kola grinste und ließ seine Sonnenbrille auf seinen Schnabel fallen, nur um dann total lässig an der kleinen Cola-Flasche an seinem Hals zu nuckeln. Ja! Das war das Leben pur.

Kola störte die Sonnenbrille jedoch ein bisschen. Es war noch dunkler als dunkel geworden. Also Dunkeldunkel. Sehr dunkel. Dunkeler. Finsternis! Ging es noch schwärzer? Vielleicht, möglich.. sollte er es testen?
Vor Freude über diese Idee hüpfte er auf dem Zaun auf und ab. Hüpf, hüpf, hüpf! Ja, das war guuuut! Ach, er hatte sooo viele gute Ideen. Es gab zwar bessere, aber seine waren sehr viel besser. So wie immer. Standart. Genial! Ja, genau! Er war ein Genie. Ein verdammtes Genie. Wuhuu!

Auf einmal sprach ihn etwas an. Kola ließ lässig seine Brille etwas tiefer auf den Schnabel sinken. Er blickte auf das Tier und lächelte leicht. "Haaaaai. Wo? Ach, Joke! Haha! Lustig!" Kola fing an zu lachen und flatterte vor Belustigung mit seinen abgewetzten Flügeln. Es war wundervoll! Cola im Blut und lustige Witze! Genial! "Alsuuu du schöne Rotheit... Was geht so bei dir ab. Hast du NEWS für mich? Du- AAAAAAAH"
Koka Kola began wild mit seinen Flügen zu schlagen. Da, da, da, da war es. Das Vieh, dass sie suchten. Ja, genau. Das Hörnchen! Oh my fucking God!!
"Mayday oder wie man das sagt. SOS! Notfall! Hilfe! Ich hab das Hörnchen! Ich hab es!", schrie der Vogel ins Funkgerät und packte die rote Agentin im Nackenfell und began damit durch die Luft zu flattern. Das neue Gewicht zog ihn ein bisschen auf den Boden. Aber er hatte seine Beute! Wie ein Adler! Ja, genau... er war ein Adler, der elegant durch die Lüfte sauste. So war und musste das. Kola, war der Held.


{ bei Squii ;; FEHLARLAM }

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Ich kann dir die Welt zeigen, mit all ihren Wundern.

Colaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa <3
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. tierart : Karakal
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Agent 2596
BeitragThema: Re: . mission nagetier   Sa Jul 21, 2012 8:29 am

Während Tora sich geschreckt hatte heckten Lu und Amani bereits Pläne für die Flucht aus. Der Karakal hörte einen Kollegen zu und entschied, dass dies das perfekte Team für ihn war. Amani war klug, Lu war aufbrausend und wild und beide waren sie Katzen. Sehr schön. Das gefiel Tora schon einmal sehr gut. Seltsam war nur, dass Cherubim nicht mehr da war...
War die Füchsin etwa doch nicht diesem Bodentrupp zugeteilt worden? Verwirrt runzelte Tora die Stirn und sah sich um, konnte aber kein rotes Fell entdecken. Was war hier nur los? Er musste ja zugeben, dass Cherubim ganz schön nervig sein konnte, aber sie war quasi wie er selbst und das weckte Sympathien in Tora für diese kleine, zickige Füchsin. Doch die neuen, freundlichen Gefühle, die in dem Karakal gerade erst heran wuchsen wurden sogleich zu Boden gestampft, als er das Fehlen Cherubims bemerkte. Er war sich hundertprozentig sicher, dass die Rote zu seinem Team gehörte und es war nicht richtig, dass sie nun verschwunden war. Ein Agent musste perfekt sein und wenn das nicht möglich war, dann sollte er zumindest auf seinen Vorgesetzten hören.
Wut blitze in Toras Augen auf und der Kater wandte den Blick Lu zu, welche ebenfalls zornig aussah. Was sie wohl hatte? Ob es an dem Karakal lag? Er hatte in den letzten Minuten nicht viel Fruchtbares hervor bringen können, aber das alles war nun mal noch neu für ihn und er war es nicht gewohnt, selbst die Mission durchzuführen. Er war für das „Säubern“ der Räume zuständig und nicht für das Jagen von Eichhörnchen.
Plötzlich hörte Tora einen Funkspruch im Ohr. Er war von Jaspis. Während der Mission hatte die Flugtruppe sich nicht besonders kooperativ mit dem Bodentrupp gezeigt, weshalb die Funksprüche Tora ein wenig verwirrten. Zwar hatte man bisher nur nicht auf eine Frage seitens des Karakals geantwortet und ansonsten brav miteinander gesprochen, aber das nagte an Tora. Es hatte einmal nicht richtig funktioniert, es könnte nochmals passieren. Der Kater fühlte sich einfach nicht so recht wohl.
Doch diesmal hatte es ja geklappt mit den Funken, nur dass Jaspis nichts Fröhliches zu sagen hatte. Moreya war verletzt. Ernst trat in Toras Augen. Vergessen war seine Wut auf Cherubim und auch dieser leichte Zorn auf seine Kollegen in den Lüften. Lu reagierte sofort auf den Funkspruch und schickte zunächst drohende Worte an die Füchsin aus. Amüsiert zuckte Tora mit den Schnurhaaren. Ja, da hatte jemand dieselben Gedanken gehabt. Kurz darauf sprach die Luchsin zu Jaspis, diesmal sanfter.
Tora entschied sich zu schweigen. Erneut. Wie außerordentlich unüblich für ihn. Aber er war nun mal nicht ein Kater der sanften Worte und diese Verletzung Moreyas musste ja seine Gründe haben. Vielleicht war sie ja einfach zu scha... Oder es war einfach die Schuld des Eichhörnchens. Ja, dass musste es sein.
Amani – der die Führung in der Pfote hatte – forderte sogleich seine Kollegen dazu auf in den Wald zu stürmen. Tora antwortete mit einem ernsten Nicken und sah dann kurz zu Lu. Er wusste, es war ein falscher Moment, aber er konnte einfach nicht anders. Nachher würde er die Worte, die sich in seinen Kopf formten noch vergessen. Und so sprach er seine Gedanken einfach aus:

“Falls du gerne etwas Unterstützung bezüglich deines Cherubim-Problems brauchst: Ich helfe dir gerne. So sehr sie mir auch ähneln mag: Jemand, der seine Befehle nicht richtig ausführt hat – meiner Meinung nach – eine Standpauke verdient.“

Tora lächelte noch keck, bevor er Amani durch den Zaun folgte und in das nahegelegene Versteck flüchtete, wo der männliche Luchs bereits wartete.

“Ich bezweifle ja, dass wir großartig etwas ausrichten können, aber hof...“

Weiter kam der Karakal nicht, denn Koka Kola sandte einen Funkspruch aus. Er hatte scheinbar das Zielobjekt gefangen. Verblüfft riss Tora die Augen auf und sah dann zu Amani hinüber. Konnte man dem Glauben schenken? Verdattert stotterte der Karakal in sein Halsband...

“Kola; G-Gut gemacht.“

... bevor er tief ein- und ausatmete und einen Blick in den Wald warf.



[bei Amani und Lu | regt sich über Cherubim auf | hört Amani zu | hört Jaspis | redet mit Lu | rennt zu Amani | redet mit ihm | ist verblüfft und redet mit Kola]

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>> Wer keinen Charakter hat, hat keine Feinde ...nicht wahr, Cherubim?
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Agent 1064
BeitragThema: Re: . mission nagetier   Sa Jul 21, 2012 10:57 am

Der kleine Frettchenherr konnte das Bild nicht ertragen. Moreya lag vor ihm und blickte ihn hilflos an. Sie war wie ein Kleines, dass sich verletzt hatte und dem man sagen musste, dass alles gut war, auch wenn die Lage ein wenig anders aussah. Er war immer schlecht im lügen gewesen, wenn es um so etwas ging.
Der Blick Moreyas klammerte sich an den viel kleineren Frettchenherren und bohrte sich darauf wie ein Flock in sein kleines Agentenherz. Er hatte Angst um sie. Eigentlich sollten Agenten ja keine Freundschaften untereinander schließen und sie sollten keine Angst haben, aber jeder hatte Freunde und Angst. Man hatte immer Angst, wenn man auf eine Mission ging. Es war üblich sie hinunter zu spielen, aber das hier war nicht mehr eine Ernstlage. Das hier war ein verdammter Notfall.

Er hörte Moreya sprechen. Gequält und Schmerzvoll drang ihre sonst so ruhige und wenn nicht sogar mütterliche Stimme an seine kleinen Ohren. Ein Klos breitete sich im Hals des kleinen Braunen aus. Er war nicht in der Lage zu atmen, für ein paar scheiß Sekunden. Jassy schloss einen Moment die Augen und atmete tief durch. Vor nicht so langer Zeit hatte er einen Kurs gemacht. Erste Hilfe oder soetwas.
Er schüttelte seinen kleinen Frettchen-Kopf und drückte seine Nase in die Brust von Cherubim, nur um ihr dann leise zuzuflüstern

"Ich weiß was zu tun ist. Vielleicht hat sie nur ihren Flügel ausgerängt. Es wird nicht schwer sein, ihn wieder einzuränken. Aber du musst mir helfen. Beschäftige sie. Sag ihr, dass alles gut wird, ja? Ich ränke das Teil wieder ein. Du kriegst das hin und dann packen wir dieses rote Mistvieh!"

Er seufzte leise. Die Situation legte seine Nerven frei und er began schon leicht zu zittern. Er wollte Moreya nicht weh tun, obwohl es ihr danach besser gehen würde. Noch einen Moment vergrub er seinen kleinen Kopf in dem weißen, warmen Fell der Fuchsdame, ehe er zu Moreya ging und ihr über den Kopf streichelte.

"Hey, Kleine. Es wird alles gut. Ich will dir helfen und Cheru hilft auch. Du musst jetzt nur stark sein. Wir werden nicht gehen. Wir bleiben und wir werden nicht für dich kämpfen. Wir werden für dich gewinnen, Kleine."

Dann hoppelte er zurück zu Cheru und lächelte sie an. Sie sollte wissen, dass es keinen Grund zur Unruhe geben sollte. "Wir packen das, okay? Zusammen packen wir das. Versprich mir, dass du in den kommenden fünf Minuten keine Angst haben wirst und mir vertraust, ja?"
Er sah ihr in ihre braunen, funkelnden Augen. Sie waren so schön. Er mochte sie sehr. Sie erinnerten ihn immer an Karamel. Diese kleberige Flüssigkeit, die immer in Twix-Riegeln war. Er mochte Twix und er mochte Cherubims Augen. Sie waren einfach wunderschön, genau wie der Rest der Füchsin.
"Versprechs, bitte..", sagte er leise und drückte seine kleine Nase kurz gegen ihre. Es war fast so, als würde er bei ihr mit der Kraft gefüllt werden, die er brauchte um Moreya jetzt zu helfen. Deswegen war ihr Versprechen um so wichtiger.


{ bei Cheru && Moreya }

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{ zusammen mit snickers gary's lollypop <3 }
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. tierart : Eichhörnchen
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Agent 8399
BeitragThema: Re: . mission nagetier   So Jul 22, 2012 1:48 pm

Squii war noch vollkommen in sein Gejammer vertieft, sodass er zuerst gar nicht merkte, wie Kola durchdrehte. Er hörte dem Tauberich nur mit einem Ohr zu. Squii war zwar ein Weltmeister darin, zu quasseln, anderen zuzuhören zählte allerdings nicht zu seinen Sträken. Ein Fehler, dem Vogel nicht zuhörte, wie sich kurz darauf herausstellte. Krallen bohrten sich in seinen empfindlichen Körper und kurz drauf wurde er hochgehoben. "Was? Nein, warte, ich bin nicht.. au, AH, das tut weh. Lass mich runt-AUU!" sagte er und zappelte aufgreget herum. Sein Blick fiel kurz zu Boden, wo er eine kleine Gestalt erblickte. Eichhörnchen! Gerade wollte er seinen Entführer darauf aufmerksam machen, als ihm ein zweites auffiel. Mist, das würde die Sache natürlich erschweren.
Der kleine Kerl ignorierte die Tierchen da unten und versuchte weiter, Kola davon zu überzeugen, dass er nicht der Gesuchte war. "Ihr sucht eine Eichhörnchendame, Kola! Ich bin ein KERL, verdammt, siehst du das nicht?" Squii zappelte und zappelte, löste sich immer mehr aus den Krallen des Vogels. Und plötzlich war er frei. Wobei er zu spät bemerkte, dass das das Dümmste war, was er hätte machen können. Squii raste Richtung Boden, schrie ängstlich auf. Er schloss seine Augen, bereit für die harte Ladung auf die der unweigerliche Tod folgte. Dach beides blieb aus. Mit voller Wucht traf er auf igrendetwas, was seinen Sprung abfederte. Erleichterte atmete er aus, wollte kurz auf dem wichen Ding liegen bleiben, um zu verschnaufen. Doch daraus würde nichts werden. Dennn ddas weiche Ding fing plötzlich an, sich zu bewegen. Verdattert sprang er auf, drehte sich um,... und blickte direkt in das Gesicht einer Eichhörnchendame, die laut fluchte. Als sie ihn sah, spiegelte sich Entsetzen auf ihrem Gesicht. Ohne wirklich zu wissen, was er tat, sprang er nach vorne, bevor sie weglaufen konnte und stürtze sich erneut auf sie. Er wusste nicht, ob es das richtige Eichhörnchen war, aber es war immerhin ein Eichhörnchen, welches NICHT zu den Agenten gehörte. Er warf einen beleidigten Blick in die Richtung, in der Kola vermutete.
Er überlegte, ob er die Anderen anfunken sollte. Wenn es das falsche Eichhörnchen war, hätten sie ein Problem, weil die richtige vermutlich während alles abgelenkt waren, flüchten würden, wenn es jedoch wirklich die gesuchte Feindin war, wäre es dumm, sie nicht anzufunkfen. Er beschloss einfach mal irgendetwas zu sagen. "Alle: Ich hab ein EIchhörnchen. Ob's das richtige is, weiß ich nich, habt ihr irgendeine Idee, wie man's erkennen könnte?" Sein Blick überflig nachdenklich den Körper des Wesens unter sich. Eine Dame war's auf jeden Fall, dass hatte er längst erkannt.


[wird von Kola "entführt" - erblickt mehrere Eichhörnchen - windet sich aus Kola's Krallen - fällt hinuter - landet auf Eichhörnchen - meldet es]

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Agent 1311
BeitragThema: Re: . mission nagetier   Sa Jul 28, 2012 12:25 am

Cherubim
« But at least I got my friends. Share a raincoat in the wind. They got my back until the end. »


Cherubim fand langsam wieder in ihre alte Form zurück. Sie lauschte ihrem kleinen Frettchen-Freund und nickte kurz, Moreya ablenken. Ihr sagen, dass alles gut wird. Sie nicht verschrecken. Freundlich sein. Das waren alles Dinge, die nicht in der Natur der kleinen Füchsin lagen. Sie war doch eigentlich eine verwöhnte kleine Diva, die tat, wonach ihr der Sinn stand. Jaspis aber lenkte sie ab, indem er seinen kleinen süßen Kopf in ihrem Brustfell vergrub. Sanft leckte sie ihm über den Kopf und wartete ab, was der kleine Kerl noch so machen würde. Nachdem er mit Moreya gesprochen hatte, kam er wieder zu ihr zurück. Die Rote nickte und fixierte ihren kleinen Freund.
„Ich verspreche dir, dass ich dir vertraue“ flüsterte sie leise und stellte sich dann weiter zu Moreya. Sanft streckte sie ihren Kopf über den der Falkendame und sah sie so liebevoll an, wie es ihr möglich war.

„Moreya, hör mir zu. Bleib hier, okay? Wir finden dieses kleine dumme Fellknäuel. Aber dazu brauchen wir dich. Ohne dich sind wir hier unten blind. Du bist unser Auge. Wir brauchen dich in der Luft“ plapperte die Füchsin vor sich hin und war sich gar nicht mehr so sicher, ob das, was sie von sich gab, Sinn machte. Aber um ehrlich zu sein, war ihr dies relativ egal, denn immerhin ging es darum, Moreya zu helfen. Und genau das versuchte sie hier.



{ JASPIS & MOREYA | antwortet Jas | plappert Moreya zu }

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» Wer keine Feinde hat, hat keinen Charakter...nicht wahr, Tora?
Dem Frettchen sein Besitzer.
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BeitragThema: Re: . mission nagetier   So Jul 29, 2012 12:05 am

Moreya wusste nicht was Jaspis mit Cherubim besprach, aber je weniger sie davon hörte, desto mehr Angst machte es ihr, was war wenn er Cherubim sagte, dass Moreya es nicht schaffen würde, dass es keinen Sinn hatte und sie alleine lassen würden. ja genau das tat das Frettchen bestimmt gerade, er hatte fertig zu Cherubim gesprochen und Moreya blickte beide an, ein komischer Ausdruck lag in ihrem Blick. Die Falkendame dachte,

gut wenn ihr mich alleine lassen wollt, dann tut, es aber jetzt, tut es einfach und geht. Lasst mich hier alleine sterben, mich hat man doch schon immer im Stich gelassen und verraten….
Anscheint bin ich es nicht wert, dass man ehrlich zu mir ist, warum nur ich?!
Warum nur?!


Aber plötzlich sprach Jaspis zu ihr, das kleine Frettchen säte Hoffnung in ihr Herz, wo vorhin noch Leere, Trauer und Enttäuschung drin gewesen war und gab ihr Kraft. Er würde für sie gewinnen, sie beide würden für sie gewinnen, ein gerührtes Lächeln schlich sich auf Moreyas Züge. Ja, sie lächelte, ein wohliges Gefühl trat in ihr Herz und gab ihr Kraft. Sie würden zusammen kämpfen und gewinnen, jeder auf seine Art und Weise. Das Lächeln fühlte sie komisch an, seit man sie damals verraten hatte, hatte sie nie wieder gelächelt, sich geschworen dies nie wieder zu tun, sich geschworen nie wieder Gefühle zu zeigen und nun?! Nun weckte Jaspis in ihrem Herz neue Hoffnungen und Freude, dass es vielleicht doch so etwas wie Ehrlichkeit und Treue gab und auch Cherubim tat diese auf ihre Art. Sie war s froh, dass diese beiden Tiere bei ihr waren.

Moreya hörte Cherubims Worte und wusste genau, wie Recht sie doch hatte. Ja sie wurde hier gebraucht, ihr Freunde und ihre Kollegen brauchten sie, auf diese komische Taube, welche nach einem menschlichen Getränk benannt worden war, konnte sie nicht zählen, sie würde niemals so ein Eichhörnchen fangen. Moreya wartete und bleib liegen, aber sie musste doch irgendetwas zu den Beiden sagen, ihnen Danken, ihnen ihre unendliche Dankbarkeit zeigen. Tränen waren immer noch leicht in ihren Augen und das selige und glückliche Lächeln zierte auch immer noch ihren Schnabel, aber sie brauchte Worte:

„Danke ihr zwei, ihr wisst gar nicht, wie froh ich bin…
euch als Freunde zu haben…“


zwischendurch hatte sie gestockt, sie war sich nicht sicher ob sie wirklich den letzten Satz sagen sollte, aber sie hatte ihn gesagt fertig, Jaspis war mittlerweile wie ein Bruder für sie geworden, auch wenn er kein Falke war. Sie drehte den Kopf vorsichtig zu ihm und meinte dann:

„Egal, was du vorhast, Jaspis. Ich vertraue dir…
Mein Bruder…“


Die letzten beiden Worte sprach sie ganz leise, dann wandte sie den Kopf wieder Cherubim zu und blickte die Füchsin an, einfach nur in ihre Augen und holte aus diesem Blick, die Kraft, welche sie brauchen würde.


[bei Jaspis und Cherubim]

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BeitragThema: Re: . mission nagetier   Mo Jul 30, 2012 11:19 am

Nach dem Cherubim ihm versprochen hatte, ihm voll und ganz zu vertrauen, fühlte sich der kleine Frettchen-Mann besser. Nein, nicht nur besser, er fühlte sich stärker und hatte ein wenig mehr Selbstvertrauen. Das war wichtig für seinen Plan, den er hatte, um Moreya zu helfen.
Auch die Worte der Falkendame halfen Jaspis. Es rührte ihn, dass sie ihm so sehr vertraute und ihn sogar als ihren Bruder anerkannte. Eigentlich wollte sich das Frettchen bei Moreya bedanken, aber sie war schon in einem Gespräch mit Cherubim und bevor sie sich fragte, was das Frettchen mit einem ihrer Flügel vor hatte. Der Kleine tastete noch einmal den Flügel seiner Freundin ab und stämmt sich dann mit aller Kraft gegen den Kochen, um ihn wieder in den Flügel zurück zu drücken. Es brauchte einen Anlauf, bis es richtig funktionierte. Es gab ein lautes Knacken, so als würde der Knochen brechen. Sicherlich würde nun ein Schmerz die Falkendame durchzucken und sie für einen Moment in eine Starre versetzten, aber dann sollte es ihr wieder gut gehen.

Jaspis tapste zu dem Kopf Moreyas und drückte seine kleine, schwarze Nase gegen ihre Stirn, nur um dann leise mit ihr zu reden. Seine Worte waren ruhig und sollten dementsprechend auch ruhig auf die Falkendame wirken. Er wollte sie nicht verschrecken und ihr das Gefühl geben, allein zu sein oder Angst haben zu müssen.

"Hey Schwesterherz. Das hat grad vielleicht ein wenig weh getan, aber es war nötig und dir wird es in ein paar Sekunden bestimmt besser gehen. Hab keine Angst. Cheru und ich sind ja da!"

Er blickte kurz von Morey fort, um seine Aufmerksamkeit der schönen Roten zu widmen. Sie war ein wenig aufgekratzt, genau wie er, aber strahlte, ebenfalls wie er, Ruhe und Besonnenheit aus. Es lag gernerell eine ziemlich ruhige Atmosphäre um die Drei herum. Jaspis drückte wieder seine Nase in das blütenweiße Fell der Fuchsdame und whisperte leise zu ihr.

"Danke. Danke. Danke!
Ich weiß, dass es nicht so leicht war, für dich, aber dennoch. Wir haben es geschafft. Danke.
"

Dann setzte er sich hin und nach dem er einen letzten Blick zu der Roten geworfen hatte, beobachtete er wieder Moreya. Er machte sich noch immer ein wenig Sorgen, um sie, aber er wusste, dass er ihr geholfen hatte, zusammen mit Cheru. Die beiden hatten zusammen mit der Falkendame gewonnen. Sie hatten zusammen gekämpft und dann gemeinsam die Schlacht gewonnen. Jeder auf seine Weise und das brachte das kleine Frettchen zum Lächeln.



{bei Moreya && Cherubim <3}

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BeitragThema: Re: . mission nagetier   So Aug 05, 2012 2:54 am

Niemand antwortete auf ihre Funksprüche, doch dieses Mal verzieh Lu diese Ignoranz. Immerhin wurde auf der anderen Seite des Zauns gerade um das Leben einer Agentin gekämpft. Während sie dort nun alle Pfoten voll zu tun hatten, mussten Tora, Amani und sie irgendwie einen Plan zusammen stellen. Auf Koka Kola verzichtete sie absichtlich. Wer wusste schon, was im Kopf dieser betrunkenen Taube vor sich ging? Bestimmt nichts gutes. Sie fühlte sich von der Anwesenheit von Amani getröstet, doch dieser Trost zerbrach wieder, als er seine Anweisungen knurrte. Überrascht rückte Lu ein wenig von ihm ab um ihn argwöhnisch zu mustern, doch er redete gerade in sein Halsband. Was ist nur mit ihm los? Er war viel verbissener und grober als sonst. Das gefiel Lu nicht. Seit wann übernahm er ihre Rolle? Sie war doch immer die aufbrausende und er der ruhige! Doch im Moment schienen sich ihre Rollen vertauscht zu haben. Lag dem Kater etwas auf dem Herzen, das ihn bedrückte? Doch danach zu fragen traute sie sich – vor allem in der derzeitigen Situation – nicht. Sie konnte es auch gar nicht, denn Amani folgte schon seinem eigenen Plan und war mit gewaltigen Sätzen losgestürmt um sich in die Sicherheit der anderen Seite zu werfen.

Auf Toras aufrichtige Worte hin nickte sie zustimmend, doch trotz der Ernsthaftigkeit die in ihrer Geste gelegen hatte, musste sie leicht Lächeln.

Danke

Konnte sie dem Kater noch sagen, ehe auch dieser in einer günstigen Gelegenheit über die Straße flitzte und sich zu Amani begab. Nun wäre sie wohl an der Reihe. Die Muskeln ihrer Hinterbeine spannten sich an, doch bevor auch sie los preschen konnte wurde sie unterbrochen. „Hy Lu!“ ertönte es aus dem pelzigen Nagetier, welches sich vor ihr positioniert hatte. Ein Eichhörnchen! Aber es war zweifelsohne ein Agent. Immerhin hatte er das gleiche Halsband und kannte ihren Namen. Er sollte ihnen behilflich sein? Prima! Jemand, der genauso aussah wie der Feind wäre sicherlich hilfreich. Das Eichhörnchen verschwand genauso schnell wie es gekommen war und Lu folgte seinem Beispiel, indem sie mit großen Sätzen über die Straße und ohne Rücksicht auf Verluste durch das Loch im Zaun preschte. Mit zwei weiteren Sätzen warf sie sich in die Büsche zu Amani und Tora und drückte ihren Oberkörper auf den Boden um so unsichtbar wie Möglich zu sein. Die verrückte Taube hatte währenddessen in alle Funkgeräte krakeelt, doch Lu hatte es nicht genau mitbekommen. Immerhin war sie konzentriert darauf gewesen, so schnell wie Möglich in Deckung zu kommen.

Das nächste, was sie bewusst wahrnahm, war, dass das Eichhörnchen einen Artgenossen gefangen genommen hatte. Lus Herz stockte. Hatte er das richtige erwischt?

Shark meinte, sie hätte einen goldenen Ring um den Hals.

Lus Ohren zuckten nervös und sie hoffte darauf, dass der Agent ihnen gleich mitteilen würde, dass er das richtige in die Pfoten bekommen hatte. Dann wäre ihre Mission erfüllt!


[Amani & Tora – perplex wegen Squii – sprintet zu Amani & Tora in die Büsche – erzählt von Rakkis Merkmal (goldener Ring um den Hals)]

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BeitragThema: Re: . mission nagetier   Di Aug 21, 2012 1:29 am

Voller Freude schwebte der Tauberrich in der Luft herum und freute sich, über seinen Fang. Aber die Taube hatte mal wieder angefangen zu spät zu denken. Es war überhaupt mal erstaunlich, dass er dachte, aber egal. Jedenfalls suchten sie ja gar keinen Typen sondern ein Mädchen.
Wäre der Tauberrich ein Mensch, hätte er sich hinter seinem Ohr gekratzt und einen hey-ich-seh-grad-voll-dumm-aus-aber-das-ist-ja-standart-bei-so-dummen-Menschen-wie-mir-Blick aufgesetzt. Aber der Flatterman hatte keine Ohren und keine Hände. Somit konnte er sich schlecht hinter diesen kratzen. Zu dumm aber auch.

Verschreckt durch seinen Fehler und durch die plötzliche Zappelaktion des Roten, ließ er das Fliegengewicht los. Ein weiterer Fehler, weil das Hörnchen direkt Richtung Erde raste. Oh ja, Kola hasste die Erdanziehungskraft. Gerade wollte er hinterher flattern, um den Aufprall zu vermeiden, sprang ein anderes Hörnchen von einem Ast zum anderen, um Squii zu retten. Achja, Squii, so hieß die rote Nuss. Was ein alberner Name aber auch. Konnte das Vieh nicht besser Fanta heißen? Das wäre jedenfalls für die Taube praktischer.
Als dann Squii ins Mikrofon brüllte, wonach er bei dem Eichhorn suchen sollte, um es zu erkennen, viel Kola nur eine Sache ein und voller Aufregung kreischte er sie ins Mikrofon.

"Ring am Bein. Ring am Bein. Ring am Bein. RING AM BEIN!"

Wild schlug er mit den Flügeln, um nicht auf dem Boden landen zu müssen. Voller Aufregung suchte er nach den beiden Eichhörnchens und flatterte wild im Kreis umher, nach dem er gegen einen Ast gekracht war. Der Bruchpilot war einfach zu ungeschickt.



in der Nähe von SQUII und dem anderen EICHHÖRNCHEN

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Ich kann dir die Welt zeigen, mit all ihren Wundern.

Colaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa <3
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BeitragThema: Re: . mission nagetier   Mi Aug 22, 2012 6:59 am

You think you can handle me? Well, that's the best joke I've ever heard!


Durch das dichte Blätterdach über ihnen kam kaum noch Sonnenlicht. Es war zwar noch hell genug, um alles halbwegs genau zu erkennen, aber trtozdem war es schon ein klein wenig düster. Amani hockte dort, in den Schatten der Bäumen, und wartete. Die Muskeln des langen, sehnigen Körpers waren angespannt und spielten nervös unter dem goldenen Fell, als sich seine Krallen immer wieder ein- und ausfuhren und damit kleine Kuhlen in den Erdboden gruben. Seine tiefgrünen Augen lagen auf dem Loch im Zaun, das er von hier aus noch gut im Blick hatte.
Wo blieben Tora und Lu? Es dauerte nur wenige Sekunden, bis zuerst der Karakal und dann die Lüchsin ihm folgten, aber schon allein diese wenigen Sekunden ließen ihn nervös werden. Er hasste es, zu warten. Gerade jetzt, wenn sie diese verdammte Mission abschließen mussten. Aber was sollte er tun? er konnte nichts daran ändern, dass die anderen Beiden nicht genauso fix waren wie er - was sie gar nicht sein konnten, weil sie nämlich nicht in seinen Kopf schauen konnten.
Dann waren sie da, und ein erneuter, viel zu lauter Funkspruch dröhnte in sein Ohr. Koka Kola, dieser durchgeknallte Tauberich, der ihm ein klein wenig auf den Geist ging, weil er so war, wie er nun mal eben warn, hatte irgendein Eichhörnchen gefangen. Zuerst schlug sein Herz ein wenig höher, dann stellte sich aber heraus, dass das ein Fehlalarm war. Amani atmete tief durch, um ein genervtes Stöhnen zurückzuhalten. Konnte er das nicht erst prüfen und dann Alarm schlagen, dass es einem das Trommelfell zerriss? Außerdem, wie konnte man so klug sein, und einen Agenten anstatt eines wilden Eichhörnchens fangen?

Amani musste sich beruhigen. Eigentlich war er ja derjenige, der für seinen kühlen Kopf berühmt war, für seine stoische Ruhe. Äußerlich mochte er das auch sein, immer und jederzeit. Aber innerlich brodelte es, und zwar gewaltig. Er zwang sich, seinen Ärger, seine Ruhelosigkeit und seine Angenervtheit herunterzuschlucken. Immerhin ging es darun, diesen Auftrag zu erfüllen, nur deswegen hatte er diese überflüssigen Gefühle ja überhaupt. Und dadurch die das nur verzögerten, durften die eben nicht da sein. Je eher sie hier fertig waren, desto eher könnte er wieder seine Ruhe haben. Wenn er die irgendwann noch mal bekommen könnte.
Jetzt drang Squii's Stimme an sein Ohr. Das Eichhörnchen, das zunächst fälschlicherweise von dem durchgeknallten deutschen Tauberich gefangen worden war, hatte anscheinend auch mal wieder einen Fang erlebt - während sie hier noch immer im Gebüsch hockten. Allerdings machte Squii keinen Fehler bei seiner Meldung; im Gegenteil, er fragte, wie er die Gesuchte identifizieren konnte. Der Luchs war zufrieden damit - so war es richtig! Doch bevor er eine Antwort geben konnte, war Lu schon zum Zuge gekommen. Sie gab genau die Antwort, die er auch gegeben hätte. Diese ging jedoch halb in Koka Kola's abgedrehtem Gekreische unter.

"NEIN, Kola, nicht Ring am Bein - ein Ring am HALS, verdammt noch mal!", knurrte Amani ins Mikrofon. Oh ja, er stand kurz vorm Platzen, auch wenn er sich alle Mühe gab, nicht in die Luft zu gehen. Ruhe war der Schlüssel zum Erfolg, das wusste er sehr wohl, das war sein gottverdammtes Motto. Aber gerade stand es nun wirklich nicht gut um seine Ruhe. Schon wieder gruben sich seine Krallen in die Furchen, die er schon jetzt unter den Pfoten hatten, noch ein wenig tiefer. Seine grünen Augen schossen ruhelos durch den Wald. Eichhörnchen, Äste, Bäume, Sträucher, noch mehr Eichhörnchen ...
Ein goldener Ring.
Der goldene Luchs machte sich nicht mal die Mühe, die beiden Agenten, die neben ihm kauerten, zu informieren. In einem langen Satz schoss er aus dem Versteck, auf das Eichhörnchen zu, das den goldenen Ring um den Hals trug. Ihre Blicke trafen sich und er wusste, dass er es allein niemals fangen könnte, auch, wenn er noch so schnell rannte. Teamarbeit war angesagt, Kola oder Squii mussten ihm den Weg abschneiden ... oder irgendwer anders. Er würde es in die Falle hetzen, so viel stand schon mal fest. Jetzt, wo er sein Ziel vor Augen hatte, würde der geschickte Jäger es nicht mehr aus den Augen verlieren. Nicht hier. Der Wald war auch seine Welt, das hatten sie dabei wohl vergessen.

"Eichhörnchen. Dort, auf dem Baum. Es hat den Ring. Kola, Squii, wer auch immer; schneidet ihm den Weg ab. Schnappt es euch, verdammt noch mal!"

{ TORA & LU (& SQUII & KOLA) | Gedanken | beobachtet | angenervt, unruhig | knurrt KOLA an | entdeckt DAS EICHHÖRNCHEN | beginnt Jagd }

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BeitragThema: Re: . mission nagetier   Mi Aug 22, 2012 7:24 am

Er schickte seinen Funkspruch los und es dauerte nichtmal zwei Sekunden, da kam von Lu schon eine Antwort. Ring am Hals. Doch noch bevor er nachschauen konnte, wurde sein Trommelfell fast zerissen vom lauten Gekreische des Vogels über ihm. Ring am Bein, sagte dieser. Ja was denn nun? Amani gab ihm die richtige Antowrt. Ring am Hals. Hätte er sich eigentlich denken können, schließlich war Lu nicht diejneige gewesen, die einen männlichen Agenten mit einem weiblichen Waldvieh verwechselt hatte. "Lu,Amani - Gut, danke Leute, ich schau gleich." sagte er, drückte den felligen Artgenossen dann auf den Boden und untersuchte seinen Hals. Kein Ring. Schade, hätte er sich doch so gefreut, wenn er es geschafft hätte. Aber naja, egal. "Alle - Sorry, kein Ring" schickte er schon den Funkspruch los. Trotzdem das Einhörnchen schien keiner von den Guten zu sein. Ob er es laufen lassen sollte? Er wollte gerade die anderen fragen, als ein aufgeregter FUunkspruch von Amani aus seinem Halsband kam. Er hatte das Hörnchen gefunden. Und er oder Kola sollte ihm helfen. Er blickte kurz unentschlossen auf die Eichhörnchendame unter sich, dann sprang er mit einem großen Satz von ihr runter, kletterte den nächsten Baum rauf und blickte sich um. "Amani - wo ist es?" fragte er aufgeregt. Die erste Ortangabe hatte ihm nämlch nicht viel genutzt. Das war ein Wald, verflucht nochmal, hier gab es tausend Bäume. Aber dann erblickte der den Luchs und auch das Hörnchen, auf das sein Blick gerichtete war. "Gut, ich hab es gefunden" sagte er in das Mikrofon an seinem Halsband. Und schon sauste er los. Er war ca. dort, wo die Dame hinrannte, aber eben nicht ganz. Würde er Gas geben, konnte es jedoch sein, dass er es schaffte, gleichzeitig mit ihr an einem bestimmten Punkt anzukommen. Er rannte los, sprang von Ast zu Ast und lies den Artgenossen nie länger als nötig aus den Augen. Und siehe da, er schaffte es. Als sie gerade in die Luft schnellte, sorang auch er los und sie knallten zusammen. Zwar war das nicht gerade die bequemste Art jemanden zu fangen, aber immerhin. Er hielt sie fest umklammert, als sie Richtung Boden fielen. Als sie aufkamen, lag sie unter ihm, er landete also um einiges weicher als sie. Amani musste ganz in der Nähe sein, aber sein Blick galt einzig und alleine seiner Gefangenen. Sie war verdammt hübsch und er fand es schon fast schade, dass sie zu den Bösen gehörte. Sonst hätte sich ja was entwickeln können. Spaßeshalber lächelte er charmant und sagte: "Na, die Dame, haben wir dich erwischt. Dachtest du wirklich, du könntest uns ewig entkommen? Ich laube nicht oder? Schließlich sind wir die besten Agenten, die es gibt. Bist du dir sicher, dass du nicht lieber zu uns gehören willst? So eine hübsche Dame hat bei den Bösen dich gar nichts verloren." Sein Redeschwall wollte gar nicht mehr enden. Das die Dame zunehmend genervter aussah, fiel ihm gar nicht auf. Das einzige Problem war, dass ihm noch etwas nicht auffiel. Nämlich, dass sein Griff sich immer mehr lockerte. Bald würde das Eichhörnchen entkommen können, sollte nicht schnell jemand auftauchen.

{untersucht Eichhörnchen - stellt fest, dass es das Falsche ist - hört Amani's Funspruch - jagt die Gesuchte - fängst sie - plappert sie voll}

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BeitragThema: Re: . mission nagetier   Mi Aug 29, 2012 2:14 am

Cherubim
« Oooh darling who needs love? Who needs a heaven up above? Who needs the clouds, in the sky, not I. »


Ein gereiztes Schnauben verließ den Fang der Füchsin. Sie konzentrierte sich erst jetzt richtig auf die Funksprüche, welche herumgeworfen wurden. Besonders die von Lu interessierten die Schönheit.

„Oh, wurde die arme Luchsdame vernachlässigt und braucht meine Aufmerksamkeit? Verdammt Lu, erstens habe ich gerade geholfen Moreyas Leben zu retten – sei ein wenig freundlicher. Und selbst wenn es ein Nachspiel gibt, Liebes – ich bin einzelgängerisch, das solltest du wissen. Und wehe dir du willst mir nun erzählen, dass wir ein Team sind. Ich bin nicht ganz so dämlich, wie du es vielleicht von mir erwartest“


Zischte die Rote und ihre Augen funkelten wütend, wobei Lu dies leider nicht sah. Oh wie hasste sie doch diesen Luchs. Wenigstens zu einem Wort des Dankes hätte sie sich durchringen können. Aber war erwartete Cheru schon? Sie selbst war in diesem Punkt nicht anders.
Dann aber schenkte sie ihre Konzentration wieder Jaspis und Moreya, die immer noch ein wenig mitgenommen aussah. Allerdings schien es das Frettchen geschafft zu haben, ihren Flügel zu richten. Was sie allerdings nicht erwartet hatte, war, dass sich der Retter in ihr Brustfell drückte. Etwas unbeholfen, rang sie sich zu einem Lächeln durch, was durchaus ernst gemeint war.

„Kein Problem. Wir haben sie gerettet – als Team.“

Es fiel der Füchsin nicht leicht, so etwas zu sagen, da sie wohl die letzte hier war, die als Teamplayerin durchging. Allerdings war es gar nicht mal so übel, mit dem Frettchen zusammen zuarbeiten. Es machte sogar ein wenig Spaß. Nun aber wartete Cherubim auf die Antwort Lus. Zu neugierig war sie darauf, was diese wohl zu entgegnen hatte.



{ JASPIS & MOREYA | antwortet gereizt LU| antwortet Jaspis }

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» Wer keine Feinde hat, hat keinen Charakter...nicht wahr, Tora?
Dem Frettchen sein Besitzer.
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BeitragThema: Re: . mission nagetier   Mi Sep 05, 2012 5:13 am

Das gesuchte Eichhörnchen kreischte, als es geschnappt wurde - und dazu noch von einem Gleichgesinnten. Ohne Rücksicht auf Verluste jagte es dem roten Agenten SQUII seine Zähnchen in den Arm. Vor Schreck ließ der Eichenhörnchenagent los. Voller Wut sprang die Geflüchtete fort von ihm und setzte sich ein paar Meter weiter von ihm weg, um ihn zu beobachten.

"So, so. Du willst mich also schnappen? Warum? Du bist einer von uns! Nicht von denen. Die sind nur Langweiler. Du bist zu etwas Besserem bestimmt, findest du nicht? Du könntest uns helfen.. Sehr helfen."

Sie legte ihre kleinen Ohren an und ließ ihren Scheif um den Ast schlängeln. Immer wieder die selben Bewegungen. Mit einem Lächeln blickte sie den Agenten an. Es wäre so einfach für ihn, mit ihr zusammen zu arbeiten. Er müsste nicht auf einen Haufen Trottel hören, wie die Agenten, die unten hin und her liefen, ohne wirklich etwas zu tun.
Sie streckte die Hand nach ihm aus. Würde er sie ergreifen, würden die beiden zusammen arbeiten, wenn nicht, würde es einen Kampf geben, in den Baumkronen.
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BeitragThema: Re: . mission nagetier   Di Sep 11, 2012 1:59 am

Only know you're high when you're feeling low ...
I never thought I'd go, but now it's time to say goodbye.


Squii hatte sich das Eichhörnchen geschnappt, bevor Amani es geschafft hatte. Das lag nicht daran, dass es ein besserer Jäger war. Es lag einfach nur daran, dass das Zielobjekt sich mal eben in die Baumkronen verzogen hatte. Und da war Amani einfach mehr oder weniger machtlos - er war halt nicht gut darin, durch die Bäume zu rasen wie ein Bekloppter.
Also hatte er einfach nur am Boden zusehen müssen, wie das Eichhörnchen, das ihm derzeit so auf den Geist ging, das Anderer fing. Er nickte also anerkennend, auch wenn er wusste, dass der andere Agent das nicht sehen konnte. Er wusste, dass er es nicht sehen konnte, aber mehr hatte er sich auch gerade nicht wirklich verdient. Denn im nächsten Moment hatte sich die Gejagte schon wieder losgemacht. Sie könnte jeden Moment fliehen!

Der goldene Kater war total fixiert auf die Szene, die sich über ihm darbot, dass er unvorsichtig wurde. Nur eine Sekunde achtete er nicht auf das, was um ihn herum passierte. Nur eine einzige verdammte Sekunde. Und dann bewegte sich die Luft um ihn herum plötzlich. Erschrocken sah Amani sich um, aber bevor er irgendwas tun konnte, knallte es um ihn herum und seine Sicht verschleierte sich. Warum? Stäbe aus massivem Metal senkten sich um ihn herum, fingen ihn ein.
Er war gefangen worden.
Panik machte sich in ihm breit, schnürte dem Kater die Kehle zu. Er wusste sehr wohl, dass er keine Chance hatte, dem Käfig zu entkommen, der auf ihn geschmissen worden war. Dennoch schmiss Amani sich mit aller Kraft dagegen. Er hatte eine Panikattacke, eindeutig. Er erinnerte sich noch sehr gut daran, wie es war, eingesperrt zu sein. Und er hasste es. Er hasste es so sehr. Sein Körper zitterte, und seine Pupillen waren geweitet. Er musste hier weg. Er musste hier raus.
Amani vergaß in dem Moment alles um sich herum. Er vergaß, dass da durchaus Agenten waren, die ihm helfen könnten. Er vergaß, dass dort Menschen um ihn herum waren, die ihn gefangen hatten. Er sah nur noch diese verdammten Gitterstäbe. Neben ihm, über ihm. Er keuchte, sein Herz raste. Wieder schmiss er sich gegen die Gitterstäbe. Es hatte keinen Sinn. Wie durch Watte drangen die Worte der Menschen an seine Ohren, doch er verstand nicht, was sie sagten.
Bis zu dem Moment, wo der Schuss knallte.
Der Luchs sah die Kugel nicht fliegen. Aber er fühlte den Schmerz. In der Schulter, direkt über dem Herzen, das so wahnsinnig raste in seiner Brust. Seine Augen legten sich darauf, wie in Trance beobachtete er, wie sich der dunkle Fleck auf seinem Fell ausbreitet. Sein Blut färbt seinen Pelz jetzt dunkelrot, wie bei einem der Eichhörnchen. Seine Beine geben nach, er geht zu Boden. Langsam wird alles verschwommen vor ihm. Er wird sterben, das weiß er. Mitten in der Mission, fiel zu früh. Und als er das weiß, gibt er sich damit zufrieden, denn es ist besser, als eingesperrt zu werden.

Und das Letzte, was er vor sich sieht, sind weißes Fell und dunkle Augen. Klug und mutig. "Lu ..." Amani's letzter Atemzug trägt ihren Namen mit sich, den Namen der Lüchsin, die er liebte. Sie war ihm Schwester, Freundin und Antrieb gewesen, all die Zeit hindurch, ganz egal, wie scheiße es ihm ging. Er würde auf sie warten, wo auch immer er jetzt hingehen würde. Denn ohne sie war er nunmal nicht vollständig. Und mit diesem Namen, mit dieser einfachen, kurzen Leben, verließ auch das letzte Leben den goldenen Krieger.


[right]{ verfolgt Eichhörnchen | beobachtet SQUII | wird gefangen & erschossen } [rausgeplayt]

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BeitragThema: Re: . mission nagetier   Fr Sep 14, 2012 4:49 am

Während Jaspis an ihrem Flügel rumfuchtelte und sie versuchte sich auf Cherubim zu konzentrieren, fuhr ihr plötzlich ein unglaublicher Schmerz durch den Flügel, nein durch den ganzen Körper, alles verschwamm für kurze Zeit vor ihren Augen und sie konnte es gar nicht fassen, was passierte hier. Was machte er da?! Wollte er sie vielleicht endgültig töten, jetzt hatte er schließlich die Gelegenheit dafür, ach quatsch, das war ihr Bruder im Geiste, ihr Jaspis. Er würde ihr garantiert so etwas nicht antun und dann war es geschafft, durch den ganzen Schock hatte sie nicht einen Laut von sich gegeben und als sie nun versuchte ihre Flügel zu bewegen funktionierte wieder alles. Das konnte doch nicht möglich sein, war das wirklich wahr. Sie würde wieder fliegen, dank ihrem Bruder und Cherubim. Die Falkendame richtete sich mit vielen Kraftanstrengungen wieder auf und blieb aber dort sitzen wo sie war. Sie war unglaublich dankbar und gerührt, wenn sie spürte eine kleine Träne durch ihre Feder nach unten fallen, zum ersten Mal seit sehr vielen Jahren, war sie wieder glücklich. Moreya konnte es wirklich nicht fassen, nach so vielen Jahren hatte sie endlich wieder wahre Freunde und Vertrauen gefunden.

Sie nickte den Beiden zu immer noch ein bisschen sprachlos, gerade wollte sie ihre Flügel genauer betrachten, da hörte sie einen Schuss und ein kalter Schauer lief ihr den Rücken runter, er war in der Nähe. Sie musste das hier abbrechen, sie mussten fliehen, bevor noch jemandem ernsthaft etwas passierte, sie wusste ja nicht das Amani im Sterben lag. Da ihre Kopfhörer und alles zerstört waren, erhob sie sich einfach nur schwerfällig in die Luft, ohne Aufwind und alles war das Ganze ein Problem und relativ schwierig für Fluganfänger sogar praktisch unmöglich. Schließlich war sie in der Luft und wandte sich sofort mit Worten, lauten Worten an Jaspis und Cherubim:

„Wir müssen fliehen, wir sind in Gefahr. Los. Wir müssen abbrechen…“

Dann fackelte sie nicht lange, als Jaspis nicht reagiert, auf jeden Fall nicht im ersten Moment, stürzte sie herunter packte ihn vorsichtig mit ihren Klauen und flog los um zu fliehen, aber mitten im Flug drehte sie sich noch mal nach Cherubim um, ob diese auch folgen würde.


[bei Jaspis und Cherubim]

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BeitragThema: Re: . mission nagetier   Sa Sep 15, 2012 10:34 pm

Lu musste sich sehr in ihrer Körperbeherrschung üben, als der Tauberich in sein Mikrofon brüllte, als hinge sein Leben davon ab. Ein schrecklicher, unangenehm hoher Ton pfiff in ihren empfindlichen Ohren und hätte er länger angehalten, wäre dies wohl als Folter bezeichnet worden. Trotzdem fuhr die Luchsdame wie elektrisiert ihre Krallen aus und harkte sich in die Erde. Wäre der Tauberich nur in Reichweite gewesen...Lu hätte ihn mit großem Vergnügen in Tausende von Fetzen gerissen. Wie konnte so ein Wesen bloß als Agent bezeichnet werden? Koka Kola war eine Schande für die ganze Zentrale. Er konnte absolut nichts und würde im besten Fall noch ihre ganze Mission versauen. Und so wie Amani klang, würde er Lu bei ihren Vorhaben nicht einmal abhalten – im Gegenteil, er schien genau die gleiche Lust zu verspüren wie sie selbst.

Als der grauenhafte Pfeifton wieder nachließ, ertönte fast sofort ein neuer, deutlich gereizter. Die Stimme gehörte zu der eitlen Füchsin, die sich zu fein war um ihre Teamkollegen zu unterstützen. Wären Lus Krallen nicht schon ausgefahren, wären sie sicherlich nun emporgeschossen um in Gedanken diesen Flohfänger zu zerfetzen. Was bildete sich dieser Rotschopf nur ein?

„Stimmt genau, denn du bist noch dämlicher.

Ein verächtliches Fauchen drang aus ihrem Maul und entblößte damit zur Hälfe ihr kräftigen Zähne, die wohl mühelos in jemanden eindringen könnten. Sie wollte gerade noch einen drauf setzten, als ihr Freund plötzlich wie ein Pfeil losschoss. Verdammt, diese dumme Füchsin hatte sie abgelenkt. Zum Glück bekam sie relativ schnell mit was geschehen war, denn Amani stand bei Squii und dieser hatte wohl ein anderes Geschöpf seiner Art gefangen. Zumindest sah es von Lus Standpunkt so aus, natürlich konnte sie sich auch täuschen. Da sie sich nicht vollkommen sicher war lief sie geduckt von Baum zu Baum um keine Pläne, die Amani sich vielleicht ausgedacht hatte, zu vernichten. Sie war fast bei den beiden angekommen, als ein merkwürdiges, metallisches Geräusch ertönte. Verwundert sah Lu sich um. Sie hatte auf die Eichhörnchen geachtet und darauf sich leise anzuschleichen, doch schnell schob sich etwas grauenvolles in ihr Sichtfeld, was sie stocksteif erstarren ließ. Metallstäbe. Ihr Herz pumpte jede Sekunde schneller und ihr Atmen raste förmlich. Menschen hatten ihn. IHN....Amani.

„AMANI!


Alles andere war plötzlich egal – nein, nicht egal. Einfach weg. Puff, verschwunden. Als wäre für sie die Zeit stehen geblieben und alles würde sich unendlich langsam abspielen. Sie riss ihr Maul auf und kreischte diese Worte schon voller Panik in der Stimme, doch hören konnte sie ihre eigenen Worte nicht, obwohl sie wohl jeder in diesem Wald verstanden hatte. Pure Angst vernebelte ihr Denkvermögen, während ihre Glieder sich schon bewegten, ehe sie es richtig registrierte. Es war sinnlos Amani retten zu wollen, und das wusste Lu eigentlich auch, denn den Metallstäben der Menschen entkam man nicht, doch sie konnte nicht klar denken. Sie wollte zu ihrem Freund, ihn mit allen Mitteln beschützen. Schrie sie noch immer seinen Namen oder waren es nur ihre Gedanken? Sie wusste es nicht. Sie wusste nur mit jedem Stück in ihrem Körper, dass sie alles dafür gegeben hätte um mit Amani zu tauschen.

Ein bekanntes Geräusch fiel. Ein Schuss. Ein verdammter Schuss. Und Amani konnte sich nicht wehren, nicht fliehen. Das einzige, was er konnte, war sterben. Einfach so. Er konnte einfach so vor ihren Pfoten wegsterben, ohne das sie etwas dagegen tun konnte.

„AMANI!“

Sie stand vor seinem Käfig, sah die zusammengesackte Gestalt und ihr Kreischen verwandelte sich in ein Heulen. Nein! Das durfte – das KONNTE – nicht wahr sein. Nicht er, nicht hier, nicht jetzt. Das konnte einfach nicht sein. „Amani“, leise flüsterte sie seinen Namen und presste ihre Schnauze an das Fell, welches aus dem Käfig drang. Die kalten Stäbe klebten an ihrem Gesicht, doch Amanis Körper war noch warm. So wunderschön warm und Lu bewegte sich nicht. Sie verharrte bei diesem Käfig, obwohl sie wusste was nun kommen würde. Aber Lu wollte es nicht anders. Sie wollte hierbleiben. Hier, bei ihrem Freund. Sie würde immer bei ihm bleiben, egal, wo er hingehen würde. „Amani“, ihr schluchzen war kaum wahrzunehmen und doch wurde ihr Körper von einem Zittern beherrscht, welches sie nicht abstellen konnte. Hatte sie Angst? Ja. Ja, das hatte sie.

Selbst als ein weiter Schuss fiel, sprang sie nicht weg. Sie ließ es geschehen, denn sie wusste, dass sie ohne ihren Freund nicht leben konnte. Sie würde mit ihm gehen und sie war bereit dafür. Die kleine Kugel zerfetzte ohne Probleme ihr Haut und fraß sich durch ihre Muskeln. Es fühlte sich anders an, als sie erwartet hätte. Der versuchte Schrei ging unter als ihr Körper zusammenbrach. „Amani....Amani....ich....werde....dich....nie....verlassen.“ Ihren letzten Atem hatte sie stoßweise für diese wenigen Worte aufgebraucht. Sie merkte nicht einmal richtig, wie das dunkelrote Blut aus ihrer Wunde drang, denn sie wurde einfach müde und konnte ihre Augen langsam nicht mehr offen halten. Behutsam schloss sie ihre Augenlider und ihr Körper entspannte sich nachdem sie ihren letzten Atemzug getan hatte.


[Wütend auf Koka Kola – gereizt wegen Cherubim – unkonzentriert – schleicht sich in die Nähe von Squii & Amani – erstarrt – will Amani helfen – bleibt bei ihm – wird erschossen] (Abschiedspost)

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BeitragThema: Re: . mission nagetier   Mi Sep 19, 2012 3:32 am

Mit einem Mal zischten Kugeln durch die Nachtluft. Peng, Peng. Es war wie in einem schlechten Wild West Film. Peng, Peng, schon wieder. Amani war der Erste, der zu Boden stürzte. Lu folgte. Es war fast schon ein wenig Ironie, dass genau diese beiden sterben sollten.. oder verletzt wurden. Beide röchelten die letzten Worte. Sie waren gequält und sackten direkt zu Boden. Taschenlampen durchkreuzten die Nacht und kamen auf die beiden Luchse zu, die das Bewusstsein verloren hatten. Sie packten die Tiere, schafften sie weg und durchsuchten die Gegend nach weiteren Luchsen oder Raubkatzen.

Die Agenten waren in der zwischen Zeit geflohen. Squii hatte die Eichhorndame irgendwie mit sich gezogen. Tora hatte ihm geholfen, während Cherubim und Jaspis zusammen mit Moreya den Platz verließen. Fast rückten die zwei Eichhörnchen und Tora in den Fokus der Taschenlampen. Koka Kola jedoch rettete die drei, indem er wild vor den Menschen her flatterte und sie für ein paar Sekunden ablenkte.
So zogen sich die Agenten zurück. Zurück aus der Operation Nagetier.
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