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 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.

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UNREGISTRIERT
BeitragThema: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Fr Jan 28, 2011 7:34 am

1. Kapitel
Wahnsinnige Strategien.

Nach der Rückkehr der Truppen ohne Professor Quarks zog sich die Hauptversammlung zusammen um zu beraten. Der Rat - bestehend aus 12 Mitgliedern schloss den Entschluss eine Truppe auf zu stellen, die vielseitig war und sich gut aneinander anpassen sollte. Diese zwölf Mitglieder legten ihr volles Vertrauen in die Flügel und Pfoten der Agenten, die ihnen am besten geeignet schienen für diese Mission.
Zusammen verkündigten sie die Namen der Auserwählten und bitteten diese in den Koverenzraum zu treten.

Kurz nach der Durchsage und bevor jemand kam, verließen elf der Ratsmitglieder den Raum und nur Shark blieb zurück. Shark, der Fuchs mit den hellen Augen. Der Gerissenste unter allen, der die Mission leiten sollte und mit den Mäusen von allen Ratsmitgliedern gesprochen hatte.
Seine Pläne waren zu meist verrückt, aber durch dacht und scharfsinnig. Meist steckte mehr hinter dem kleinen roten Kopf als man dachte. Das Leben als Straßenräuber und Waldtier hatte ihn geprägt und seine Gedanken weiter denken lassen als die der Schoßhunde und Hauskatzen und somit war er gewappnet um diese Mission zu leiten.

Er richtete sich auf, als die Klapptüre auf ging. Der Fuchs hatte mit einem der auserwählten Agenten gerechnet, aber jemand anderes kam herein. Eine weiße Hauskatze. Schlank und elegant. Sie schurrte als die den Roten erblickte.
"Hey, was ist den hier los ?" fragte sie leise und warf ihm einen Blick mit ihren grünen Augen zu.
"Suchst du Marek ?" der rote Kater, mit den hellen blauen Augen, der in letzter Zeit oft bei ihr zu sehen war.
Doch die Weiße schüttelte unerwartet den Kopf "Nein, heute nicht." sie richte ihren Augen auf die weiße Wand, die die ganze Einrichtung der Zentrale zierten. "Ich hab nach dir gesucht." gab sie zu.
Der Fuchs erkannte das hinterlistige Funkeln in den grünen Augen der Katze und schenkte ihr ein Lächeln. Er kannte diese Katze. Etwas hinterhältig, aber dazu war sie ausgebildet wurden, wie er. "Und warum, Kätzchen ?" fragte er und hob seinen Kopf ein wenig höher als ohne hin schon.
"Du spielst dich aber ganz schön auf, in deinem Chefsessel." raunte sie und kam einige Schritte auf sie zu.
Er zwinckerte ihr zu "Muss ja so sein."
"Wie auch immer." ihre Stimme wurde beherschter, die kleinenn Spielchen waren vorbei "Ich wollte dir nur Glück wünschen und viel Erfolg."
Shark lachte spöttisch "Nur das ? Mit so einem Schoßhund werde ich schon fertig, keine Sorge, Kätzchen."
"Wir werden sehen." sagte und richtete sich auf um heraus zu huschen und den Roten in dem noch leeren Raum zurück zu lassen.


Noch einmal drückte der Fuchs auf den Knopf, mit dem die Durchsage wieder holt wurde.
So ziemlich alle Agenten mussten das mit bekommen haben, denn jeder von ihnen hatte einen implantieren OHRCHIP, durch den sie hörten, was für wichtige Informationen jeder Agent, unumgehlich erhalten musste. Zu vor waren die Agenten, die aus erwählt worden in die Schlafgemächer der Zentrale gebracht worden.
Die Unterteilung war in die Bereiche 'Felidae', 'Canide', 'Huftiere' und 'Nagetiere' eingeteilt, da hauptsächlich diese in der Zentrale leben. Die Agenten, die eingereist waren sind alle seit mindestens drei Stunden in der Zentrale und üben an Geräten, reden mit einander oder schlafen. KEINER weiß von der Mission, bisher.
Aber das wird sich ändern, sobald alle Platz genommen haben.

WICHTIG :
Bitte denkt daran, das es ein FREIPLAY ist.
JEDER kann JEDERZEIT posten. Jedoch sollten DOPPELPOSTS vermieden werden.
& versucht darauf zu achten, das jeder im Rollenspiel eine Change hat am Geschehen teil zu nehmen.
Viel Spaß, beim Playen.
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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Mo Feb 07, 2011 8:07 am

EINSTIEGSPOST

Der kleine Fretterich lag zusammen gerollt in seinem Nest, das durch alte Lappen und etwas Moos gepolstert war. Zu letzt hatte er so gut vor einer Ewigkeit geschlafen, denn seine letzte Mission lag nicht allzu lange zurück. Damals hatte er eine seiner Artgenossen beobachten müssen und nach einiger Zeit der Zentrale Bericht erstatten müssen, ob diese gut genug war um bei der MSZ aufgenommen zu werden.
Nun die weiße Frettchendame durfte von ihm aus. Die anderen beiden, die das kleine Tier mit 'stalken' waren auch einverstanden auch wenn ein Miesepeter von Kauz sie nicht hatte durchkommen lassen wollen, weil sie recht streitsüchtig war. Aber Jaspis hatte es versucht und aus der Kleinen war nun eine eifrig lernen Auszubildene geworden. Irgendwie erinnerte ihn das an sich selber.

Ein kleines Getier, keine Ahnung von der großen weiten Welt, das lernte etwas Besonderes zu werden. Immer eifriger lernte und viel Spaß dabei hatte etwas neues zu erkunden. Er hatte sogar schon eine der größten Wüsten gesehen und musste auf einem Kamel reiten, das war sein erster Einsatz. Es hatte ihm zu schaffen gemacht. All der Sand und die Hitze. Dem Kamel hatte das nicht sehr geschadet. Naja dieses hatte ja auch Wasserspeicher in seinen Höckern gehabt.
Mhm.

Wie auch immer.
Jaspis schlief also selig in seinem Nestchen und gab ein leises Schnarchen von sich, während eine Stimme in seinem Kopf ihn aufweckte. Das war nicht seine geistliche Stimme sondern die laute eines Tieres, das eine Durchsage gab.

"Die folgend genannten Agenten bitte in den Konferenzraum. "

dann folgte eine ganze Ansammlung von Namen. Lauter Namen die er nicht kannte.
Oder ? Doch. Gary der Panther. Ah nein, nicht Panther, Jaguar.
Gary der Jaguar, so war das, genau. Gerade als die Durchsage endete hörte er seinen Namen.
Etwas erschrocken sprang er reflexartig auf und schüttelte sich den Schlaf aus den Gliedern, der sich dort krampfhaft fest biss. Mit einem leicht genervten Geräusch von dem wieder aufkommenden Schlafmangel tapste er aus dem Nest und verließ den Trackt, der nur den Tieren seiner Art zugänglich war.
Dann lief er mit schnellen Schritten durch die weißen Gänge. Weiß. Weiß. Weiß.
Alles war hier weiß. Sauber und weiß.

Voller Müdigkeit kam er einem Bären in die Gegend, der einen Karren hinter sich her zog.
Bevor das kleine Frettchen erschlagen wurde von einem der Tatzen, sprang er weg und hatte nun endgültig sein Nickerchen beendet. Mit einem leisen Geräusch sprang er über den Boden und flitzte in einen Gang, an dem das Schild 'zum Konferenzsaal 1' hing.
Hier war das Gedränge weg und keiner konnte Jaspis mehr erdrücken oder überrennen. Vollkommen erschöpft setzte er sich hin und fuhr sich mit der Zunge über die kleinen Lefzen, während er das Treiben beobachtete. So viele Agenten. Und mindestens zehn von ihnen würden gleich mit ihm in dem Raum sitzen.
Nahte etwa eine Mission ?


[Jaspis ist alleine ; nahe des Konferenzraumes, zu dem alle gerufen wurden]
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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Mo Feb 07, 2011 8:53 am

Die Luchsdame streckte sich bis sie ihre Knochen knacken hörte, danach schüttelte sie noch einmal ihr weißes Fell und fuhr sich mit der Zunge über die Schnauze. Ach wie schön sie geschlafen hatte, ja geschlafen hatte sie die meiste Zeit seid dem sie hier war. Schließlich war es eine anstrengende Reise gewesen, von Finnland hierher. Da konnte man sich doch auch ruhigen Gewissens auch mal einem Schläfchen hingeben, oder etwa nicht? Es war ja nicht so das gleich die Welt untergehn würde und man sie brauchte. Überhaupt hatte niemand sie sonderlich beachtet, außer das man sie kurz anschaute. Doch gesprochen hatte mit ihr noch niemand. Sie war auch gleich in ihrer kleinen Kammer verschwunden um zu schlafen, Kontakt hatte sie zu niemanden gesucht. Warum sie hier war, wusste sie auch nicht ganz, aber es musste schon etwas besonderes sein, sonst würde man sie nicht hierher bestellen. Lu musste grinsen, bei dem Gedanken das sie wichtig wäre, doch im nächsten Augenblick beschattete Kummer ihre Augen. Sie musste an ihren Kumpel denken. Er hätte sich sicher auch über einen Spezial Auftrag gefreut, auch wenn er sonst ruhig war. Er hätte sich allein schon deshalb gefreut weil sie aufgeregt war. Doch er war nicht mehr hier, Lu wusste nicht ob er noch lebte.

Energisch schüttelte sie ihren Kopf heftig hin und her, bis sie wieder klar dachte und die Erinnerungen fort gewischt hatte. Es war nicht schön an die Vergangenheit zu denken, und Lu wollte in die Zukunft blicken. Sie rollte sich auf ihren Rücken und streckte die Pfoten in die Luft. Nachdenklich blieb sie so liegen, bis sich ihr Rücken meldete, oder eher gesagt ihre Wirbelsäule, und sie legte sich auf die Seite. Was wohl alles passieren würde, was würde sie hier erwarten? Sicherlich etwas spannendes, doch was konnte sich die Luchsdame nicht vorstellen. Ein Spezial Auftrag Ein Wort welches ihr seid ihrer Ankunft schon öfters im Kopf umher schwirrte. Sie ging schon allein deshalb davon aus das es einer war, weil sie hier war. Und nicht in ihrem normalen Stützpunkt. Sie putzte sich ihre linke Vorderpfote und versuchte sich vorzustellen wie ihre Mission wohl aussehen würde. Wäre sie alleine, oder in einer Gruppe? Das war alles Spannend.

Doch die Luchsin wurde unterbrochen in ihren Fantasien als sie durch ihren Chip im Ohr eine Durchsage bekam. Sie schüttelte den Kopf, wie fast immer wenn ihr eine Stimme ins Ohr sprach, aber doch hörte sie zu. Sie lächelte als sie den Namen Amalia hörte. Sie hatte nicht gewusst das die Hündin hier war. Das wäre doch eine Freude sie hier zu sehen! Die anderen kannte sie nicht. Doch, etwas übberraschte die Luchsin. Ihr eigener Name wurde genannt! Nervös sprang Lu auf, wohin? Zu einem Konferenzsaal.

Auf dem Flur sah Lu sich um. Überall weiße Wände, und jetzt? Die Luchsin schaute sich um, und schlug wahllos eine Richtung ein. Nach ein paar Herzschlägen sah sie ein Wiesel, nein ein Frettchen den Weg entlang eilen. Sie beschloss kurzerhand ihm zu folgen. Mit ausgreifenden Pfotenschritten folgte sie dem Frettchen, doch sie verlor es, als ein Bär sich in den Weg stellte. Unfreundlich quetschte sie sich an dem braunen Fell des Bären entlang, dieser brummte etwas, anscheinend mies gelaunt, doch Lu achtete nicht darauf. Doch das Frettchen war aus ihrem Sichtfeld verschwunden. Ein leises Fauchen entwischte ihr und sie blickte sich um. Und da – wie der Zufall es so wollte – war der Konferenzraum Nummer 1. Lu lächelte und sprang darauf zu.

Vor der Tür saß das Frettchen von vorhin! Lu setzte sich davor hin. Sie überlegte nicht lange wie es hieß, da eine schwarze Katze, ein Jaguar aus dem Schatten trat. Er hieß Gary und er sprach mit einem Jaspis. Dem Frettchen? Lu wollte nicht lange grübeln und sagte einfach etwas frei heraus.

"Ich bin Lu. Wurdet ihr auch gerufden? Habt ihr eine Ahnung davon was wir machen sollen?


[Lu alleine, in ihrem Raum - denkt etwas nach - folgt Jaspis - verliert ihn durch einen Bären - vor Konferenzraum - Bei Jaspis und Gary]


Zuletzt von Lu am Mo Feb 07, 2011 9:08 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Mo Feb 07, 2011 9:03 am

Gary wurde durch eine Stimme im Ohr geweckt. Müde öffnete er die Augen. Eine Durchsage...! Oder eher ein Aufruf... Schlaftrunken rappelte sich der schwarze Jaguar auf und sah sich um. Er war bereits in der Station. Plötzlich ertönte sein Name und am Ende der Durchsage Jaspis. Jaspis.... Das war doch das Frettchen gewesen... Endlich munter schlich er durch die weißen Gänge und hinaus auf den größten Gang. Viele Agenten liefen hier herrum. Gary bemühte sich einigen großen auszuweichen, wobei er eigentlich selbst mit zu den Größten gehörte. Schnell sprang er in einen eher unbelebten Gang, als ihm ein riesiger Eisbär entgegentapste. Froh, dass er nicht zerquetscht worden war, ging er weiter. Schließlich sah er das Frettchen, doch er lies sich Zeit. Man musste ja nicht immer hetzen. Gemühtlich, eine Pfote nach der anderen, ging er auf dem weißen Boden entlang. Ein Löwe kam ihm entgegen und grüßte ihn. "Hallo Gary, hast Du gut geschlafen?" fragte die Raubkatze und blieb vor dem Jaguar stehen. "Ja, danke der Nachfrage" antwortete Gary und ging weiter, als der Löwe dies auch tat.

Schließlich kam er bei Jaspis an und lies sich neben diesem nieder. Lächelnd schob er seinen Schwanz auf seine Pfoten. "Schön dich mal wiederzusehen, Jaspis, wie ist es Dir in letzter Zeit so ergangen?" fragte Gary mit einem amüsierten Zucken der Schnurrhaare. Es musste schon komisch wirken, wenn ein Jaguar mit einem Frettchen sprach. Schon allein die Größenunterschiede... Der schwarze Jaguar freute sich bereits auf einige der anderen Agenten. Er hatte schon lange niemand neues kennengelernt. Wo war Iskra eigentlich? Iskra, die kleine Wildkatze, die ihm immer hinterhertapste... Gary hatte sie damals gefunden und mit zur MSZ gebracht, weil sie allein war. Von diesem Zeitpunkt an durchbohrte diese kleine Katze ihn andauernd mit Fragen.... Ob sie ihm wieder hinterhergelaufen war? Gary sah den Gang hinauf. Nein.. da war niemand mehr... Manchmal brauchte der Kater einfach seine Ruhe... So war das bei Einzelgängern nunmal... Plötzlich stand eine Luchsdame bei ihnen und Gary schüttelte verwirrt den Kopf. Er musste übersehen haben, dass sie gekommen war... In dem Schatten, in dem er saß war er so oder so kaum zu erkennen, daher kam ihm die Frage der Luchsdame etwas komisch vor. Er tat einen Schritt aus dem Dunklen herraus und sah sie an. "Tschuldigung, ich bin Gary... Im Schatten bin ich immer so schwer zu sehen... Nervt manchmal ein wenig..." sprach er grinsend.


[wacht auf, geht durch Gänge, bei Jaspis, redet]

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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Mo Feb 07, 2011 9:51 am

Moreya schüttelte sich das Gefieder und sah zu den anderen Agenten, sie war noch ein wenig erschöpft von dem vielen Fliegen, weil sie erst vor kurzem aus Rom hierhergekommen war und dabei hatte sie eine weite Strecke zurück legen müssen. Sie lauschte, sie hatte etwas Bekanntes wahrgenommen und wusste plötzlich, dass dies ihr Ohrchip war, sie war schon ein wenig genervt darüber, kam der Bitte aber sofort nach. Moreya hätte lieber noch ein wenig geschlafen, aber sie würde damit auch zurechtkommen, schließlich würde es eine neue Mission geben und sie freute sich schon darauf. Noch einmal beäugte die Falkendame, die Anderen misstrauisch, dann sperrte sie ihre Flügel auf und glitt von der Stange herunter und flog los, richtig fliegen tat sie eigentlich gar nicht, sie glitt eher dahin. Sie korrigierte ab und zu mit ein paar Flügelschlägen ihren Gleitflug und versuchte über die Nachricht nachzudenken.

Moreya beobachtete jeden Agenten misstrauisch, an dem sie vorüber glitt, sie akzeptierte und respektierte die Anderen, aber eher aus dem Grund heraus, dass sie mit ihnen zusammenarbeiten musste. Sie hatte so viele schlechte Erfahrungen gemacht, dass es schwer war durch ihre harte Schale zu ihrem Herz zu gelangen, welches einen weichen Kern besaß. Die Falkendame kam am Konferenzraum 1 an und entdeckte, dass drei Agenten schon eingetroffen waren. Sie war den ganzen Weg über durch weiße Gänge und Räume geflogen und dieser Raum entschied sich in keinster Weise von den anderen und das störte Moreya auch nicht so sehr.

Ein Frettchen, ein Jaguar und eine Luchsdame saßen dort, Moreya war durch ihr Misstrauen, auch nicht gerade gesprächig, also glitt sie auf einen freien Platz und faltete ihre Flügel wieder an den Körper. Sie beobachtete die anderen Drei, schwieg aber teilnahmslos, nur ein misstrauischer Blick lag auf ihnen, vermutlich kannte sie ein oder zwei von ihnen vom hören, aber das war Moreya eher gleichgültig, warum sollte sie sich dafür auch interessieren.


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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Di Feb 08, 2011 3:49 am

Durcheinander fuhr die kleine Katze aus ihrem traumlosen Schlaf hoch. Verwirrt blickte sie sich um. Die Kleine hatte sich einfach noch nicht an den Chip in ihrem Ohr gewöhnt. Ob sie es je tun würde, bezweifelte sie auch ganz stark, aber naja. Müde sah sie zu Gary herüber. Der schwarze Jaguar hatte ihr geholfen und war seither ihr großer Held. Zu ihrem erstaunen war der riesige Kater jedoch nicht da, wo er vorher gewesen war. Schnell sprang Iskra auf ihre kleinen Pfoten. Für die Katzenwäsche war später immer noch Zeit. Sie hielt ihre rosa Nase in die Luft und suchte in dem Gewirr aus Gerüchen Garys Duft. Zu ihrem Pech war ihre Nase jedoch nicht ganz so gut ausgebildet wie ihre Augen und Ohren, weswegen sie nur eine ungefähre Richtung ausmachen konnte. Aber das reichte ja. Außerdem war Gary nicht so leicht zu übersehen, wenn man wusste, wie er aussah. Mit flinken kleinen Schritten lief Iskra den Gang entlang, in dem sie den Geruch ihres Meisters gefunden hatte. Geschickt schlüpfte sie unter den Beinen anderer Tiere hindurch oder sprang über ausgestreckte Schwänze. Einmal erlaubte sie es sich sogar, einem anderen Tier auf den Rücken zu springen und ihn als Laufsteg zu nutzen. Schnell sprang sie wieder auf den Boden, als sie den missmutigen Laut des Tieres vernahm. Der Geruch Garys wurde langsam immer stärker und nun war Iskra sich sicher, den richtigen Weg gegangen zu sein.

Schon von weitem sah sie den dunklen Kater, was ja auch nicht schwer war. Geduckt kroch sie im Schatten weiter. Gary drehte ihr den Rücken zu und schien sich mit wem anders zu unterhalten. Glück für mich - Pech für ihn., schoss es der kleinen braunen durch den Kopf. Lautlos pirschte sie sich von Hinten an den Kater heran. Vor ihm erkannte sie einen kleineren, braunen Körper, halb von der Gestalt des Jaguars bedeckt. Mit einem kräftigen Sprung schoss Iskra in die Höhe und landete mit einem vernehmlichen „Plumps“ auf Garys Schulter. »Gary, ich hab dich gefunden.«, war ihre piepsige Stimme zu vernehmen. Ihr Blick fiel auf die anderen beiden Tiere. Von Garys Schulter aus hatte die kleine Wildkatze einen guten Ausblick. »Wer sind die beiden?« Ihre Frage klang recht unhöflich, doch das war Iskra egal. Sie hatte nie wirklich Benehmen gelernt und so machte sie sich über solche Sachen keine Sorge.

[wacht auf // sucht Gary // findet ihn]
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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Di Feb 08, 2011 5:38 am

Jaspis hatte es doch geschafft, sich einen Weg durch den Gang zu bahnen und endlich da an zu kommen, wo er hin musste - dem Konferenzraum. Noch immer klang der Hall der Stimme nach, die seinen Namen gesagt hatte. Er schüttelte sich um diesen los zu bekommen - vergeblich.
Echt dumm dieses Ohrmikro. Alles konnte in die Ohrmuschel gelangen und keinen schien es zu jucken, ob man davon halb taub wurde oder nicht. Die Ohren konnte man sich auch nicht zu halten. Das würde keinen Sinn ergeben. Wie auch immer.
Das Frettchen schüttelte sich also, als ein Luchs ihr entgegen trat und sich aus dem Schatten eine weitere Katze löste. Ein Jaguar. Ah Gary.
Ja. Zehn Gummipunkte für Jaspis. Er hatte es noch recht im Kopf gehabt. Jaguar nicht Panther. Jaguar nicht Panther. Jaguar nicht Panther. Brainsport.

Und die Luchsdame war jetzt auch kein Rätzel mehr, das geknackt werden musste. Sie hieß Lu. Eine direkte Vorstellung. Wo blieb da der Spaß ? Das gleiche für Gary. Nur einer hielt sich verdeckt. Eine Vogeldame. War das nicht eine Unterart von Falken ?
Jaspis reckte den Kopf und blickte über die großen Flügeln und sorgfältig geordneten Federn. Solche riesigen Vögel waren etwas tolles. Man konnte auf ihren 'reiten' und die Welt von oben bestaunen. Dann war man frei. Vogelfrei.
Bestimmt war es toll so ein Vogel zu sein. Ein Frettchen hatte auch seine Vorteile. Regenrinnen waren nicht mehr sicher und so gut wie alles ließ sich mit den kleinen Zähnen zerbeißen. Er war kein Nagetier, aber seine Zähne konnten Fleisch schnell und gut teilen. Hihi.

Dann blickte er sich wieder zu Gary um und zu Lu. Zu beiden war eine kleine Katze hinzu gekommen. Wie sehr der kleine Frettchenherr doch Katzen mochte. Das waren so nützliche Tiere. So eine art Miniesel auf Samtpfoten. Praktisch.
Aber auch Jaspis war praktisch. Klettern, das war so seine Hauptstärke, die er nun unter Beweis stellte. Kaum hatte auch nur jemand es gewagt zu atmen, da war der kleine Frettchenkerl den scharzen Pelz hoch gestiegen und hatte den Kopf des Jaguars erklommen. Von hier oben war vieles zu sehen. Agenten und Agenten und nochmal Agenten. Alle wuselten durcheinander. Ein Keckern entkam der Kehle des kleinen und er ließ sich auf dem Kopf nieder.
"Wie du siehst, mein starker Freund ist alles in bester Ordnung. Ich kann immer noch klettern und dir ins Ohr beißen, wie damals." zur Bestätigung zupfte er vorsichtig mit dem Mund an den Ohr des Katers.

Dann stellte er seine vorderen Pfoten auf die Schnauze des Schwarzen und versperrte diesem so einen guten Teil der Sicht. Ja, Gary war die neue Kletterstange von Jaspis geworden. Fast wie damals, nur das der Frettchenagent sehr viel zappeliger war und tausende von Fragen stellte. Mit der Zeit wurde er ernster, aber Spiel und Spaß waren ihm keine Fremdbegriffe geworden - glücklicher Weise.

[Bei Gary, Lu & Iskar | nahe Moreya | VOR dem Konferenzzimmer 1]
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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Mi Feb 09, 2011 3:50 am

Das leise Klicken seines Schnabels erfüllte den stillen Raum, als der bunt Gefiederte dem Licht der Lampe entgegen blinzelte. Die lange Reise hatte ihn müde gemacht und ausgelaugt, auch jetzt war er noch nicht ganz auf den Beinen, aber es reichte, um der Durchsage genug Aufmerksamkeit zu schenken und die Worte klar wahrzunehmen.
Anders als bei den Tieren, dessen Ohrmuscheln außerhalb saßen, hatte man ihm den Chip mehr oder weniger an den Kopf getackert, was so viel bedeutete wie ‚das bleibt, wo es ist‘. Nicht unbedingt angenehm, aber es war praktisch. Man brauchte keine Boten wie bei seiner Zentrale in Spanien, wo er normalerweise arbeitete. Auch das Klima machte ihm zu schaffen. Der Wetterumschwung, die Zeitverschiebung – ganz klar Kulturschock.
Selbst die Luftströme waren hier anders, auf denen er sich manchmal treiben ließ, wenn ihm das Fliegen zu anstrengend wurde. Der junge Ara drehte den Kopf zur Seite, schob sich ein Stück nach vorne und fing den seichten Sturz vom Zimmerbalken mit einigen Flügelschlägen auf. Er tappste ein paar Schritte über den Boden, klickte abermals mit dem Schnabel und hörte seinen Namen fallen – damit hatte er nicht unbedingt gerechnet. Die anderen Agenten konnte er keinem ihm bekannten Gesicht zuordnen, aber Raghaw war sich sicher, mehrere der Namen schon mal gehört zu haben. Die aufkeimende Aufregung ließ ihn die Müdigkeit für einen Augenblick vergessen, aber der Wunsch nach Brombeeren blieb bestehen.

Er hatte sich auf den Weg zum Konferenzsaal 1 gemacht, beschleunigte dabei seinen Flug mit kräftigen Flügelschlägen und wich hier und da den Pranken von Bären oder den Köpfen größerer Tiere aus. Für seinen Geschmack waren die Zimmerdecken viel zu niedrig, aber er wollte sich nicht beschweren, immerhin bot man ihm einen sicheren Schlafplatz, Essen und genug Wärme. Der Gefiederte zählte nicht unbedingt zu den besten Flugkünstlern, aber seine Fähigkeiten reichten allemal, um ihm einen leisen und gleichmäßigen Flug zu ermöglichen. Sicher stach er mit dem farbenfrohen Federkleid aus der Masse, aber mit der Zeit lernte man, über solche Dinge hinwegzusehen. Ein farbiger Hund unter Albinos. Das tiefe Krächzen erklang erst, als er um die Ecke bog und das Hinweisschild mit dem Aufdruck ‚Konferensaal 1‘ entdeckte, auch wenn der eigentliche Grund für seinen unsinnigen kurzen Ausruf ein ganz anderer war: Katzen! Und dann auch noch 3 auf einmal! Nicht, dass er was gegen diese Tiere hatte. Er konnte sie bloß nicht so gut leiden wie die anderen, was schlicht an seiner bisherigen Vergangenheit und dem mangelnden Vertrauen gegenüber vierfüßigen, katzenähnlichen Lebewesen lag.

Der bunte Vogel drehte die Flügel ein Stück und hielt stoppte seinen Flug einige Meter entfernt von den flauschigen Schnurrern, ehe er sich zu Boden sinken ließ und den Rest des Weges zu Fuß zurück legte. Nein, er war ganz und gar nicht lauffaul, soviel stand fest. Es ging ihm in diesem Moment nur darum, möglichst spät entdeckt zu werden. Seine Augen beobachteten die anderen Agenten – ein Frettchen war noch dabei und noch ein Gefiederter. Wenigstens das beruhigte Raghaw, er war also nicht der einzige, den man wie ein Hühnchen hätte rupfen können. Vorsichtig näherte er sich der kleinen Gruppe, raschelte unbewusst nervös mit den Federn und schnatterte ein lockeres „¡Hola!“ in die Runde. Abgesehen von seinem leichten Akzent konnte der Ara dennoch von sich behaupten auch relativ gut andere Sprachen zu sprechen, aber das ‚Hola‘ war und blieb sein Gruß


::vor dem Konferenzraum; mit etwas Abstand zu den anderen::

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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Do Feb 10, 2011 2:00 am

Statt ihre Frage zu beantworten, nannte der schwarze Jaguar seinen Namen. Ach, das war also dieser Gary. Lu nickte ihm freundlich zu, und ließ dann ihren Blick umherschweifen. Ein Gefiedertes Wesen hatte sich in einigen Abstand niedergelassen, ein Falke oder eine Art von Falke, wie Lu bemerkte. Die Falkendame schien nicht gerade viel zu reden, denn sie schweig und fiel auch sonst nicht weiter auf. Weder Positiv noch Negativ. Lu schaute zurück zu Gary und dem Frettchen, dieses hatte noch nicht seinen Namen genannt. Was hier wohl noch alles auf uns zu kommt?
Kurz wünschte sie sich, das Er hier wäre, das sie niemals sein Blut gefunden hätte, das er einfach wieder da war, bei ihr, so wie früher, als die beiden Freunde waren und fast immer zusammen waren. Früher hatte es immer gelautet, Mit ihm, oder gar nicht. Doch das ging nicht mehr, er war verschwunden. Tod, lebendig? Keiner wusste es, doch Lu hoffte sehr das er zurückkommen würde, das er lebte und irgendwann wieder bei ihr war, das wünschte sich die Luchsdame sehr. Sie wurde aus ihren Erinnerungen geholt als sie einen dumpfen Schlag hörte, prompt war auch schon eine kleine braune Wildkatze mit dunkleren Streifen auf Garys Kopf zu sehen. Ob die beiden sich wohl kannten? Schien so, denn sonst würde die Kätzin wohl niemanden auf den Rücken springen und dann auf den Kopf klettern. Lu blickte ärgerlich als die Kätzin fragte wer die beiden anderen waren. Sollte sie etwas erwidern? Natürlich.

“Damit machst du dir keine Freunde.

Ihre Stimme war kühl, nicht freundlich so wie vorhin bei Gary. Doch wer Lu blöd kam, der wurde auch so von ihr behandelt. Pech für die kleine braune Kätzin, die beiden würden sicherlich keine Freunde werden wenn die Kätzin sich weiterhin so benahm. Das Frettchen – welches sich auch noch nicht vorgestellt hatte- fing an auf dem schwarzen Jaguar herum zu klettern. Lu grinste leicht, das Frettchen schien ihr freundlich und auch schien es Spaß zu verstehen. Das kleine Geschöpf turnte auf dem Jaguar herum, ob der es sich gefallen ließ?

Doch bei dem leisen Geräusch von Flügelschlägen wendete die Luchsdame abermals den Kopf, die Falkendame war es nicht gewesen dafür aber auch ein Vogel, ein bunter. Viele Farben mischten sich in das Gefieder des Tieres,überwiegend rot, dann noch blau und auch etwas gelb. Es sah lustig und zugleich hübsch aus, aber damit würde er auffallen, nicht immer von Vorteil. Auch der Ara ließ sich im Abstand nieder, er ließ eine kleine Begrüßung seinem Schnabel entweichen. An die beiden Vögel gewandt sagte sie mit freundlicher Stimme:

“Mein Name ist Lu, und wie heißt ihr beiden?

Es war sicherlich gut, sich freundlich vorzustellen, denn Feinde konnte man innerhalb der Zentrale nicht gebrauchen. Aus den Augenwinkeln warf sie der kleinen Wildkatze einen ärgerlichen Blick zu, schon der erste Moment zählte um jemanden als freundlich oder unhöflich einzustufen und die braune Wildkätzin hatte es ins Gegenteil der freundlichen gebracht.


[Vor dem Konferenzraum – denkt – sagt Iskra etwas – Stellt sich Moreya und Raghaw vor ]Nicht mein betser Post ._.
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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Do Feb 10, 2011 2:52 am

Moreya gelandet und hatte die Augen leicht geschlossen, wach war sie dennoch gewesen und hatte alles mit angehört. Erst als sie ein neues Tier hatte kommen hören, hatte sie die Augen geöffnet. Es war eine kleine junge Wildkatzendame gewesen, vermutlich noch ein Jungtier, welche auf dem Jaguar, welcher Gary hieß gesprungen war. Sie schien noch sehr verspielt zu sein. Moreya sah herunter und erkannte nun auch das, dass Frettchen mit dem Namen Jaspis auf dem Jaguar herum kletterte. Der Schwarze schien ein recht gutmütiges Tier zu sein, vermutlich zu gutmütig, dachte Moreya und machte sich ein Bild über die anderen Tiere. Die Katze und das Frettchen waren noch recht verspielt, was für Tiere mit ihrer Größe nicht schlimm war. Der Luchs hatte noch nicht seinen Namen genannt, aber alles wies darauf hin, dass es eine Luchsdame war. Moreya hörte plötzlich das schlagen von Flügeln und bewegte sich ein wenig unruhig, da sie noch niemanden sah, aber wenig später landete ein hauptsächlich rot-gefiederter Ara, er schien ein recht freundlicher Vogel zu sein, auch wenn er sich eher im Hintergrund hielt, außerdem war er ein auffälliges Tier. Er war zwar schön, aber Moreya wäre die Farben seines Körpers zu gefährlich in der freien Wildbahn gewesen.

Was da wohl auf uns zu kommt?
Welche Mission, wir sind alle so unterschiedlich, die Mission muss echt schwer sein…
Aber wer weiß, wer von denen wirklich was taugt, einige sind noch sehr jung…


All diese Gedanken ging Moreya durch den Kopf und noch einige mehr. Sie fühlte sich sehr unruhig, sie wollte wissen was auf sie zukam und sie wollte eigentlich diejenigen kennen mit denen sie arbeiten würde. Misstrauen legten sich in ihre Augen und sie fühlte sich sehr unbehaglich. In diesem Augenblick sprach plötzlich die Luchsdame zu ihr und dem Ara, sie stellte sich vor und Moreya fand das der Name nicht besser hätte passen können. Aber es war auch ein recht kurzer Name, eigentlich wollte Moreya nicht sprechen, aber es war ja nicht anders möglich. Sehr viel Misstrauen lag in ihre Augen, schließlich kannte sie keines der Tiere persönlich, von einigen hatte sie schon mal gehört und manche hatten bestimmt auch von ihr gehört, aber jetzt schon Vertrauen zu ihnen zu haben, war für Moreya jetzt noch undenkbar. Moreya sah es aber nicht als schlimm an, ihren Namen zu nennen:

„Moreya…“

Dies war das einzigste Wort, welches aus ihrem Schnabel herausfand, kurz und bündig hatte sie die Frage beantwortet und sie schüttelte einmal kurz das Gefieder, dann sah sie die anderen weiter an, aber es lag immer noch sehr viel Misstrauen in ihrem Blick, sie hatte einfach zu viel erlebt.


[Bei Gary, Lu, Jaspis & Iskar | nahe Raghaw | Konferenzzimmer 1]
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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Do Feb 10, 2011 3:01 am

Gary schnurrte zufrieden, als er bemerkte, dass Iskra auf seine Schulter geklettert war. "Gutes Anschleichmanöver Iskra.." sprach er mit seiner tiefen Stimme, die seinen ganzen Körper brummen lies. Er drehte den Kopf ein wenig, damit er die kleine Katze sehen konnte. "Du bist ein Stück gewachsen.." stellte er fest und bemerkte im nächsten Moment bereits, wie Jaspis, das Frettchen, auf seinen Kopf kletterte. "Ihr beide scheint immernoch für euer Leben gern zu klettern..." sprach er lachend und sah zu Lu. "Sie ist noch jung, sie wird es schon noch lernen sich zu benehmen.." versicherte er der Luchsdame und spührte mit diesen Worten, wie Jaspis auf seine Schnauze trat und ihm teilweise die Sicht versperrte. "Jaspis, ich sehe nichts!" schnurrte er und warf den Kopf etwas nach oben, sodass Jaspis wieder auf seinem Kopf landete.

Wieder sah er sich um. Zwei Vögel 'saßen' ein Stück entfernt zusammen. "Hallo, ihr gefiederten Agenten. Mein Name ist Gary, dürften wir auch deinen Namen erfahren, Papagei?" sprach er mit einem freundlichen Lächeln. Die Schwanzspitze des Jaguars begann zu Zucken, doch dies war eher durch die Aufregung. Was würden sie wohl in dieser Mission zu erledigen haben? Es musste auf jeden Fall etwas Wichtiges sein, wenn so viele Agenten dafür benötigt wurden. So wie es aussah waren auch alle Agenten aus verschiedenen Ländern. Iskra gehörte ja zu Gary. Ob sie auch mitkommen sollte? Das musste wohl die Einsatzleitung allein entscheiden. Immerhin war sie noch ziemlich jung und wenn es eine solch gefährliche Aufgabe war, dann durfte sie nicht mitkommen..


[bei Lu, Jaspis, Iskra, Raghaw & Moreya / spricht]

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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Do Feb 10, 2011 3:33 am

Komplette Stille umgab Curt, nichtmal seinen eigenen Atem nahm er wahr. Dies hatte auch einen Grund. In voller Konzentration hielt er in seinen kleinen Pfötchen einen metallischen Draht, welchen er ganz langsam Milimeter für Milimeter in einem komplizierten Schloss reinschob. Es war kein normales Schloss wie bei Wohungen oder Truhen, nein, es war ein Schloss mit dem er vorher noch nichts zutun hatte.
Warscheinlich für schwer bewachte Räume.
Angespannt lauschte er nach dem ersähnten "Klick", welches bestätigen würde das auch das letzte Riegel innen drin geknackt ist. Doch kurz vor dem entscheidenen Moment erklang eine Stimme in seinem Kopf. "Die folgend genannten Agenten...."
Curt erschrack sich etwas, schließlich war er sowas noch nicht gewohnt, das bedeutete leider auch das seine Konzentration nun völlig weg war.
"So ein Mist aber auch.." dachte er sich, denn jetzt bewegte er den Draht außversehen in die falsche Richtung. Die minutenlange Arbeit war umsonst.
Gerade wo er sich auf einen neuen Versuch vorbereiten wollte, wurde sein Name genannt. Die Farbratte war sichtlich verwundert, denn schließlich war er erst seit einigen Monaten Mitglied der Organisation. Jetzt wurde er aber aus heiterem Himmel in den Konferenzraum gerufen.
Sein kleines Herz schlug nun etwas schneller, die Aufregung stieg. Gab es etwa eine neue Mission? Wurden seine Fähigkeiten gebraucht?
Schnell fing Curt an sich zu putzen, erst die Schnauze, dann den Rücken und die Pfoten. Nach wenigen Sekunden reichte das schon aus um einen sauberen Einblick zu hinterlassen.

Dann verlies er den Raum mit all den Schlössern und Geräten, ging einen kleinen Weg entlang bis er schließlich wieder in dem Nagetier-Schlafgemächer ankam.
Überall waren Mäuse, Ratten, Hamster und andere kleine Nager, die ebenfalls Agenten waren. Voller Tatendrang ging er weiter, begrüßte sogar einige Ratten mit denen er einigermaßen befreundet war. Nachdem er auch endlich den Hauptgang erreichte, blieb er erstmal stehen. Wo ging's denn lang?
Nach kurzem überlegen improvisierte Curt einfach - er rannte los, teilweise hüpfend, immer an der Wand entlang (so wie es für Nager typisch ist), bis er einigermaßen wusste wo er war. Doch erst nach einiger Zeit fand er endlich den richtigen Gang und erreichte kurze Zeit später auch den Konferenzraum 1.
Etwas aus der Puste schaute er sich um. Vor dem Konferenzraum war eine kleine Gruppe von Agenten verschiedener Art. Curt traute sich nicht die großen Raubkatzen anzusprechen, also ging er vorsichtig zu dem Frettchen und gesellte sich dazu.
"Ehm.. hi, mein Name ist Curt" stellte er sich vorsichtig vor und schaute dann aber doch zu den Raubkatzen hoch, schließlich brauchte er keine Angst zu haben.


[erreichte endlich den Konferenzraum | geht zu den anderen und stellt sich erstmal vor]


Zuletzt von Curt am Do Feb 10, 2011 11:37 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Do Feb 10, 2011 5:08 am

Alles ließ er stehen und liegen als der Aufruf kam, dass sich die Tiere sofort in die Zentrale begeben sollten. Es war ein weiter Flug bis dorthin, doch es war machbar gewesen und hatte nicht so lange gedauert wie er gedacht hatte, doch es war verdammt ermüdend und er musste sich oft erholen und somit Pause machen, was dauerte. Er befürchtete sogar es gar nicht zu schaffen, aber er hatte es geschafft.

Nun schlugen die Flügel des Vogels in den Gängen der Zentrale und die wachsamen Augen starrten auf die Schilder und Pfeile, sowie auf kleinste makierungen im Boden. Rasante Kurven schnitt der nicht allzukleine, aber auch nicht riesige Vogel auf dem Weg zu dem Konferenzraum 1. Als er ankam streifte sein Blick erstmal ein paar andere Agenten, die er nicht kannte, aber bestimmt schonmal gesehen hatte, war aber auch egal.

Der Falke landete und begab sich erstmal weiter nach hinten, um nicht sofort eine Konversation mit den anderen zu starten, dafür hatte er eh keine kraft. Am liebsten würde er einfach den Kopf ins gefieder stecken und schlafen, aber das war ihm nicht vergönnt, er musste sich wohl wach halten.

Sein Blick galt den beiden Vögeln, einer Falkendame und einem Ara. Das gefieder des Aras war rot, recht schön anzusehen, aber riskant und auffällig, was ihm nicht gefiel. Er würde es nicht haben wollen, wobei er vielleicht so gut bei den Damen ankommen würde. Dumme Gedanken in dummen Momenten, er sollte es lassen, unbedingt. Er hielt sich weiter im Hintergrund, auffällig sein wollte er nicht, alleine hier zu sein reichte ihm ja schon. Er sah sich genau in der Vorhalle um und entdeckte noch 2 Großkatzen, was gleich ein fieses grinsen in seinen Kopf jagde, nun würde er jedenfalls eine beschäftigung haben, langweilig wird es bestimmt nicht werden.
Seine Flügel schlugen laut, aber er hob nicht ab, er beendete das wilde Flügelschlagen und beobachtete erst wieder das Vogelpärchen und dann wieder die Großkatzen.

[kommt an und hält sich vor dem Konferrenzraum unauffällig in einer Ecke auf]
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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Do Feb 10, 2011 9:27 am

Schließlich gesellte sich der Ara zu der Falkendame, es schien ihm sicherer, als völlig schutzlos auf dem Boden zu hocken. Zwar war ihm bewusst, dass wohl niemand der Agenten auf die Idee kommen würde, ihn als Nachspeise zum Essen einzuladen, aber es war einfach dieses gewohnte Gefühlt von Nervosität, dass sich beim Anblick der Katzen breit machte – dagegen konnte er einfach nichts tun, außer sich zusammenreißen. So, die Luchsdame hieß also Lu, die Gefiederte Moreya, das Frettchen Jaspis…einen Moment überlegte der Ara, ob er sich die Namen in so kurzer Zeit gut genug einprägen konnte. Wahrscheinlich würde er den einen oder anderen später noch mal nachfragen müssen. Sein Blick blieb an der schwarzen Großkatze hängen, sein Name war also Gary.
Raghaw schüttelte sich und verscheuchte das letzte Bisschen Müdigkeit, das ihm in den Knochen gesteckt hatte. Er war so gut wie hellwach. Kein Wunder, seine Alarmglocken schrillten bei dem Anblick der Katzen, aber er ignorierte diese innere Warnung, er musste lernen ihnen zu vertrauen, wenn sie ein eingespieltes Team werden wollten. Immerhin hatte der Ara nun einen Vorsatz.

„Mein Name ist Raghaw.“, krächzte der Gefiederte, dessen Name sich in seinem Mund wie ein ganz bestimmter Vogellaut anhörte, eher wie ein klangvolles Papageiengeschrei, aber er hoffte einfach, dass die anderen seinen Namen verstanden hatten. Er fächerte seine Schwanzfedern ein letztes Mal und suchte sich eine einigermaßen bequeme Position, während seine Aufmerksamkeit auf den kleinen Nager gerichtet wurde, kurz darauf jedoch auf den Rofußfalken, der sich – wie er selbst zuvor – noch im Hintergrund hielt.

„Weiß jemand, was das für eine Art Mission ist?“ – er sprach die Frage aus, die sich sicher jeder stellte. Das einige der Agenten seine Federfärbung als Hindernis betrachteten; in dem Punkt hätte er ihnen vielleicht noch zugestimmt. Aber sie vergaßen die praktische Seite an dem Ganzen: Er war damit ein ausgezeichnetes Ablenkungsmanöver. Ob das nun wirklich ein so großer Pluspunkt war, für den Raghaw ihn hielt, sei dahingestellt. Aber wenigstens hatten sie einen Köder im Team.


::Redet | vor dem KR 1::
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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Do Feb 10, 2011 10:15 am

Der kleine Jaspis hatte also auf de Kopf des Schwarzen gesessen und mit seinen Frettchenaugen alles - aber auch wirklich alles - beobachtete. Die kleine Katze kam dazu. Sie schien eine Schülerin von Gary zu sein. Sie war irgendwie drollig. Aber größer als Jaspis. Gut, das er hier auf dem Schwarzen saß. Glück gehabt.
Lu - die Luchsdame war recht gesprächig und fragte direkt die beiden Flattermänner über deren Namen aus. Beide antworteten. Alle waren also recht offen, was Namen anging. Nur die kleine Kätzin hatte nicht wirklich etwas gesagt, nur gefragt, wie Jaspis hieß und wie der Name Lus lautete. Ein ziemliches Chaos entstand denn eine ganze Reihe von Agenten stürmte herbei. Vögel und Landtiere. Die Mission musste also sehr vielseitig aussehen. Eine einfache Überwachen würde das nicht werden. Vielleicht mussten sie Spuren finden oder kämpfen. Am besten wäre dafür Gary geeignet. .... Jaspis konnte nur klettern und doofe Bemerkungen von sich geben. Wie auch immer.

Aber Gary mochte es nicht, wenn der kleine Frechdachs auf ihm herum kletterte und warf den Kopf zurück. Jaspis krallte sich am Nackenfell fest und rutschte den Leib des Schwarzen herunter und stieß - durch Zufall - gegen die kleine Katze.
"Hallo du kleine." sie war größer als er "Die Luchsdame meint es nicht so. Hihi. Sie ist gerade noch etwas angespannt, weil ich - so ein toller Typ - in ihr Blickfeld getreten bin. Lass dich nicht unter kriegen, Kätzchen."
Mit einem Lachen - oder was auch immer das für ein Geräusch war, das er so eben ausstieß - blickte er zu den beiden Vögeln und nickte kurz zur Begrüßung. Dann drehte er sich um und sah direkt in die schwarzen Knopfaugen einer Ratte. Niedlich.

"Hallo, du.
Ich bin Jaspis. Wurdest du auch hergerufen zu diesem ..... Raum ?
" er wackelte mit den kleinen Tasthaaren und hob dann eine Pfote, so als wolle er winken, aber trat dann nur wieder auf die Stelle, auf der er so eben gestanden hatte.
"Ach Gott, dieser Boden ist echt Rutschig. Vielleicht können wir ja mal Waldboden anfordern, dann rutschen wir nicht mehr aus und brechen uns halb den Hals dabei und Putzkräfte sparen wir uns auch so. Machst du mit, Curt ?" Die Augen des Frettchens blitzten freundlich auf, dabei.
Vielleicht konnte man wirklich etwas gegen den Boden machen. Irgendwas.



[bei Gary & co | geht am meisten auf Curt ein | vor dem Konferenzraum 1]
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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Do Feb 10, 2011 11:49 pm

Obwohl Curt einen ruhigen Eindruck machte, so schlug sein Herz noch schneller als davor. Er musste sich noch an die Tatsache gewöhnen mit viel größeren und gefährlicheren Tieren zu arbeiten. Seine Nase und die Schnurrhaare bewegten sich beinahe unaufhörlich, denn der Geruch vom Katzenfell weckte so manche schlechte Errinerungen.
Doch als er dann sah wie friedlich alle miteinander umgingen, beruhigte er sich sogar etwas. Das Frettchen kletterte seelenruhig auf dem schwarzen Panther herum, ohne das die Raubkatze auch nur mit dem Ohr zuckte. Sie schienen also Freunde zu sein.
Trotzdem kam sich Curt ziemlich mikrig vor, wie gern wäre er auch mal auf dem Rücken eines großen Tieres.. das würde ihm so manche lange Strecken ersparen.
Aber schluss mit diesen Gedanken, jetzt war nicht Zeit dafür.
Freundlich kniff er etwas die Augen zu, als das Frettchen sich auch vorstellte und mit ihm sprach.

"Ja, oder villeicht bessere Raumpläne auf Augenhöhe, hier kommt man ja kaum zurecht" antwortete er in einem freundlichen Ton und kicherte innerlich.
Wenn Ratten lächeln könnten, so würde Curt das jetzt womöglich tun. Alle hier waren irgendwie so freundlich, das es Curt glücklich machte hier zu sein.
"Sag mal Jaspis.. wie lange bist du schon hier? Und weißt du zufällig wieso wir hergerufen wurden?" es war Curt etwas peinlich Jemanden gleich so mit Fragen zu durchlöchern, aber seine Neugier kannte nunmal keine Grenzen. Unaufällig musterte er dann das Frettchen, schließlich hat man nicht jeden Tag die Möglichkeit neue Tiere kennenzulernen.


[antwortet Jaspis]
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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Fr Feb 11, 2011 5:02 am

Nyctea hatte sich nach ihrer Ankunft in der Hauptzentrale ein ruhiges Plätzchen gesucht. Etwas abgelegener und dadurch auch ruhiger. Nachdem sie sich lautlos auf eine Sitzstange niedergelassen hatte, putzte sie kurz ihr Gefieder, ehe sie aufmerksam die kommenden und gehenden Agenten der MSZ beobachtete. Es gab eine riesige Vielfalt an Tierarten, sowohl bunte und weniger bunte als auch kleine und große. Nach einer Weile begann Nyctea sich zu entspannen und schließlich döste sie sogar ein. Ihre Flügel hatte sie ordentlich an ihrem Körper angelegt und ihre Federn leicht aufgeplustert. Allmählich wurde ihr Atem ruhiger, ihre Haltung entkrampfter. Doch plötzlich schreckte Nyctea hoch und musste mit ihren Flügeln flattern, um nicht von der Sitzstange zu fallen. Es gab mal wieder eine wichtige Durchsage und so lauschte sie den Namen der Agenten, die aufgefordert wurden zum Konferenzraum 1 zu kommen. Als Garys und Iskras Namen genannt wurden, stieg in ihr Freude auf.

Ich wusste gar nicht, dass die beiden auch hierher beordert wurden. Vielleicht sehe ich sie ja noch mal, bevor sie zu dem Konferenzraum gehen. Was sie wohl diesmal für einen Auftrag bekommen werden...

Bevor Nyctea weiterdenken konnte, wurde ihr Name genannt und sie hielt verdutzt inne. Obwohl nun schon so viele verschiedene Agenten aufgerufen worden waren, hatte sie nicht damit gerechnet auch unter ihnen zu sein. Mit einem kraftvollen Flügelschlag stieß sie sich von der Sitzstange ab und flog zurück in die etwas volleren Gänge. Ein paar Gänge und waghalsige Flugmanöver später war Nyctea endlich vor dem Konferenzraum 1 angekommen. Sie hielt sich mit leichten Flugschlägen in der Luft und schaute sich zunächst die anderen Agenten an. In dem ganzen Mischmasch fand sie schließlich neben Gary und Iskra auch noch einen weiteren Agenten, der ihr bekannt war: Key. Schließlich entschied sie sich, sich zum Rotfußfalken zugesellen. Bei Gary und Iskra waren ihr im Moment noch zu viele Agenten, die sie nicht kannte. So ließ sie sich neben Key auf den Boden nieder.

„Hallo Key. Es ist schön dich mal wieder zu sehen...weißt du, was genau uns in dem Konferenzraum erwartet?“

Obwohl Nyctea sonst immer geduldig auf ihren Auftrag wartete, war sie dieses Mal schon neugierig. Wofür wurden so viele und vor allem so unterschiedliche Agenten benötigt? Ihr war klar, dass etwas sehr schlimmes passiert sein musste, denn ansonsten würde die MSZ nicht einen so großen Auflauf machen.


[döst, fliegt zum Konferenzraum 1, redet vor dem Konferenzraum mit Key]
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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Fr Feb 11, 2011 10:23 am

Das kleine Frettchen war immer noch munter und fröhlich. Zu übertrieben fröhlich, um genau zu sein. Irgendwie freute er sich darauf, was hinter der Türe warten würde. Egal was es war, es musste toll sein, oder ? Sonst wären hier nicht so viele. Zu dem konnten das noch nicht alle sein, es mussten noch mehr kommen. Vielleicht war das eine ganz große Sache. Vielleicht, aber nur. Jaspis war gespannt, wie ein Bogen.
Er linste zu der kleinen Ratte und nickte dann zustimmend "Ja, die könnten echt mal Wegweiser für uns machen." er lugte zu der großen Türe, in der eine Katzenklappe eingebaut war "Es geht ja wohl nicht an, das es für Katzen eine Türe gibt, aber für unsere Rasse - die Rasse der kleinen Lebewesen - es keine gibt. Ich sags ja, wir werden unterdrückt."

Dann keckerte er leise und warf kurz den Kopf zu dem neu angekommenen Vogel, der sich zu einem anderen setzte. Vielleicht würde er die beiden ja auch noch kennen lernen, irgendwann.
"Aber bevor das zu einer Verschwörung wird, ich glaube, das es nicht nur eine Mission zum spionieren wird. Allein die Auswahl der Tiere." er sah sich kurz um um dann weiter zu reden, wie ein nicht endener Wasserfall "Vögel, zum fliegen, Katzen, zum klettern, Krieger zum kämpfen und eben uns. Tiere zum spionieren und zum ablenken. Hast du eigentlich sonst noch eine Gabe, also außer klein zu sein ?" wieder keckerte das kleine Frettchen und sah die Ratte mit einem freundlichen und wirklich neugierigen Blick an. Es würde sicher Spaß machen mit diesem eine Mission zu machen.
Darum waren doch alle hier, um eine Mission an zu gehen, oder ?


[redet mit Curt | Konferenzraum 1]
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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Sa Feb 12, 2011 4:06 am

Mit vor Stolz geschwellter Brust stand Iskra mit erhobenem Kopf auf Gary’s Schulter. Ein Lob von ihm war beinahe alles, was Iskra zum Leben brauchte. Wären da nicht Hunger und Durst... Sie sah mit ihren stahlgrauen zu Gary herüber. »Hab ich dich erschreckt?« Eine gewisse Hoffnung schwang in ihrer hellen Stimme mit. Es gelang ihr nur selten, den schwarzen Jaguar zu erschrecken. Meist war er es, der sie überraschte, was Iskra jedes mal wieder ärgerte. Ihr Blick fiel auf das merkwürdige Tier, welches auf Garys Kopf geklettert war. Ein kleines, putziges Knurren drang aus ihrer Kehle. Gary schien zwar nichts dagegen zu haben und das kleine Kerlchen zu kennen, doch Iskra war da ganz anderer Meinung. Sie wollte nicht, dass irgendjemand anderes auf Gary herumkletterte. Sie ging in Kauerstellung. Doch noch bevor sie springen konnte, wich ihre Drohung einer Aufforderung zum Spiel. Blitzschnell schnellte ihre rechte Vorderpfote vor und stupste das Tierchen auf Garys Kopf mit eingefahrenen Krallen an. »Hallo, ich heiße Iskra.« Die Luchsdame ignorierte Iskra mittlerweile völlig. Sie hatte ihr ihren Namen nicht verraten wollen, also hatte Iskra auch kein Interesse an ihr. Sie konnte sich noch immer nicht allzu lange auf ein und die selbe Sache konzentrieren. Die Worte des Tieres munterten sie irgendwie auf. Sie wusste nicht, warum, aber sie munterten die kleine Wildkatze auf.

Als eine Ratte sich zu dem Tierchen gesellte, dachte Iskra kurz nach. Sie blickte sich kurz um, bemerkte ein paar ihr fremde Vögel, und spannte dann ihre Muskeln an. Mit einem kräftigen Satz schoss die kleine Katze durch die Luft und landete, da sie ihre Kraft falsch eingeschätzt hatte, hinter der Ratte. Geschmeidig drehte sie sich um und musterte die Ratte. »Hallo. Ich bin Iskra. Wer bist du?« Sie hatte ihren Kopf leicht schief gelegt und die Ohren in Richtung der Ratte aufgestellt. Ob das Tier wohl Angst vor ihr hatte? Immerhin waren Katzen für Ratten nicht ganz ungefährlich, wobei Iskra die Ratte vermutlich eh nicht hätte besiegen können. Sie war zwar schon sehr kräftig geworden und geschickt und flink war sie auch, doch die Ratte schien ihr etwas erfahrener zu sein. Aus diesem Grund und, weil sie es nicht durfte, versuchte sie gar nicht erst, die Ratte anzugreifen. Außerdem war sie satt. Ihre scharfen Krallen kratzten mit einem deutlich vernehmlichen Quietschen über den harten Boden, während sie sie immer wieder einfuhr und ausstreckte. Das machte Iskra häufig, vor allem, wenn ihr langweilig war. Jedoch immer nur im Unterbewusstsein. Sie merkte häufig nicht, was sie tat. Sie blickte wieder zu Gary hoch. Er hatte sich noch nicht weiter bewegt und ihr auch nicht gesagt, was sie tun sollte. Also würde sie einfach sitzen bleiben, bis er etwas sagte.

Iskra lauschte dem Gespräch der Ratte und des putzigen Tierchens. Sie hatte sich mittlerweile hingesetzt und den buschigen Schwanz soweit es ging um ihre Hinterbeine gelegt. Mit ihrer rauen Zunge säuberte sie ihre Pfoten von dem Dreck, welcher sich zwischen den Gummiartigen Ballen abgelagert hatte. Als ihr auch das zu langweilig wurde, sprang sie auf, lief zu Gary herüber und sprang wieder auf seine kräftige Schulter. Neben seinem Ohr sitzend quengelte sie: »Gary, mir ist langweilig!«


[bei Gary, Jaspis und Curt | langweilt sich]
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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Sa Feb 12, 2011 6:43 am

Gary sah der kleinen Wildkatze zu, wie sie die Tierchen ärgerte. Ein belustigtes Schnurren kam aus seiner Kehle, als sie die Ratte verfehlte. "Ich hätte mich sicherlich erschreckt, wenn Ich nicht gewusst hätte, dass Du mir folgst.." sprach er und erhob sich. Iskra war bereits wieder auf seiner Schulter. Aufmerksam hatte Gary das Gespräch der Kleintiere mitverfolgt. Er beugte sich über die beiden und knurrte um sie zu erschrecken. "Warum fragt ihr dann nicht einfach, ob ihr es euch auf unseren Rücken gemühtlich machen dürft..?" sprach er mit einem Lachen und lugte zu der Wildkatze, die auf seiner Schulter saß. "Iskra kann es doch auch.." fügte er hinzu und sah dann zu der Tür. "Es wird schon etwas Wichtiges sein, wenn sie uns alle hier versammeln.. Wohl ein Großeinsatz.." stellte er fest und sah zu all jenen Agenten, die sich bereits vor dem Konferenzraum angehäuft hatten.

Der schwarze Jaguar sah nochmals zu Iskra, als er hörte, dass sie Langeweile hatte. "Pirsch dich, so leise Du kannst, an die Vögel dort an... und immer im Schatten bleiben." flüsterte er, sodass nur Iskra es verstehen konnte. "Ohne sie zu verletzen.." sprach er mit einem belustigten Grinsen. Mit einem ausgefuchsten Blick sah er zu den Vögeln und dann wieder zu den beiden Kleintieren. "Na los, rauf mit euch.." sprach er und senkte den Kopf, sodass die Kleintiere auf ihn Klettern konnten. All die Namen die genannt wurden... So viele Agenten waren noch garnicht anwesend...


[Konferenzraum 1 / spricht]

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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Sa Feb 12, 2011 9:19 am

Die Falkendame nannte ihren Namen, genauso wie der Ara. Das war aber auch schon fast alles. Lu warf dem Jaguar einen finsteren Blick zu, die Wildkatze sollte am besten schon jetzt damit anfangen sonst wäre sie bei den nächsten Missionen nicht gerade hilfreich. Gary war also auch ein Stück auf ihrer Mag-ich-Skala heruntergerutscht. In den Minusbereich, selbst schuld. Lu ignorierte die kleine Katze, diese tat es auch und Lu hatte keine Lust sich mit kleinen Kitten herumzustreiten. Das war unter ihrer Würde. Lus aufmerksamkeit hatte auch schon ein anderer Argent, eine Ratte Names Curt. Lu musste schmunzeln, eine Ratte ist bestimmt ein guter Argent aber er könnte auch als kleine Vorspeise dienen. Doch Lu würde niemals einen Argent fressen, oder angreifen. Sie schenkte der Ratte ein Lächeln und antworte freundlich:

Hallo Curt, man nennt mich Lu. Freut mich deine Bekanntschaft zu machen.

Ihr Lächeln hätte man auch als freches Grinsen deuten können, ihre Worte konnte jeder verstehen wie er wollte aber Lu würde die Ratte nicht fressen. Das Frettechen unterhielt sich gleich mit der Ratte und der bunte Vogel wollte wissen ob wir schon etwas über unsere Mission wussten. Um ehrlich zu sein hatte Lu überhaupt keine Ahnung, aber wenn sie sich den bunten Haufen hier so anschaute musste es schon etwas interessantes sein. Vielleicht auch etwas gefährliches? Lu gab ihre Meinung nicht ab, die anderen hatten schon etwas gesagt und das sagte eigentlich alles. Keiner wusste etwas und alle erwarteten etwas Großes. Lu blickte zu der geschlossenen Tür, was wohl dahinter war? Eigentlich einfach, ein weißer Raum, so wie alle anderen Räume weiß waren, doch was in dem Raum wartete konnte die Luchsdame noch nicht wissen. Woher auch?

Lu beobachtete wie die kleine Katzengöre sagte ihr war langweilig, die Luchsdame sah sie ärgerlich an, diese kleine Katze hatte hier doch überhaupt nichts zu suchen, diese war noch ein Kind und auf einer Mission bestimmt nicht wirklich hilfreich. Die kleine würde höchstens quängeln weil ihr langweilig war und im besten Falle alle verraten wenn sie daraug bestand mit jemanden zu spielen, während einer Mission. Lu verstand gerne Spiel und Spaß, war auch selber gerne verspielt, aber im Moment rätselte sie lieber darüber was die Tieren hier wohl alles bevrostand. Ob sie alle zusammenarbeiten müssten? Oder wurden sie in einzelne Teams gesteckt? Sehr spannend diese Fragen, doch die Antworten warteten hinter der Tür und man würde diese erst zu hören bekommen wenn man im Raum selbst war.


[Vor Konferenzraum 1 - begrüßt Curt - denkt nach]
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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    So Feb 13, 2011 2:41 am

Curt war etwas angespannt, als ihm fast alle Anwesenden nun die volle Aufmerksamkeit schenkten. Er wusste nicht so recht zu wen er als erstes schauen oder sprechen sollte, also blickte er sich erstmal etwas überfördert um.
Bei Jaspis' Worten plusterte er sich etwas auf. "Natürlich kann ich noch mehr bieten! Ich.. nunja, ich kann gut Schlösser knacken und andere Dinge erledigen, wo die anderen zu groß für sind" beim reden setzte er sich wieder auf die Hinterbeine, um wenigstens bei dem Frettchen auf gleicher Höhe zu sein.
"Es freut mich euch alle kennenzulernen" sprach er dann einmal in die Runde.

Als die kleine getiegerte Katze über ihn hinüber sprang, unterdrückte Curt ein Quiecken und zuckte leicht zusammen. Wieder schlug sein Herz schneller als sonst, aber diesmal konnte er sich schnell wieder einfangen. Die kleine Katze war auch ein Agent und somit keine Bedrohung für Curt. Diese positiven Gedanken musste er sich erstmal einprägen, bis dahin wird er wohl öffters Angst verspühren.

Dann spührte die Farbratte einen leichten Windhauch im Fell, geflogt von einem leisen Knurren. Diesmal war das zu viel für Curt und er wich ein großes Stück zurück, die schwarzen Augen dann direkt zu dem Jaguar gerichtet. Curt schluckte einmal, dann fand er zum Glück seine Sprache wieder. "Danke für das Angebot, aber.. ich glaube ich bleibe lieber erstmal mit allen Pfoten auf dem Boden" sprach er freundlich und legte die Ohren etwas nach hinten.


[spricht mit allen | ist etwas verängstigt]
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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Di Feb 15, 2011 7:42 am

Die kleine Ratte setzte sich auf die Hinterbeine. Nun war er fast so groß, wie Jaspis, aber nur fast.
Mit einem leisen Keckern in der Stimme antwortete dieser "Uii. Bestimmt bist du sehr nützlich. Ich kann ganz gut klettern. Alle Bäume der Welt, nehmt euch in Acht. Jaspis ist auf dem Highway." Am Ende der Minirede nickte er und hörte zu, wie die kleine Stimme zu allen im Raum sprach. Er freute sich also alle kennen zu lernen. Wie niedlich.
Mit einem Zucken in der Nase blickte er zu der Ratte. Ja, diese war bestimmt gut einsetzbar.

Waaaaaaaaaah auf einmal wurde aus dem kleinen und recht netten Gespräch mit dem Ratterich eine ganze Ansammlung. Die kleine Katze sprang über die Körper beider und landete irgendwo hinter ihnen. Allein das war ein Schock. Aber an eine Ruhephase, die nötig gewesen wäre war nicht zu denken, denn im nächsten Moment sprachen schon Lu und Gary mit den beiden so viel kleineren.
Curt war wohl etwas unsicher in Gegenwart einer Katze. Kein Wunder. Eigentlich sollte laut dem Naturgesetz die Katzen eine Ratte fressen und das so schnell, das diese nicht mal 'Piep' sagen konnte. Die Angst war berechtigt. Aber auch Jaspis hätte längst von dem Schwarzen gefressen werden müssen, wenn es nach diesem ginge, im Naturgesetz. Aber glücklicher Weise waren hier alle eine große und glückliche ..... Gemeinschaft oder so.

Gary schlug vor, das beide aufsteigen sollten. Curt wirkte etwas schüchtern, wie das kleine Frettchen fand. Er legte den Kopf schief und blickte dann in die kriegserfahrenen Augen des Jaguars "So ein Panter wie du - wah ach Quatsch, sorry. So ein Jaguar wie du ist recht groß und ähnelt einer Katze echt enorm, kein Wunder das er etwas scheu ist. und damit wannte er sich wieder an die kleine Ratte "Hattest du mal negative Erfahrungen mit Katzen, Kleiner ? Wenn ja kann ich dich beruhigen. Gary ist groß, aber brave. Keine Schoßkatze, das muss ich zu geben. Schwarze Perle, sanfter Riese, kennst du das Sprichwort woher ? " er keckerte und stupste ein der Krallen des Großen mit der Nase an.
'Mein Freund, Gary.'


[bei Lu, Curt & Gary]
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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Di Feb 22, 2011 5:55 am

Hoppel erwachte von einem unangenehmen Ton in seinem Ohr. Eine Durchsage. Noch halb im Schlaf hörte er zu, wie einige Agenten wegen einer äußerst wichtigen Angelegenheit in den Konferenzraum 1 gebeten wurden. „Gary, Key, Lu, Jaspis, ...“ Alles Namen, die er nicht kannte. Er war ja auch erst seit einem Tag hier. Doch er wurde plötzlich hellwach, als er auch seinen Namen hörte. Überrascht sprang er auf. Seine Freundin Bellá lag immer noch friedlich schlummernd auf der Seite. Verträumt betrachtete er ihre hübschen Ohren, den schön gemusterten Körper und ihre wunderhübschen Augen, die jetzt allerdings geschlossen waren...
Er wurde von der Stimme in seinem Ohr aus seinen Betrachtungen gerissen. Ihm fiel plötzlich auf, dass ihr Name gar nicht genannt wurde. Aufmerksam verfolgte er jedes Wort, lauschte auf den einen Namen – doch vergeblich. Er würde ohne Bellá gehen müssen. Er überlegte noch, ob er sie wecken sollte, doch da schlug sie schon von selbst ihre wunderschönen Augen auf, ihre langen Wimpern zitterten verführerisch...
Hoppel wurde abermals aus seinen Gedanken gerissen, als Bellá mit verschlafener Stimme fragte: „Was war das eben? Eine Durchsage?“ Hoppel antwortete: „Ja, es wurden ein paar Agenten in den Konferenzraum 1 gebeten, unter anderem auch ich. Du wurdest nicht genannt, also werde ich allein gehen müssen.“, schloss er traurig. Amüsiert schaute Bellá zu ihm hoch: „Du klingst ja schon fast traurig!“ Hoppel schaute verlegen auf den Boden, während Bellá aufstand und ihm ermutigend die Schnauze leckte. „Hör mal, wenn du ohne mich in den Konferenzraum gehst, heißt das noch lange nicht, dass du auch ohne mich auf eine Mission oder was auch immer ihr dort besprecht gehst. Ich bin schon länger hier und weiß wie ich die Leiter dieser Zentrale umstimmen kann. Ich weiß auch, warum sie mich nicht nehmen. Ich wäre zu jung und zu verspielt. Aber wenn es ernst wird, kann ich auch anders. Leider scheint das niemanden zu interessieren. Aber wie auch immer, du wirst nicht ohne mich weggehen!“ Sie lächelte ihn noch einmal aufmunternd an. „Nun geh schon! Nicht dass du noch zu spät zu deiner ersten Besprechung kommst!“
Hoppel ließ sich das nicht zweimal sagen und flitzte los. Lachend schaute sie ihm hinterher: „Verabschiedet man sich denn heutzutage nicht mehr?“

Hoppel lief auf das Gewirr von weißen Gängen zu und fragte sich unwillkürlich, wo denn um Himmels willen der Konferenzraum 1 läge. Am vorigen Tag war er zu müde gewesen, um die Hauptzentrale der MSZ näher zu erkunden, doch er hatte ja nicht damit gerechnet, dass er heute schon gebraucht wurde. Da entdeckte er plötzlich ein kleines Zeichen etwas höher an der Wand. Es sah aus wie ein Pfeil und darauf stand... nun ja, Tiere können ja eigentlich nicht lesen, aber es war Teil seiner Ausbildung gewesen, mindestens die wichtigsten Begriffe und auch Buchstaben (wie z.B. „Konferenzraum“) „lesen“(bzw. erkennen) zu lernen.
Hoppel musste sich an der Wand nach oben strecken, um die Schrift einigermaßen gut erkennen zu können. „Hmm... das erste sieht doch aus wie ein K...... das zweite ein o....ach, das sieht doch aus wie Konferenzraum! Und das dahinter... eine eins?!“, überlegte er laut. Ok, allem Anschein nach würde ihn dieser Pfeil zum Konferenzraum 1 führen. Er hoppelte drauflos, bis er auf den nächsten Pfeil stieß, und so weiter. Unterwegs sah er kaum andere Tiere, nur einmal wäre er fast einem marderähnlichen Tier (vielleicht ein Frettchen?) in die Quere gekommen. Er beachtete es nicht weiter, da es anscheinend mit sich selbst beschäftigt war. Sein Herz fing aber heftig zu klopfen an, als er mehrere Falken über sich hinwegfliegen sah. Außerdem fiel ihm ein großer Vogel mit prächtigem rotem Gefieder auf.
Als er schließlich vor dem Konferenzraum 1 ankam, sah er die vielen anderen Tiere, die sich schon vor dem Raum versammelt hatten. Da waren das Frettchen, dem er kurz zuvor begegnet war, ein schwarzer Jaguar (der eher wie ein Panther aussah, doch an seinem Körperbau erkannte er, dass es ein Jaguar sein musste), ein Luchs, ein Kätzchen, das auf dem Jaguar herumkletterte (er hätte sich das niemals getraut, er hatte Respekt vor großen Tieren), die drei Falken, bei deren Anblick er kurz erschrak, sich aber dann damit beruhigte, dass es alles Agenten waren. Außerdem sah er noch den großen roten Papagei und eine kleine Ratte, die sich gerade mit dem Frettchen unterhielt.
Hoppel, neugierig wie immer, hoppelte jetzt auch näher. Er nahm die Gerüche der anderen wahr und erkannte, dass der weiße Luchs eine Luchsdame war und ihm fiel auch auf, dass das Kätzchen relativ jung war und dass es den Jaguar zu kennen schien.

Bei den vielen Tieren angekommen, trommelte er mutig einmal kurz mit seinem Hinterlauf auf den Boden, um Aufmerksamkeit zu bekommen und sagte laut und mit unverhohlener Neugier in der Stimme:

Hallo, ich bin Hoppel und bin noch ziemlich neu hier. Wer seid ihr? Seid ihr auch alle gerufen worden?

Während dem Sprechen stellte er sich auf seine Hinterbeine und richtete die Ohren neugierig nach vorne.
Seine Nase bewegte sich unentwegt, so viele neue Gerüche! Ein paar konnte er schon den einzelnen Tieren zuordnen, andere waren noch zu unbestimmt, aber er fing schon einmal an, sie sich einzuprägen. Sein Geruchsgedächtnis war nämlich wesentlich besser als sein Namensgedächtnis.

Hoppel wartete aufgeregt ab, was als Nächstes passieren würde. Er wusste, zwar, dass die versammelten Tiere alles Agenten waren und ihm somit nichts tun durften, aber seine Vorsicht warnte ihn immer noch.

[wacht von Durchsage auf | wird von seiner Freundin Bellá, die nicht zum Konf.-Raum gerufen wurde, ermutigt | macht sich auf den Weg zum Konferenzraum 1| stellt sich vor]
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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    Mo Feb 28, 2011 5:38 am

Iskra sah Gary mit großen Augen an. Könnte das wirklich wahr sein? Hatte Gary ihr gerade wirklich gesagt, dass sie sich an die Vögel anschleichen durfte? Sie sollte sie zwar nicht verletzen, aber das hätte Iskra sich sowieso nicht getraut. Sie hatte sich bei seinen Worten umgesehen und sich für zwei etwas am Rande stehende Raubvögel [Key & Nyctea] entschieden. Mit ihrer kleinen Nase stupste sie den schwarzen Kater erst einmal an, ehe sie langsam von seinem Rücken rutschte und sich in den Schatten kauerte. Fast eine Minute, Iskra kam es wie eine Ewigkeit vor, kauerte sie bewegungslos im Schatten der Wände. Erst als sich die kleine Wildkatze sicher war, was niemand sie beachtete, schlich sie mit zum zerreißen gespannten Muskeln dich über den Boden gedrückt vorsichtig weiter. Sanft setzte sie eine Pfote vor die andere und hielt ihren Bauch Millimeter über dem Boden, um keine verräterischen Vibrationen zu verursachen. Jagen hatte der kleinen gelenkigen Katze schon immer sehr gelegen. Sie hatte noch nie sonderlich Probleme damit gehabt, sich an andere heranzuschleichen und sie aus dem Hinterhalt zu überfallen. Auch der Schatten kam Iskra sehr entgegen. Er war nicht zu groß, für etwas größere Räuber also nicht von Nutzen. Nur wenige würden einen Jäger dort an die Wand gekauert vermuten. Das Herz pochte der kleinen Katze bis zum Hals, als sie fast drei Meter von den Vögeln entfernt im Schatten hocken blieb. Sie wollte sich gerade zu Gary umsehen, als ihr einfiel, wie kindisch das wirken musste. Stattdessen spannte sie ihre Muskeln noch einmal etwas an, brachte sich in Position, und schoss wie ein geölter Pfeil auf die beiden Vögel zu. Sie tippte beiden kurz beim Vorbeizischen mit ihren weichen Pfoten auf den Rücken, ehe sie bremste uns sich umdrehte. Mit vor Stolz geschwellter Brust sah sie zu Gary herüber, ehe sie sich an die Vögel wandte. »Habt ihr euch erschreckt?«, fragte die kleine Katze hoffnungsvoll.
Ihr Blick wanderte von dem einen Vogel zum nächsten. Erstaunt riss Iskra ihre silbergrauen Augen auf. »Nyctea?!« Sie hatte den Namen der Falkendame zwar in der Durchsage gehört, aber hatte sie nicht damit gerechnet, sie jetzt schon wieder zu sehen.


[bei Gary // schleicht sich an Key und Nyctea an]
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BeitragThema: Re: 1. kapitel ; wahnsinnige startegien.    

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1. kapitel ; wahnsinnige startegien.

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