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 2. kapitel ; die ersten spuren

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Agent 1311
BeitragThema: chocolate1 255;127;36 FF7F24   Do Sep 29, 2011 7:31 am

Die junge Fuchsdame Cherubim warf einen abwertenden und ziemlich bösen Blick auf den Karakal namens Tora. Dann zog sie leicht genervt die Augenbraue in die Höhe. Abstellkammer. Mit diesem Fellteppich? Was dachte sich dieser verdammte Shark nur dabei? Natürlich musste sie sich ihre schönen Pfoten erneut ruinieren, damit diese ganz und gar seltsame Mission zu einem wirklichen Ergebnis kommen würde. Seufzend reckte sie also den Kopf in die Höhe und richtete ihre blitzenden Augen auf den Karakal.

Du und ich. Abstellkammer. Jetzt. Und damit wir das von Anfang an geklärt haben: ich mache diese verdammte Drecksarbeit garantiert nicht alleine. Kapiert?

keifte Cherubim ihren neuen Kollegen unfreundlich an, ehe sie ihm den Schwanz zukehrte und anmutig auf die Tür, welche zu dem engen Raum führen sollte, zuschritt.

Und nun hopp hopp. Beeilung du kleiner Schmusekater. Wir wollen doch nicht, dass die bösen Hünd'chen zurückkommen, oder etwa doch?

Die Fuchsdame liebte es einfach viel zu sehr, ihre Kollegen zu ärgern. Egal, welche Ergebnisse herauskommen würden. Sie machte sich generell nicht sehr viel aus Freundschaften. Ihr Motto: Wer keine Feinde hat, hat keinen Charakter. Und Cherubim's Charakter musste mächtig sein...
Nachdem sie noch immer keine Pfotenschritte vernahm, drehte sie sich verärgert um. Diese Agenten waren einfach zu dämlich, um Forderungen nachzukommen. Von daher setzte sie sich ruhig vor die Tür und atmete tief durch. Es würde noch eine ziemlich lange Zeit werden, dachte sie sich insgeheim, als sie Tora immernoch wütend, aber ziemlich ruhig, anstarrte.
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Agent 2596
BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Do Sep 29, 2011 8:51 am

Tora bekam die Antwort Dimitris nicht mit – falls dieser überhaupt geantwortet hatte – da eine Stimme ihn ablenkte. Schnell erkannte der Kater, dass es Shark sein musste und sein Halsband soeben „zu ihm sprach“.
“Praktisch“
Dachte sich Tora, welcher auf das elektronische Gerät um seinen Hals gucken wollte, doch es ging nicht. Dazu war sein Hals nicht lang genug. Also setzte der Kater sich nur hin und hörte zu. Sein Name wurde in einem Satz mit einer gewissen Cherubim genannt, welche fortan seine Partnerin sein sollte. Ihnen wurde aufgetragen die Abstellkammer zu untersuchen. Tora nickte bei diesen Worten. In seine Augen war ein ernster Ausdruck getreten. Jetzt war es vorbei, mit dem Smalltalk und auch Gary war vergessen, welcher schon nach wenigen Sekunden in Tora alles andere als Sympathie geweckt hatte. Dimitri war ebenso vergessen. Er hatte einen richtigen Auftrag und es galt ihn auszuführen. Obwohl er dabei nicht seine Spezialität einsetzten konnte – vermutete er zumindest. Keine Schlösser knacken und keine Wachen außer Gefecht setzten. Schade eigentlich.
Als die anderen Agenten ihre Aufträge bekamen hörte Tora nur halb zu. Die sollten schön das machen, was sie eben machen sollten. Er hatte etwas anderes zu tun.

Dieses „andere“ bestand zunächst darin einer launischen, zickigen und zugleich anmutigen Füchsin zuzuhören, wie sie ihm Befehle gab. Sofort umgab Tora eine eisige Aura, als wäre sie ein Schutzschild. Niemand, aber auch wirklich NIEMAND hatte das Recht Tora Anweisungen und Befehle zu geben, wenn diese Person nicht den Respekt des Karakals hatte. Und in dieser Mission war das nur Shark und eventuell Dimitri... da war er sich noch nicht so ganz sicher.... Sogar Lu würde das nicht tun dürfen, obwohl sie eine hübsche Luchsdame war. Tora wusste: Wenn er der Füchsin wollte – die ganz offensichtlich Cherubim war – dann hätte er nur seine Unterwürfigkeit bestätigt, würde er allerdings stehen bleiben, so bewies das nur, dass er stur sein konnte und er stünde da, wie ein kleines Kind. Doch irgendwie hatte die Wut ihn versteinert. Tora konnte nur paralysiert zusehen, wie diese Witzfigur von einem Agenten zur Tür stolzierte, einige fiese Bemerkungen um sich warf und sich dann hinsetzte. Widerstrebend setzt Tora eine Pranke vor die Andere. Sein Blick war kalt – Eis. Sein Ganz war wütend – Feuer. Seine Stimme war schneidend – Wind.

“Ich glaube, es wäre besser für uns Beide, wenn du demnächst einen anderen Tonfall einschlagen würdest. Ansonsten hast du da einen netten Kratzer in deinem Gesicht und ich bin mir nicht sicher, ob dir das gefallen würde.“

Tora stand nun neben Cherubim. Er bäumte sich auf, zeigte seine Brust und seine Pinselohren zuckten verärgert. Er mochte ja starke Charaktere, aber auch nur, wenn sie soviel Anstand besaßen und sich ihm unterwürfig machten. Anscheinend hatte er es hier mit jemanden zu tun, der aus dem selben Holz geschnitzt war, wie er selbst. Eigentlich gut, doch sie hatte angefangen und so war es wieder schlecht. Zumindest fand Tora das.

“Wenn die holde Dame mich nun entschuldigen würde? Ich muss arbeiten!“

Der erste Satz war noch ein süßes Säuseln, der zweite voller Wut. So redete man nicht mit ihm! Zornig stellte Tora sich auf seine Hinterbeine und öffnete so die Tür zur Abstellkammer. Diese schwang durch das Gewicht des Karakals sofort nach innen auf, verharkte sich allerdings mittendrin und war dadurch nur zur Hälfte geöffnet. Platz genug, damit beide – Karakal und Fuchs – gleichzeitig den Raum betreten konnten. Dazu kam es jedoch nicht. Tora war mit der Tür nach innen gerutscht und versperrte somit Cherubim den Weg in den Raum.

“Wie heißt es so schön? Ladys first! Oh, ich habe ganz übersehen, dass ich es hier ja mit einem Besen zu tun habe. Tja, da kann man wohl nichts machen!“

mit gespieltem Mitleid seufzte Tora und sah Cherubim entschuldigend an – alles ganz theatralisch. Danach betrat er den Raum gänzlich. Feuchtigkeit stach ihm in die Ballen und er merkte sofort, dass hier irgendetwas faul war – im wahren Sinne des Wortes. Es roch alt und modrig. Außerdem türmten sich hier nur so die Müllberge. An den Wänden waren Regale angebracht voller Papier und Gläser. Es erinnerte ein wenig an ein zerfallenes Labor. Auf dem Boden stapelten sich Akten über Akten, welche alle von der Feuchtigkeit des Raumes angegriffen wurden. Das Fenster, welches den Raum erhellen sollte war von Dreck beschmiert und ein Riss zog sich hindurch. Zumindest war es noch ganz.
Tora meinte hinter einem Berg von Papier Holz zu erkennen, war sich allerdings nicht sicher. Er müsste schon hinüber steigen, um mehr zu sehen, ließ das allerdings bleiben.
Stattdessen widmete er sich einem Stapel voll Akten, auf dem Namen standen, die ihm unbekannt waren. Das hier war keine Abstellkammer, dass war vielmehr ein Komposthaufen!


[hört Shark zu | regt sich über Cherubim auf | redet fies etc mit ihr | öffnet die Tür zur Abstellkammer | redet noch mal mit Cheru | sieht sich um und betritt den Raum]
Hoffe, ich habe die Beschreibung nicht gänzlich verfehlt... habe es „etwas“ ausgeschmückt und „ein wenig“ interpretiert *unschuldig lächelt*

_________________

>> Wer keinen Charakter hat, hat keine Feinde ...nicht wahr, Cherubim?
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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Mo Okt 03, 2011 10:53 am

Unruhig bewegte Aska sich die zwei Schritte von einer Käfigseite zur anderen. Schon seit geraumer Zeit hörte sie Geräusche und auch dumpfe Stimmen von oben. Waren diese vermaledeiten Köter zurückgekehrt? Doch eigentlich rechnete sie nicht damit. Nach der überstürzten Flucht war es im Haus totenstill gewesen. Die Polarfüchsin warf einen Blick auf die neben ihr sitzende Taube. Typisch, wie immer schlief sie so fest, dass nichtmal ein Erdbeben das Federvieh aufgeweckt hätte. Aska beschloss, sie weiterschlafen zu lassen, deren nerviges Geplapper konnte sie grad eh nicht so gut brauchen. Viel zu nervös war sie. Und ihr Magen knurrte wie verrückt. Wann hatten die Hunde ihr das letzte Mal etwas zu fressen gegeben? Sie konnte sich kaum noch daran erinnern. Zahllose Versuche, aus dem Käfig auszubrechen, waren bereits gescheitert. Das vermaledeite Schloss hatte nämlich eine Zahlenkombination. Sie kannte zwar die Ziffern, doch kam sie von innen nicht genügend an das Schloss heran. Aska ließ sich wieder auf den Boden sinken. Wann würde endlich jemand hier herunterkommen? Vielleicht waren es ja diese mysteriösen "Agenten", von denen dieser durchgedrehte Dobermann die ganze Zeit gefaselt hatte. Die Weisse war ungeduldig, doch ihr war klar, dass sie ausser warten und Nichtstun eh nichts machen konnte. Ihre Augen blieben jedoch auf die Tür gerichtet. Lange konnte es ja nicht dauern, bis irgendjemand den unterirdischen Gang entdeckte, der schnurstracks in diesen Raum führte. Hoffentlich war es dann nicht gerade eine Ratte oder etwas ähnlich Kleines, denn der Käfig hing gut einen Meter über dem Boden an der Wand. Vielleicht sogar mehr. Höhen schätzen war noch nie die Stärke der kleinen Füchsin gewesen. Ein Seufzen verließ den weißen Fang, beinahe unhörbar.

[Im "geheimen" Raum | Im Käfig neben Koka Kola | Wartet ungeduldig ab]


Zuletzt von Aska am Do Okt 13, 2011 2:52 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Mi Okt 05, 2011 8:02 am

Immernoch stach der Gestank von den Anhänger Mozillars in der empfindlichen Nase der Raubkatze - oder doch eher des Raubkaters? Was auch immer. Tatsache war, dass die Reihenfolge in der sie den Tunnel betreten hatten sich nun geklärt hatte. Gary - Lu - Amani. Während der schwarze Jaguar durch das scheinbare Nichts ging, fragte er sich, ob alles was er momentan sagte einfach nur falsch war. Er meinte es doch eigentlich meistens gut mit seinen Mittieren... Gut.. vielleicht hatte er vorhin bei Tora etwas überreagiert, aber die Anspannung, als sie die Hütte betreten hatten steckte noch immer in seinen Knochen.

Trotzdessen hatte er das Gefühl, dass keiner der Agenten, bis auf Jaspis natürlich, ihn leiden konnte.. Lu hatte Tora sofort in Schutz genommen und natürlich hatte das die Hälfte, wenn nicht sogar alle, mitbekommen. Ein kurzes genervtes Knurren war zu hören und schallte durch den Gang. Es musste unschwer zu hören gewesen sein. Themawechsel. Durch das wenige Licht, was hier noch vorhanden war erkannte der Kater eine Tür. Auch wenn es nur Umrisse waren, war der Agent sich sicher. In dem Raum dahinter brannte Licht. Woher man dies wusste? Mäusehirn! Die Tür war natürlich nur halb angelehnt! Nagut.. Gary schob also die Tür etwas weiter auf und schlich sich in den Raum, in dem es irgentwie noch wiederlicher roch, als im Tunnel. Computer, Tische, Unordnung, Käfig mit weißer Fellkugel, weiße Wand - Moment! Was war das eben? Weiße Fellkugel in Käfig? Der Jaguar blieb kurz verdutzt stehen und betrachtete den Käfig skeptisch, ehe er näher trat.

Was darin lag war ein Polarfüchsin. Eine sehr hübsche Tierart, wie der Jaguar fand. "Guten Tag, werte Dame, dürfte ich wissen, wie sie in eine derartige Lage gelangt sind? - Wo bleiben meine Manieren! Mein Name ist Gary.." sprach der stämmige Kater höflich und mit einem freundlichen Lächeln. Sein Interesse galt nun vollkommen der Füchsin, die wahrscheinlich der Schlüssel zu allerlei Informationen war. Natürlich war dem Kater auch aufgefallen, dass ein alter PC noch funktionsfähig war. Also mussten sie gleich die Mäusegenten anfordern, denn wie dem Agenten ebenso auffiel, war der Käfig mit einem Zahlenschloss versehen...


[erreicht Raum | redet mit Aska]

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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Mi Okt 05, 2011 11:38 am

Schon einige Momente später konnte sie Schritt hören, die kurz vor der Türe innehielten, die leicht angelehnt war. Neugierig richtete sich der Blick Askas auf eben jene Tür, durch die kurz darauf eine große, schwarze Raubkatze hereinschlenderte. Einerseits erleichterte es die Polarfüchsin, dass es kein Hund war, der da gerade hereinschneite, allerdings sah der... Panther? So genau ließ es sich gerade nicht bestimmen, doch es kam diesem zumindest nahe. Jedenfalls sah dieser auch eher so aus, als würde er kleine Füchse zum Frühstück verspeisen. Eine gewisse Unruhe hatte Aska erfasst, als der Blick der Katze, der bisher ziellos durch den Raum gewandert war, sich nun zielstrebig auf sie richtete. Sie schluckte, doch der Fang des Schwarzen öffnete sich und die Worte, die herausdrangen, waren so höflich, dass sie schon beinahe gestelzt wirkten. Aska musste sich bei der altmodischen Redeweise ein Grinsen verkneifen, doch natürlich war sie bestrebt zu antworten.

"Freut mich, Gary... mein Name ist Aska. Und wie ich hier reingeraten bin... hach, das ist eine lange Geschichte. Eigentlich war es ein simpler Fall von Verwechslung. Ich bin nichtsahnen durch den Wald gestreift, so wie eigentlich immer, als ich plötzlich von diesen verlausten Kötern umstellt war. Sie haben etwas davon geschwafelt, wieso ich als Agent so dumm sei, allein herzukommen und noch allen möglichen anderen Unsinn. Dann haben sie mich einfach hierhergebracht und ich sollte irgendwas für sie machen... was die ganze Aktion sollte, weiss ich im Endeffekt auch nicht. Ich habe mich einfach geweigert, wäre ja noch schöner, wenn ich für diese Flohteppiche eine Kralle krumm machen würde. Dann kam der Anführer und der... ja der war schon ein ganz anderes Kaliber. Brrr, bei dem ist es mir echt eiskalt den Rücken heruntergelaufen, so eisige Augen hat der. Und er hatte diese Maus oder Ratte oder so dabei in so einem kleinen Käfig. Er hat irgendetwas gefaselt von seiner Maschine, mit denen er die Menschen kontrollieren will und dieses Nagetier sollte ihm dabei helfen. Aber vor vielleicht einer Stunde sind die plötzlich alle verschwunden. Keine Ahnung warum und wohin, ich hab nur etwas klappern gehört, dahinten irgendwo. Und dann waren sie plötzlich alle weg. Wieso sie mich hiergelassen haben, weiss ich allerdings auch nicht. Naja, ich bin jedenfalls ganz froh darüber, ich hab mittlerweile das Gefühl, selbst schon von Flöhen befallen zu sein..."

Bei diesen Worten kratzte sie sich ausgiebig die Flanke. Dann richtete sich ihr Blick wieder auf Gary.

"Und wieso bist du hier? Suchst du vielleicht nach den Hunden?"

Danach verstummte sie erst einmal, wollte sie doch Informationen von dem vor ihr Stehenden erhalten. Alles konnte wichtig sein. Und vielleicht kam er ja an das dumme Zahlenschloss heran.


["Geheim"raum | Redet mit Gary]
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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   So Okt 09, 2011 9:39 am

Der Tauberich hatte sein Fell... ähm, nein sein Gefieder, also seine ganzen Federn aufgeplustert. Er hatte nun mehr als vier Stunden nichts mehr von seinem Suchtstoff erhalten. Seit diesen vier Stunden saß er nun in dieser... Zelle oder besser gesagt im Käfig. Wie ein kleiner Wellensittich.
Der Tauberich linste durch seine halb geschlossenen Augen und piepte dann leise. Er mochte dieses Gefühl von dieser unbendingen Sehnsucht nach Cola nicht. Er vermisste den Zucker in seinem Blut und die Wachheit, die er nach nur einem Tropfen Coca Cola hatte.
Er blickte zu der weißen Füchsin, die in seiner Nähe saß und erschreckte nicht einmal, als eine riesige Katze von außerhalb des Käfigs auf beide zu kam. Es war ein Panter oder ein Jaguar. Der Tauberich kannte sich nicht mit den verschiedenen Arten der Katzen aus. Es war für ihn schon eine Herausforderung einen Löwen von einem Leopard zu trennen.

Der Vogel zuckte mit seinen gefiederten Schultern und plusterte seine Federn nur noch mehr auf. Ihm war kalt, dass war ihm immer, wenn er keinen leckeren Zucker auf der Zunge spürrte.
Er hörte zu, wie die beiden redeten. Die Katze war also ein Kater. Und er hieß Gary und er hatte keine Mamanieren! Ähm... Manieren.. Mannieren?! Wie auch immer. Er war also ungezogen, aha.
Danach redete die Fuchsdame einen ganzen Roman herunter. Bei spätestens den ersten drei Sätzen hatte der Vogel seine Miniohren abgeschaltet.
Seine Augen blitzen rötlich auf, als er die Hunde hörte. Es gab zwei Dinge, die rein gar nicht ganzen. Erstens keine Cola zu haben und drittens die Bösewichte entkommen zu lassen. Und das waren... kommt nach erstens nicht zweitens? Mhm... egal. Jedenfalls waren die Bösewichte entkommen - schrecklich.

"Oh ja. Oh ja, mein Kind.
Er ist wegen den Hunden gekommen, genau wie ich. Ist es nich so, Sir Gary? Ja, ja das ist so.
Ich sehe es an deinen Augen, Sir Gary. Ich sehe es! Du bist ein Agent, nicht?
Ich bin auch einer, wenn es dich interessiert. Ich weiß was die Hunde planen. Sie sind böse. Oh und wie sie das sind. Wehe einer von euch Süßen widerspricht mir da!
"

Koka Kola lachte leise, als er das sagte. Sein Gefieder stand in alle nur erdenklichen Richtungen ab und Augen wirkten groß und wahnsinnig. Es waren die Augen von einem Süchtigen, der so eben auf Entzug gehen musste. Ein Verrückter, der keinem etwas tun konnte und generell einfach nur durchdrehte.



[Gary & Aska - Geheimraum]

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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   So Okt 09, 2011 9:42 am



### Hallo und herzlich Willkommen an Bord des Sonderflugs, meine lieben Agenten.
Ihr seid auserwählt, wie auch schon einige eurer Mitagenten, eine besondere Mission anzutreten.
Wir befinden uns nur wenige Minuten von unserem Ziel entfernt. Eine alte Hütte, in dem der Übeltäter zusammen mit seinem Gevolge gehaust hat. Die Bande hat einige Spuren hinterlassen, die nun von euch erforscht werden sollen. Ihr werdet auf Mitagenten treffen.
Sobald ihr etwas gefunden habt, wendet euch bitte per Funk an mich, Shark. Ich bin euer Einsatzleiter, auch wenn ich nicht anwesend bin. Ich leite den Einsatz mit einem Team etwas von euch entfernt. Wir beraten und statten euch aus.
In eurem Ohr befinden sich kleine Chips, durch die ihr mich hören könnt und durch die ich euch hören kann.

### An die flugfähigen Agenten unter euch, bitte fliegt nach der Landung des Flugzeuges auf das Dach hinauf. Dort ist eine Gruppe bestehend aus zwei Agenten. Ein Greifvogel und ein Frettchen werden auf euch warten und euch weitere Anweisungen geben.
Viel Erfolg.

### An alle anderen Agenten, bitte geht nach der Landung zum Abstellraum. Es ist eine Kammer voller gerümpel. Ich wäre euch verbunden, wenn ihr euch an die beiden Agenten, die den Raum untersuchen. Ein Fuchs und eine Raubkatze werden euch empfangen und einweisen.

### Damit wären die Gruppen eingeteilt. Bleibt so lange auf euren Plätzen, bis wir gelandet sind. Damit hätten wir das Gröbste geklärt. Versucht schnell Hinweise zu bekommen, wir haben nicht viel Zeit.
Auf baldiges Hören.


Danach landete das Flugzeug und setzte die Hand voller Agenten ab und ließ sie an dem Haus zurück. Jeder wusste ja jetzt was er zu tun hatte. Also warum noch warten?
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Agent 2344
BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Di Okt 11, 2011 1:24 am

Der Kater wählte wohl letzteren. Er wirkte nervös während er sprach – er hätte wohl viel dafür gegeben irgendwo anders zu sein. Ein aufmuntertesttt Lächeln zierte Lus Leftzen bevor sie nickte und sich zu Gary umdrehte. Mit ein paar ausholenden Schritten erreichte sie eine günstige Postion hinter dem schwarzen Jaguar. Sie bemerkte sein Knurren und betrachtete ihn skeptisch von hinten. Welche Hummel hatte den denn schon wieder gestochen?! War es dem kleinen Schmusekater etwa zu dunkel in diesem Tunnel? Lu unterdrückte ein Schnauben und hielt einen Kommentar zurück – schließlich waren sie nicht hier um Streit anzufangen. Der schwarze Jaguar gab auch keine weiteren unnötigen Geräusche von sich, doch er entdeckte etwas.

Lu kniff die Augenlider ein wenig zusammen und dann konnte sie die Umrisse einer Tür erkennen – sie war offen. Mit Verwunderung, Schrecken und Wut sah Lu mit an wie Gary einfach hinein spazierte. Ja, war der denn noch ganz bei Sinnen?! Da konnte wer-weiß-was drin sein und dieser dämliche Jaguar spazierte da einfach fröhlich hüpfend hinein! Wieso schrie er nicht einfach gleich durch den ganzen Tunnel, dass er ein Kaffekränzchen halten wollte?! Wäre ja zu schön gewesen, oder?! Ein ärgerliches Fauchen konnte sie einfach nicht unterdrücken, aber wie konnte man auch so ein Trottel sein? Dem würde sie nachher aber noch die Meinung geigen! Er ahtte mit seinem Handeln nicht nur sich selbst, sondern auch Lu und Amani in Gefahr gebracht. Aber nun schob sie den ganzen Ärger der sich wie eine Sturmwolke immer weiter ausdehnte weg, als sie Stimmen hörte. Eine – von Gary. Eine zweite – von wem? Waren da drin die Hunde?! Aber dann würden sich diese Stimmen doch nicht so freundlich anhören, oder?

Lu zögerte nur einen Moment, danach preschte sie in den Raum und sprang angriffsbereit neben Gary. Doch hier waren keine Hunde, keine Feinde. Lu wendete ihren Blick zur der Stimme welche noch nicht verstummt war. Eine...Polarfüchsin! Überrascht weiteten sich die Augen der Luchs Dame.

“ Was zum...?!

Was, bitteschön, hatte hier auch ein Fuchs zu suchen?! Durch ihr etwas verspätetes auftauchen, hatte sie nicht alles von der munteren Erzählung der Füchsin mitbekommen. Nur das Wort Ratte oder Maus war richtig zu ihr durchgedrungen! Der Professor! Und wenn die Hundemeute schon ihre Gefangen hier verrotten ließen, dann wollte sich Lu gar nicht vorstellen, was mit dem Professor passierte. Und außer der Fuchsdame war auch noch eine Taube in dem Käfig. Er bezeichnete Gary als „Sir Gary“. Lus Miene verfinsterte sich etwas. Es sollte eher heißen „Gary von und zu Trottel“. Sie wandte sich dem Jaguar zu und ein ärgerliches Fauchen entwischte ihren Fängen – sie wollte keinen Streit, aber sie würde Gary ihre Meinung gaugen.

Was hast du dir dabei gedacht?! Bist du vollkommen wahnsinnig? Hier hätte wer-sonst-was sein können und du spazierst hier einfach rein? Darf ich fragen was du dir dabei gedacht hast?! Durch deinen Leichtsinn hast du nicht nur dich, sondern auch Amani und mich in Gefahr gebracht. Verdammt, Gary! Denk das nächste mal, bevor du handelst!

Lu versuchte nicht einmal ihre Wut zu unterdrücken. Dieser dumme Kater! Dumm, dumm, dumm! Während sie gesprochen hat, war sie nur noch wütender geworden. Lu fühlte sich, als wäre Gary ein auszubildener – und kein Agent! Doch ehe Gary ihr widersprechen konnte – was er bestimmt tat, dieser sture Kater – wandte sie sich an die Gefangen. Ihre Stimme klang wieder etwas freundlicher, aber der Zorn funkelte noch in ihren Augen.

“Wisst ihr, wo die Hunde als nächsten hinwollten?

Sie warf noch einen wütenden Seitenblick auf Gary – ihr war klar, dass sie mit ihren Worten nun auch den Streit angefacht haben könnte, den sie eigentlich verhindern wollte.


[Im Tunnel bei Gary & Amani - sehr wütend über Gary - faucht ihn an & geigt ihm die Meinung - fragt Aska & Koka Kola nach den Hunden - wirft Gary einen wütenden Blick zu]
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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Di Okt 11, 2011 6:53 am

Angstvoll folgte Amani der Luchsin und dem Jaguar in den dunklen Tunnel hinein. Er verließ sich komplett auf seinen Nachtsehsinn, denn auf seine Ohren war sowieso kein Verlass - er hörte kaum noch was anderes als das Rauschen seines Blutes durch die Adern und das laute Wummern seines Herzens. Er zuckte mit den Schnurrhaaren, als ein seltsamer Geruch in seine Nase stieg - anders als der beißende Dampf der Hunde. Und dann sah er auch schon Gary davon huschen, was eine wahre Meisterleistung in dieser Finsternis war.
Überrascht blieb der goldene Luchs stehen. Was war dort, hinter der Tür, die Gary aufstieß? Er konnte in dem hellen Licht nichts sehen, es blendete seine empfindlichen Katzenaugen. Aber es stank darin noch widerlicher als hier im Tunnel, weswegen fast schon seine Neugier gesiegt hatte, ihn aus seiner Starre hinaus gerissen hätte. Dann sprang allerdings Lu auch noch hinein und mischte sich ein - er hörte das aufkommende Gespräch zwischen einem Vogel, einem anderen Raubtier und Gary -. Und er wollte nie im Leben allein hier stehen bleiben, in der übel riechenden Dunkelheit!

Schnell sprang er hinter den anderen beiden MSZ-Agenten hinterher. Nur, damit sein Herz einen Schlag aussetzte, bevor es zu rasen begann. Er befand sich mitten in einer Art Labor. Die Wände waren von sterilem Weiß, blendend hell im Neonlicht. Überall standen Computer herum, Tische mit irgendwelchen Sachen, Glasscherben, alles mögliche eben. Und in dem ganzen Chaos: Tierkäfige. Er starrte vollkommen fassungslos darauf. Eine Polarfüchsin war noch darin, weiß, mit einem blauen und einem braunen Auge. Sie redete derzeit mit Gary. Und da war noch ein grauer Tauberich. Irgendwie wirkte er nicht ganz richtig im Kopf ... aber naja.
Während er so in dem Raum stand, lauschte er Garys und Lu's Worten, sowie den Worten der Gefangenen. Die Polarfüchsin stellte sich als Aska vor, der Tauberich redete jedoch nur dummes Zeug. Was hatten diese Wesen mit ihm gemacht? Er beobachtete ihn voller Sorge - er sagte etwas davon, er sei ein Agent, die Hunde seien böse (so weit war selbst Amani schon). Als er noch ein wenig still geblieben war, ging Amani zu dem Käfig des Tauberichs und blickte diesen ruhig und fixierend an.

"Sagt mir Euren Namen, bitte. Mein Name ist Amani, ich bin finnischer Agent der MSZ. Ihr sagt, Ihr seiet auch Agent - wo ist eure Station?"


{im Gang ;; riecht etwas - Gary findet Tür ;; überrascht & neugierig ;; folgt Gary und Lu ;; beobachtet ;; redet mit Koka Kola}

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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Sa Okt 15, 2011 3:23 am

Gary lauschte gespannt den Worten der Polarfüchsin. Mozillar schoß es ihm dabei durch den Kopf und er sah kurz konzentriert zu Boden. Ein wütendes Fauchen erweckte ihn aus seinen Überlegungen. Sein Kopf schnellte herrum und er sah direkt zu Lu, die bereits mit ihrer Prädigt anfing. Das Fell des Katers sträubte sich und seine Krallen schnellten hervor. Was bildete dieser Luchs sich ein?! Gary achtete immer auf seine Umgebung! Er wäre niemals unachtsam in einen fremden Raum gegangen!

"Deine Anschuldigung ist vollkommen unbegründet! Ich achte immer auf mein Umfeld und wenn alle etwas an meiner Arbeit zu meckern haben, macht sie doch gefälligst selbst und nörgelt mir nicht später die Ohren voll!" knurrte er wütend zurück. In seiner Mimik stand blanke Wut und am liebsten wäre er vollkommen ausgerastet und hätte alles kurz und klein geprügelt, aber er beherrschte sich gerade noch so. Zum Glück! Sonst wären einige der Anwesenden nichtmehr so ganz unverletzt.. Aus Wut und dem Willen niemanden zu verletzen ging er auf die Eingangstür zu und schmetterte sie mit einem einzigen kräftigen Pfotenhieb an die Wand. Krallenspuren kennzeichneten das Holz und wutendbrannt ging er durch den Tunnel um irgentwann in der Dunkelheit stehen zu bleiben und sich einfach hinzusetzen. Um etwas Frust abzulassen fauchte er derart laut, dass es wohl aus allen Ecken und Kanten des Tunnels klingen musste.

Wenn Lu ihn nun gleich zumaulte, dass er zu laut war hatte er die Schnauze gestrichen voll! Mit was für Tieren war er hier nur zusammengeschleust worden?! Schlimm genug, dass er nicht mit Jaspis zusammenarbeiten konnte...


[bei Lu, Amani, Aska & Koka | wütend | antwortet Lu | verlässt Raum und sitzt im Tunnel um sich etwas zu beruhigen]

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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Mo Okt 17, 2011 4:03 am

Manchmal komm' ich mir irgendwie blöd vor.


Der Flug war die Hölle gewesen, wie konnte man einem Wesen wie ihm, zart wie ein Babypopo, nur so eine Achterbahnfahrt zutrauen? Godzilla kannte das Fliegen ja schon, der Flug vom Dschungel in das ferne Europa war ein Beispiel dafür, aber das machte es auch nicht besser, meistens sogar schlechter, weil das Chamäleon sich vor jedem anstehenden Flug verrückt machte, im wahrsten Sinne des Wortes. Aber zum Glück war zumindest dieser Flug vorbei.

Ein Gemisch aus Brauntönen angenommen, klammerte sich der kleine Kerl an einen Ast, versuchte seinen Gleichgewichtssinn wiederzufinden. In seinem Kopf drehte sich noch alles und sein Magen konnte sich nicht entscheiden, ob er denn jetzt oben oder unten war, irgendwie war alles sehr verwirrend, aber es verstrichen nur 5 reglose Minuten, ehe Godzilla wieder richtig denken konnte. Ein lautloser Seufzer kam aus dem kleinen Maul. Jetzt konnte es losgehen!

Langsam, aber schneller als ein Faultier, kletterte das Chamäleon zu Boden, nahm die Farbe des Laubes an und rannte, so schnell es die Stöckchenbeine erlaubten in Richtung Bruchbude. Da sollte der Dobermann wohnen? Nicht gerade die luxuriöseste Bleibe ... . Das Chamäleon war nun bei der Hütte angekommen und verharrte einen Augenblick, die Augen kugelten in alle Seiten, um die Lage zu checken. Alles sicher. Die Farbe des kleinen Kerls wechselte zu Holztönen und er kletterte die raue Fassade hinauf zu einem kleinen, verdreckten Fenster und spähte vorsichtig hindurch. Ein Raum voller Gerümpel? Bestimmt war hier jeder Raum voller Gerümpel ...

Aber dies musste der Raum sein, da war sich Godzilla 100% sicher, deswegen patschte er mit seinen dünnen Ärmchen gegen das Fenster, damit jemand ihn reinließ und hängte sich während des Wartens ans Fensterbrett. Glas konnte man so schlecht imitieren, deswegen blieb er lieber beim Holz. Er sollte ja nicht erkannt werden.

[ kommt an / zum Abstellraum / klopft ans Fenster und will rein]

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Cherubim ist meine Wohnung und Snickers mein Sofa

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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Do Okt 20, 2011 10:58 pm

Kaum das die junge Polarfüchsin den Fang geschlossen hatte, ging auch schon alles drunter und drüber. Der durchgedrehte Täuberich war bei den neuen Geräuschen aufgewacht und fing auch gleich an, in seiner durchgedrehten Art und Weise mit ihnen zu sprechen. Leicht genervt verdrehte Aska die Augen und wünschte sich ein Kaugummi, um dem grauen Vogel den Schnabel zukleben zu können. Seit seiner Ankunft in diesem Loch hatte sie kaum eine ruhige Minute gehabt, auch wenn er mit der Zeit weniger aufgedreht war. Sie setzte zu einer Antwort an, als plötzlich eine weitere Raubkatze durch die Tür stürmte und auch gleich zu einer Strafpredigt ausholte, die über den verdutzten Gary hereinbrach wie ein Gewitter. Ein wenig amüsant war es schon, zu beobachten wie die kleinere Katze dem großen Schwarzen Vorwürfe machte, wie unbedacht er doch sei. Und als er dann zu einer Antwort ausholte, musste die Weisse leise kichern. Wie schön wütend das männliche Geschlecht doch werden konnte und da hieß es immer, die Weibchen seien die Zicken. Die helle Katze blieb vor dem Käfig stehen und fragte nun, ob sie wüsste, wo die Hunde hinwolten.

"Ich bin mir nicht sicher... Dieser Große, der Anführer, sagte, diese Maus oder Ratte, ich kann das nicht so recht unterscheiden, solle ihm bei der Entwicklugn einer Maschine helfen, mit der er die Menschen kontrollieren will. Reichlich durchgeknallt, wenn du mich fragst. Ich hörte, dass sie zu ihrem Hauptquartier zurück wollten aber wo dieses nun genau liegt, habe ich leider nicht mitbekommen..."

Ihr Blick wandte sich nun der anderen Katze zu, die sich als Amani vorstellte, jedoch nicht Aska, sondern den durchgedrehten Vogel angesprochen hatte. Was hatten die nur immer mit ihrem Agent? Diese dreckigen Köter hatten auch schon immer von Agenten gefaselt und ihr sogar unterstellt, einer zu sein. Innerlich seufzte die Polarfüchsin und drehte den Kopf wieder in Richtung Tür. Vielleicht kam Gary ja zurück. Oder vielleicht würden auch noch seltsamere Gestalten durch den Eingang stürmen um irgendwelchen Unsinn zu erzählen. Wer wusste das schon, in letzter Zeit war reichlich seltsames vorgefallen.


[Bei Lu, Amani und Koka Kola, Gary draußen im Gang | Antwortet Lu]
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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Sa Okt 22, 2011 3:23 am

Die blanke Wut des Katers konkurrierte mit der von Lu. Fiese, kleine Blitze schienen aus ihren Augen zu schießen und alles vernichten zu wollen was sich in ihren Weg drängte. Er verteidigte sich mit wütenden Worten und fuhr die Krallen aus. Ja, hatte der sie noch alle?! Wagte er es etwa, seine Krallen gegen eine Kollegin einzusetzen? Lu's Fell sträubte sich kerzengerade vor Wut. Dieser...dieser unfähige Kater!

“Das sah mir aber nicht danach aus.

Meinte sie böse, doch der Kater hörte es nicht mehr, denn er rauschte aus dem Raum und musste seine Kräfte natürlich an der armen, unschuldigen Holztür demonstrieren. Wollte er Lu damit etwa klarmachen, dass er dies auch mit ihr anstellen würde? Was bildetet sich dieser arrogante Jaguar eigentlich ein? Lu hatte keine angst vor ihm. Da konnte der Jaguar noch so brüllen wie er wollte. Zwar war der Kater im dunklen Tunnel verschwunden, doch das Fauchen, welches er ausstieß war noch zu hören. Kritik muss man vertragen können, Schmusekater. Frech zuckte sie mit den Ohren und verdrehte die Augen, doch gehässige Worte verließen ihr Maul nicht. Wenn er sich aufführte wie ein beleidigtes Hauskätzchen dann sollte er es doch tun! Das nächste mal würde Lu besser darauf achten mit wem sie in einem Team war.

Die Luchsdame wendete ihre Aufmerksamkeit nun endgültig der Polarfüchsin zu welche nun anfing zu sprechen. Aufmerksam hörte sie zu – der Professor sollte also bei dem Bau von Maschinen helfen. Doch leider wusste die Füchsin auch nicht wo Morzilla hinwollte.

Ja, durchgeknallt ist dieser Hund wirklich. Und Danke für diese Informationen. Die Frage ist jetzt nur, wie wir euch da rausholen...

Lu betrachtete den Käfig und entdeckte ein Schloss. Ein Zahlenschloss. Na prima. Ob die Füchsin die Zahlenkombination wusste? Fragend sah sie erst zum Schloss und dann zu der Füchsin.


[Bei Amani, Aska, Koka Kola (und Gary) - spricht mit Aska]

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Und Gary's Lieblingsfeindin
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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Mi Okt 26, 2011 4:00 am

Der Tauberich stand ganz schön wacklig auf dem einen Beinchen in dem Käfig und linste zu dem schwarzen Kätzchen. Sir Gary. Genau. So hatte Koka ihn genannt. Sir Gary. Hachja, wie edel das doch klang. Der Alte war stolz darauf, diesen Namen dem schwarzen Kätzchen verpasst zu haben.
Nun brauchte die Weiße neben ihm auch noch einen. Prinzessin? Lady? Dame? Schöne? Bildschöne! Adlige? Fürstin? Gräfin? Oder - stopp! Wer oder was mischte sich denn nun ein?
Zwei Halbstarke, wie es schien. Zwei Lüchse. Oder hieß das Luchse? Egal. Zwei weitere Katzen! Soviel stand fest. Der Graue sah zu, wie die weiße von den beiden, Sir Gary anfing zu beleidigen.

Der Graue machte ganz, ganz, ganz große Augen. Ja, sie fielen ihm bald schon raus, wenn er sie noch vieeel größer machte. Koka Kola grinste beglückt und kaute dann so ein bisschen mit seinem Schnabel. Auf einmal sprang der Kleine auf und schlang seine Federn um die Gitterstäbe und rüttelte daran, so als wollte er raus.

"Und SCHNITT!
Sehr, sehr, sehr schön, Kleines. Mach weiter so! Mach ihn zur Schnecke! Genau so.
Nur noch etwas böser dreinschauen. Ja.. ja ... nein. Und pass auf, dass du nicht so spuckst, wenn du sprichst, dat sehen die Leute gar nich so gern!
Und jetzt gib mir ein Fachen, Kätzchen. Fahr deine Krallen aus. Wozu hast sie denn? Wie ist Sir Gary? Na, wie ist er? Ja, genau und jetzt so ein Löwen-Brüllen zum Abschluss!
"

Der Graue Piepmatz hüpfte aufgeregt hin und her. Es kam ihm so vor, als müsste er Regie führen. Wie in einem voll tollen Film! Er hatte das einmal gesehen, als Soko Köln am Dom gedreht wurde. Uh, wie er es geliebt hatte. Er war ein Star unter den Regieführern. Wie hießen die Menschen nochmal richtig? Egal... er war gut in so etwas.

"DA, WO DAT KÖLSCH AM BESTEN SCHMEJKT!"

War die Antwort des Wahnsinnigen. Der kleine Kater, dieser halbstarke Braune sollte wissen, dass die Luftratte aus Köln kam. Im guten Germany! Oder wie hieß das Land nochmal auf Englisch? Naja. Egal. Köln jedenfalls!

"Jap... ich bin sexy Mandy und dat hier is meine teure Lesbenfreundin Mona-Lisa!
Was denkst du denn? Glaubst du, wir können jedem Spinner unseren Namen sagen? Zeig mir deinen Führerschein, Tatzengenosse, dann reden wir weiter!
"

Meinet der Tauberisch und hüpfte immer wieder in seinem Käfig hin und her. Diese Agenten würde er noch in den wahnsinnigen Wahnsinn treiben! Jawohl! So wahr er Koka Kola hieß.



{ KOKA KOLA && Gary && Lu && Amani && Aska }

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Ich kann dir die Welt zeigen, mit all ihren Wundern.

Colaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa <3
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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Mi Okt 26, 2011 7:26 am

Das kleine, hamsterähnliche Wesen, welches jedoch kein Hamster sondern an seiner Statur, Art und generell am Aussehen zu erkennen, kein Hamster sondern ein Frettchen war, saß immer noch auf dem Dach des kleines Hauses, der Bruchbude schlechthin und beobachtete seine Patnerin. Die Vogelagentin hatte ihn mit ihrem Wissen immer noch sehr überrascht. Er mochte sie irgendwie und das war gut so.
Von hier oben hatte er das Flugzeug gesehen, dass gekommen war um neue Agenten zu bringen. Die anderen waren schon wieder irgendwo, irgendwie abgeholt oder so etwas in der Art. Das Frettchen durchschaute den Plan des Fuchses, der diesen Einsatz leitete, immer noch nicht. Aber vermutlich war gerade DAS der Sinn der Sache, oder? Sonst wäre doch alles viel offener und jeder wüsste um was genau es ging.

Das Frettchen sah zu der Falkendame und sah zu ihr hinauf. Er hatte es sich gerade in dem Nest gemütlich gemacht, in welchem er die Eier zerstört hatte. Eigentlich sollte er jetzt in den Schalen nach irgendetwas suchen, aber das tat er nicht. Er saß lieber auf ihnen und sah zu der Dame hinauf. Ja, er mochte sie wirklich.

"Siehst du das?
Da sind neue Agenten gekommen! Glaubst du einer von ihnen wird bei uns eingeteilt? Vielleicht bekommen wir noch einen Falken oder einen Adler. Ein Spatz würde mir auch gut gefallen!
"

Das Frettchen blickte zu dem Flugzeug, dass irgendwann am Horizont verschwand. Er konnte nicht genau sehen, wer aus diesem Ding ausgestiegen er. Er reckte seinen Kopf, aber konnte nichts erkennen und das Nest zu verlassen war ihm nicht ganz geheuer. Er könnte ja runter fallen und.. nein, das Nest würde er wegen seiner Neugirde nicht verlassen, oder doch?....



| JASPIS && Moreya ;; Nest |

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{ das frettchen ist eigentum vom wohnungsfuchsi }
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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Mi Okt 26, 2011 7:52 am

Aatos klackerte mit seinem Schnabel herum. Er hörte auf die Anweisungen des Fuchses und verdrehe dann die goldenen Augen. Einem Frettchen wurde er zugeteilt? Das durfte doch wohl nicht wahr sein. Wenn es dann auch noch eines dieser aufgedrehten Sorte war, würde der Adler sich in die Lüfte schwingen und lieber das wachsame Auge spielen. Und noch bevor der Sonderflug auf dem Boden ankam, breitete Aatos seine breiten Flügel aus und stürzte sich in den pfeifenden Wind. Er spreizte seine Federn und glitt lautlos wie ein Schatten durch den wolkenbehangenen Himmel. Schnell erspähte er die verfallene Hütte, die ziemlich einsturzgefährdet aussah. Dann legte er die Flügel dicht an den Körper und stürzte in Richtung Erde - oder eher gesagt Dach. Eine Falkendame unterhielt sich mit einem länglichem Tier; höchstwahrscheinlich das Frettchen. Wie war es nur auf das Dach gekommen, fragte sich der Alte, ließ dann seine Gedanken in eine andere Richtung schweifen. Elegant bremmste er und ließ sich dann im Gleitflug neben den beiden Agenten nieder. Er schüttelte kurz das Gefieder, ehe der Adler sich mit einer kühlen, aber keineswegs unfreundlich klingenden Stimme vorstellte.

"Ich bin Aatos, der Neue im Team, was die Flugfähigen unter uns angeht. Wie man sieht, bin ich ein Weißkopfseeadler. Ich komme direkt aus Alaska. Freut mich, eure Bekanntschaft zu machen"


erklärte er und seine flinken Blicke huschten zwischen Frettchen und Greifvogel hin und her. Das Frettchen musste höchstens 1/3 so groß sein wie er selbst und die Falkendame reichte auch nicht an ihn heran. Die beiden hatten einen Vorteil, wenn es um kleine Nischen gehen würde...Seltsam, über was sich der Adler in diesem Moment alles Gedanken machte.

|kommt bei Jaspis & Moreya an || stellt sich vor|

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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Fr Okt 28, 2011 5:06 am

“Wie heißt es so schön? Ladys first! Oh, ich habe ganz übersehen, dass ich es hier ja mit einem Besen zu tun habe. Tja, da kann man wohl nichts machen!“

Nachdem Cherubim diesen Satz hörte, schnappte sie entsetzt nach Luft. Hatte sie sich das eingebildet? Nein, soetwas konnte sich die Dame nicht einbilden. Dieser entsetzliche Karakalkater hatte sich doch glatt erdreistet, so mit ihr zu reden. Mit ihr. Der hübschesten und damenhaftesten Dame, die es hier weit und breit gab. Schnaubend funkelte sie den Agenten wütend an und folgte ihm dann. Es stieg ihr ein ekelhaft beißender Geruch in die empfindliche Nase, als sie dieses Drecksloch betrat. Sie sah sich um. In diesem Raum gab es einiges. Aber etwas, das wirklich nützlich war, ließ sich auf den ersten Blick überhaupt nicht finden. Knurrend schritt sie an Tora vorbei und schlüpfte an einem Berg von Unrat vorbei. Der Spalt war zu groß für den Kater, daher übernahm Cherubim das ganze und sah sich im Schatten um.

"Katerchen, ich will ja nciht unhöflich oder herablassend sein. Vielleicht mag es gleich auch ziemlich so klingen, als würde ich dich benutzen, aber was solls. Beweg deinen Hintern hier her und schaff' diesen Berg beiseite. Ich glaube, hier könnte etwas sein, das du sehr interessant finden könntest."


Doch bevor der Kater auch nur ein Wort entgegnen konnte, fiel sie ihm schon wieder ins Wort und bedeutete ihm, still zu sein. Ihre empfindsamen Ohren nahmen ein leises, klopfähnliches Geräusch wahr. Es schein vom Fenster zu kommen, dass dem Raum das spärliche Licht spendete. Die Füchsin stellte sich auf die Hinterpfoten und fummelte an dem Verschluss herum. Nach etlichen Versuchen schaffte sie es und das verdreckte Glas sprang auf. Doch vor ihr lag komischerweise rein gar nichts. Sie schnupperte und wich plötzlich zurück. Mit einem Schreck landete sie auf dem Hinterteil und ein kleines entsetztes Geräuschz wich aus ihrer Kehle.

"Uh, was war das denn bitte? Ich hoffe doch, es gibt eine erklärung dafür, dass du kleiner Winzling mich so erschreckst"

fragte sie das kleine exotische Tier, welches vor ihren Augen aufgetaucht war, mit zorniger Stimme. Tora konnte sie nicht sehen, aber er schien ein Lachen nicht wirklich gekonnt unterdrücken zu können. Wütend steckte sie den Kopf durch den Spalt zwischen Müll und anderen Dingen.

"Ich warne dich Kater. Halt bloß deinen Mund und wag' es dich gar nciht erst, mich auszulachen. Sonst kannst du etwas erleben."

Cherubim zog den Kopf zurück und steckte ihn wieder dem Fenster entgegen - genauergesagt dem kleinen grünen Neuankömmling.

[ist entsetzt | geht an Tora vorbei | öffnet Fenster | erschreckt sich ]

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Dem Frettchen sein Besitzer.
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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Fr Okt 28, 2011 6:13 am

Amani folgte dem Streit zwischen Gary und Lu. Das war eigentlich typisch für seine beste Freundin, dass sie sich mit jedem und allem anlegte. Aber der Jaguar war doch nun wirklich ein ordentlicher Kerl, weswegen er ihre Abneigung dem schwarzen Kater gegenüber nicht verstehen konnte. Er blickte sie jedoch nur ruhig an, ohne etwas zu sagen oder zu tun - das würde sich letzten Endes nur negativ für ihn wenden, deswegen ließ er es lieber gleich bleiben. Er kannte doch seine Lu, wusste, wie sie tickte. Sie waren zusammen aufgewachsen. Da konnte man so etwas doch nur von ihm erwarten.

Dann antwortete der Tauberich dem Luchs. Amanis Augenbrauen schossen in die Höhe, als das durchgeknallte Federvieh ihm antwortete. Etwas anderes fiel dem goldenen Kater zur Beschreibung seines Gegenübers auch nicht ein. Das sinnlose Gelaber, die irren Augen, das alles machte den eingesperrten Taubenmann nicht gerade sympatischer. Aber Amani sah hinter dieser Fassade auch das gesunde Misstrauen, dass dem Tauberich mehr als gut stand. Dennoch würde er gerne normal mit ihm reden können. Er seufzte und fuhr mit den Krallen über den Boden, um sich zu beruhigen.

"Ich bitte Euch, werter Tauberich, Ihr müsst meinen Freunden und mir vertrauen. Wir sind wirklich von der MSZ, wir sind auf der Jagd nach eben jenen Hunden, die Euch und Eure teure Freundin hier gefangen halten. Sie haben - aber was erzähle ich da? Erstmal geht es darum, euch beide hier raus zu kriegen!"

erinnerte er sich. Seine gepinselten Ohren zuckten nervös hin und her. Hier hatte er zumindest nicht so ganz so schlimm das Gefühl, eingeengt zu sein. Aber wenn er sich vorstellte, mit der Füchsin oder dem Tauberich zu tauschen - ihm lief es kalt den Rücken herunter, wenn er nur darüber nachdachte, es sich vorzustellen. Er blickte zu der Agentin neben ihm, zu seiner Lu. Sie betrachtete die Zahlenschlösser. Auffordernd richteten sich die grünen Augen des Katers auf den Tauberich und dann auf Aska.

"Habt ihr in etwa eine Ahnung, welcher Code der richtige sein könnte? Oder soll ich nach den Mäusegenten schicken? Die haben ein besseres Gespür für so etwas."


{bei Koka Kola && Aska && Lu (&& Gary) ;; antwortet Koka Kola ;; will die Gefangenen befreien}

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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Sa Okt 29, 2011 2:47 am

Das hatte gesessen. Sie hielt ihr Maul. Zufrieden grinste Tora und suchte weiter nach möglichen Hinweisen. Der Karakal musste sich dazu zwingen, ein wenig zu schnuppern, eine Fährte aufzunehmen und schüttelte dabei energisch den Kopf, als er den Geruch verschimmelten Kots in die Nase bekam.

“Igitt!“

stieß er dabei aus.

“Ich erledige ja gerne meinen Job als Agenten, aber musste man ausgerechnet mich hier her verfrachten? Was habe ich diesem Shark nur getan?! So ein Mist aber auch!“

Leise fluchend stakste Tora weiter durch den Müll und entdeckte einige Knochen. Der Kater zog die Stirn kraus, berührte vorsichtig mit der Pfote einen der Knochen und zog sich sofort zurück. Nein, er wollte gar nicht wissen, was das war. Plötzlich hallte Cherubims Stimme durch den Raum. Tora hob den Kopf und sah zu der Füchsin, welche sich in einen Spalt geschoben hatte. Sie kam also nicht weiter. Der Karakal schritt zu ihr und wollte sich gerade daran machen, mit seinem ganzen Gewicht einen Berg aus Müll umzustoßen, als Cherubim ihm bedeutete, still zu sein. Tora tat wie geheißen und schwieg. Was hatte sie bloß? Die Füchsin ging zum Fenster hinüber. Hatte sie etwas gehört? Tora selbst hatte keine Lust, sich auf irgendwelche Geräusche zu konzentrieren und wartete einfach ab. Cherubim schaffte es irgendwie das Fenster zu öffnen, schnupperte einmal und fiel dann hinten über. Tora lachte laut. Es sah wirklich komisch aus, wie unbeholfen die rote Dame – oder Besen – nach hinten fiel. Als Cherubim dann aber zu sprechen begann verstummte Tora. Er wollte zu gerne wissen, was los war, konnte aber nichts erkennen. Er sah nur einen Teil des offenen Fensters, Cherubim und... das war es auch schon.
Der Karakal stellte sich auf die Hinterfüße und begann an dem Berg aus Müll und Papier zu rucken, um ihn umzustehen. Sein Interesse war geweckt, Cherubim hatte etwas entdeckt. Was war da nur?
Cherubims Stimme hallte erneut durch den Raum. Sie befahl Tora, ruhig zu sein. Er sollte sie nur auslachen. Genau das brachte den Kater zum kichern.

“Dir ist schon klar, dass ich jetzt nur noch mehr Grund habe, mich über die lustig zu machen? Du solltest mir lieber keinen Stoff geben, um dich anzugreifen, aber wir sind jetzt Kollegen und ich werde dir deswegen den Gefallen tun und die Klappe halten.“

Tora lächelte breit, auch, wenn niemand es sehen konnte. Er lehnte sich erneut denen den Haufen aus Müll und hörte etwas knistern. Der kleine Berg schien sich unter dem Gewicht Toras zu beugen, aber nur langsam. Der Karakal musste fester drücken.
Während er diese körperliche, aber langweilige Arbeit erledigte dachte er darüber nach, wie Cherubim so war. Sie schien eine kleine Zicke zu sein und zu wissen, dass sie hübsch war.
Aber sie war keine Katze! Tora hätte sich übermäßig gefreut, wenn sie den Felidaen angehört hätte. Sie war gewitzt, flink und schien zu wissen, wie man sich mit Worten wehrte. Das gefiel dem Karakal. So war er ja auch! Nur wusste er nicht recht, ob sie miteinander harmonieren konnten, wenn sie einander so ähnlich waren.

“Nun, wenn wir mal zusammen auf einen anderen Agenten wütend sind werden wir wohl eine Wand aus fiesen Worten sein. Spätestens dann werden wir wohl irgendwie zueinander finden...“

Aber Tora würde es Cherubim nicht leicht machen. Sie waren zwar aus ähnlichem Holz geschnitzt, was jedoch nicht bedeutet, dass er gleich mit ihr kooperierte. Sie war eine kleine Zicke und er hatte Grund genug sie zu schalen und zu ärgern. Er hatte ja bereits ihren wunden Punkt entdeckt: Ihr Aussehen. Daran konnte er ansetzten. Bis sie ihm zu Pfoten lag, wenn sie sich nicht aufrichtete und ihm die Stirn bot.


[in der Abstellkammer bei Cherubim und Godzilla | schnüffelt und beschwert sich | läuft etwas rum und entdeckt Knochen | hört Cherubim zu | beobachtet sie | lacht | versucht Müll umzustoßen | redet und denkt über seine Beziehung zu Cherubim nach]

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>> Wer keinen Charakter hat, hat keine Feinde ...nicht wahr, Cherubim?
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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Sa Okt 29, 2011 8:52 am

Moreya glitt noch ein paar Runden mehr über den Himmel, sie hatte Jaspis frage vernommen und dachte darüber nach, eigentlich wollte sie niemanden mehr hier haben. Denn alle unbekannten konnten eine Gefahr für sie bedeuteten, könnten ihr gefährlich werden, konnten Feinde sein. Ihre Augen waren auf einmal wieder sehr misstrauisch und sie wurde wieder ruhiger, aber noch kam da niemand. Na vielleicht hatte sie ja Glück, sie blickte Jaspis freundlich an, schließlich konnte er nichts für ihr Misstrauen und sie mochte ihn ja auch, deswegen wäre es ihm unfair gegenüber, wenn sie ihn misstrauisch ansah:

„Vielleicht wird auch niemand für uns eingeteilt, freu dich mal nicht zu früh. Mein Frettchenfreund“

Das Wort Freund, war ewig nicht mehr durch ihren Schnabel gedrungen, ja sie hatte seit Ewigkeiten keine Freunde mehr gehabt und irgendwie war sie froh, dass sie Jaspis mittlerweile mehr und mehr vertraute und er sie scheinbar auch mochte. Er hatte einen lustigen Charakter und war manchmal noch etwas unerfahren, aber das störte Moreya gar nicht.

Aus dem Augenwinkel nahm sie plötzlich ein Tier wahr, welches genau auf sie zu glitt, es war ein Adler, ganz genau die Art konnte Moreya jetzt nicht zuordnen, aber da landete dieser schon neben ihnen, kurz plusterte Moreya die Flügel um ein wenig größer zu erscheinen und sah dann zu Jaspis, nur kurz. Sie würde ihn beschützen, falls er ein Feind war, Jaspis war nicht dafür da um als Beute zu enden, aber da sprach der Fremde auch schon und stellte sich als Aatos vor. Er war also ein Weißkopfseeadler und kam aus Alaska, interessant. Moreya nickte kurz und stellte sich dann ruhig und neutral vor, ihr Blick war wie immer sehr misstrauisch und sie beäugte ihn eher, als das sie ihn einfach nur neutral ansah:

„Ich bin Moreya, ein Lannerfalke, ich kam aus Rom hierher“

Sie hatte schon mehr gesagt als sonst, aber es waren nur Feststelllungen gewesen, sie hatte ungefähr dasselbe gesagt wie er, beziehungsweise dieselben Information über sich heraus gegeben, wie er über sich. Das spielte keine Rolle, sie würde abwarten, was Jaspis sagen würde, vermutlich war der nicht so misstrauisch wie sie.


[bei Aatos und Jaspis | auf dem Dach]

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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Sa Okt 29, 2011 9:57 am

Niemand hier versteht mich.

Godzilla fühlte sich ungefähr so wie ein nasses Bettlaken auf der Wäscheleine. Der Wind schaukelte einen sanft hin und her und wenn seine Arme gefühllose Wäscheklammern gewesen wären, hätte er auch nie Schmerzen in den dünnen Ärmchen bekommen. Es viel dem Chamäleon schwer, sich am Fensterbrett festzuklammern und einfach hängen zu bleiben, irgendwie kam es ihm so vor, als würde noch zusätzliches Gewicht an ihm hängen. Verdammt, ich muss mal wieder abnehmen ... Aber das Essen hier in der Gegend war echt zu köstlich. Die ganzen Mücken und vor allem Mückenlarven, die er letztens immer im Wasser fand. So eine Delikatesse sollte er auslassen? Nee, dann hing er schon lieber wie ein Waschlappen am Fensterbrett.

Und wie durch ein Wunder tat sich auch endlich was, er hörte, wie sich jemand am Fenster zu schaffen machte und wurde auf einmal ganz ruhig, versuchte sich farblich genau anzupassen. Als nach einer halben Ewigkeit endlich das Fenster aufschwang, kletterte er erst mal an der Seite des Fensters hoch, spähte hinein und als er die Füchsin und die große Katze erkannte, gab er sich zu erkennen. Auf seine Art natürlich. Als bunter Regenbogenmann sprang er aus seiner Deckung aufs Fensterbrett und grinste die Füchsin an, die ihn anscheinend zuvor nicht hatte sehen können- wie denn auch bei der perfekten Tarnung - und nach kurzem Schnuppern zurückwich und daraufhin zu Boden plumpste. Godzilla nahm einen neutralen Grünton an und trat ein wenig betreten auf der Stelle. Peinlich ... so eine Unprofessionalität. Sich einfach auf den Boden setzen. Da könnten ja Fallen sein.

Bevor Godi dazu kam, sich vorzustellen oder sich zu versichern, dass er auch bei den richtigen Kollegen gelandet war, beschwerte sich das Pelztier auch schon. Das Chamäleon ließ seine Augen rollen - um 360° natürlich - und versuchte die anscheinend temperamentvolle Rötliche zu beruhigen:" Hey Kleine ist doch alles in Ordnung. Ich bin halt klein und effektiv. Als Agent kommts halt nicht auf die Größe an, wenn du verstehst, was ich meine." Der Farbwechsler setzte sein collstes Macker - Lächeln auf und kroch über den Rahmen ins Innere des Raums, doch als ihm der Geruch in die nicht ganz so empfindliche Nase glitt, trat er beinahe den Rückzug an. Die armen Kollegen, ihre Spezies mussten diesen scheußlichen Geruch wohl noch stärker wahrnehmen igitt.

Der große Kater erwiderte etwas zu der Füchsin, dessen Zusammenhang das Chamäleon nicht ganz verstand, im Moment war er eben nicht der Hellste, und als der pelzige Riese sich gegen einen der Müllberge drückte, verfolgten die großen Kugelaugen seine Bewegungen interessiert. Nun, es war an der Zeit sich vorzustellen. Godzilla schüttelte sich kurz, um einige der letzten Hautschuppen loszuwerden, die ihn seit der letzten Häutung so plagten und fixierte das dünne Brett, dass an das Fenster gelehnt war. Er kroch in Richtung Holzteil und ließ sich langsam an ihm zu Boden sinken. Unten angekommen sah er zu der Füchsin hoch, die jetzt echt riesig wirkte. Im nächsten Moment liebte er seine Schuppen wieder, weil die pelzige so kuschelig aussah, am liebsten würde er sich in ihrem Fell ein-kuscheln und sich schlafen legen, dadurch verlor sie viel von ihrer Bedrohlichkeit - ebenso wie der zu groß geratene Stubentiger - solange sie nicht ihre dicken Zähne zeigten. So einen wie Godzilla könnten die glatt zerquetschen. Trotzdem ließ sich das Chamäleon nicht davon abhalten und nahm ein selbstbewusstes pink an. "Also, mein Name ist Godzilla, vielleicht habt ihr ja schon mal von mir gehört, ich bin dafür bekannt, dass man mich weder sieht noch hört ich bin ... ein NINJA!!!" Prompt wechselte das pink zu einem dunkelbraun - schwarz war ja nicht so sein Fall - und er machte eine mehr als coole Drehung, einen Special Move sozusagen. Mit breitem Grinsen sah er zu der Füchsin auf, der Kater war ja mit Müllschieben beschäftigt. "Und mit wem habe ich die Ehre? Was glaubt ihr eigentlich, da in dem Haufen zu finden, also dem Geruch nach zu urteilen nutzt unser Dobermännchen den Raum hier wohl als Müllhalde, obwohl ich mir vorstellen kann, dass hier jeder Raum so aussieht ... wie auch immer, ich würde euch ja gerne helfen, aber ... ich hab leider Krüppelhände." Mit gespielt bedrückter Miene zeigte der Farbwechsler seine Wülste an den Fingern, perfekt zum Klettern, fürs Müllschnüffeln leider viel zu schade.

[ hängt am Fensterbrett / klettert rein / erschreckt Cherubim mit
regenbogen / 'entschuldigt' sich / beobachtet Tora / rutscht auf den Boden / wechselt zu pink / stellt sich vor / wechselt zu dunkelbraun / redet über das Müllschieben ]

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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Sa Okt 29, 2011 10:24 am

Cherubim legte den Kopf auf den Boden und beobachtete das kleine, kunterbunte Tier vor ihrer Schnauze. Dann stubste sie ihn vorsichtig an. Irgendwie mochte sie diesen Gesellen - und das sollte schon etwas bedeuten. Wenn diese hochnäsige Füchsin jemanden mochte, so war dies eine ausserordentliche Ehre. Sie lauschte den Worten des Chamäleons.

"Godzilla also. Interessant. Mein Name ist Cherubim...du siehst wirklich spannend aus"

meinte sie ernst und grabschte dann mit der Pfote nach dem kleinen Farbwandler. Mit beiden Pfoten hob sie den Neuankömmling vorsichtig in die Höhe und setzte ihn sich direkt auf die Fuchsschnauze. Mit ihren funkelnden Augen betrachtete sie ihn noch immer, ehe sie sich dann an Tora wand.

"Ja Tigrchen, jetzt nutze dein fettes Körpergewicht um endlich diesen vermaledeiten Müllberg beiseite zu schaffen. Du bist ja für sonst nichts nützlich"

erwiederte sie mit einem zuckersüßen Grinsen auf den Lippen. Immerhin hatte sie hier hinten immernoch eine Entdeckung gemacht, die sie sehr gerne genauer ansehen wollte.


[Bei Tora & Godzilla | setzt sich God auf die Nase | meckert Tora an]

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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   So Okt 30, 2011 1:12 am

Kurz hielt Tora inne und versuchte über den Müllhaufen zu spähen. Er konnte ein kleines, exotisches Tier entdecken und dachte an seine Heimat. In Afrika hatte es solche Wesen nicht gegeben, aber dieser Agent sah auch nicht aus wie jemand, der die Savanne bevorzugte. Zumindest hatte Tora so jemanden noch nicht gesehen. Vielleicht lebte er ja im Dschungel?!
Tora schob weiter am Müllhaufen und hoffte, dass er endlich einstürzte, damit er auch zu den Anderen gehen konnte. Währenddessen unterhielt die zwei Kollegen sich miteinander. Tora steuerte nichts zu dem Gespräch bei.
Endlich viel der Haufen unter einem dumpfen Krachen um und ein ekliger Gestank erhob sich in die Luft. Kurz flog eine Wolke aus Staub auf, die sich dann aber schnell niederregnete. Tora schüttelte sich kräftig, bevor er elegant die Überbleibsel des Haufens erklomm, um zu Cherubim und Godzilla- so hatte er sich vorgestellt – trabte.

“Na, ob wir bei dieser Drecksarbeit einen Ninja benötigen bezweifle ich, aber es freut mich, dich hier zu haben.“

Tora grinste frech. Dieser Agent schien nützlich, wenn auch langsam zu sein. Dann wandte sich der Karakal an Cherubim.

“Tja, also bin ich nur für die Schwerstarbeit zuständig, was? Nun, ohne mich wärst du vermutlich gar nicht in diesen Raum gekommen, Eurer Hoheit. Und leider, leider muss ich Sie enttäuschen, denn wir werden hier wohl noch mehr körperliche Arbeit erledigen müssen und wie es scheint haben Sie dann nichts zu tun.“

Tora seufzte genervt und sah dann wieder zu Godzilla, welcher nun zwangsweise auf der Nase der Füchsin posieren musste.

“Ich bin übrigens Tora. Nun, dann haben wir hier also einen exotischen Ninja. Mhm... ich bin für die ersten Arbeiten zuständig, die man so bei einer Mission erledigen muss. Türen aufbrechen, Wachen außer Gefecht setzten, Storm ausstellen et cetera. Was Cherubim genau macht... keine Ahnung.“

Der Karakal sah in die Augen der Füchsin und fragte sich, was sie hier so interessantes entdeckt hatte. Er sah sich ein wenig um und entdeckte einen hölzernen Schreibtisch der- im Gegensatz zum Rest des Raumes – recht ordentlich war. Da Tora aber keine Lust hatte, hinüber zu gehen wartete er auf Cherubim, bis sie von selbst sagte, was so toll hier wäre.


[hört Cheru und Godzilla zu | stößt Müllhaufen um und kann nun zu den Anderen gehen | redet und sieht sich um]
Tut mir leid, ich habe irgendwie kein richtiges Gefühl für den Raum >.<
Deswegen habe ich den Tisch da einfach rein gemacht und ich weiß gerade nicht, ob Cheru den meinte...

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>> Wer keinen Charakter hat, hat keine Feinde ...nicht wahr, Cherubim?


Zuletzt von Tora am Di Nov 01, 2011 9:57 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Di Nov 01, 2011 5:49 am

Irgendwie wollte ich fliehen.

Godzilla erwiderte den Blick der Füchsin, ebenso wie sie legte er den Kopf schief und betrachtete die riesige Gestalt. Ihr Stupser war zwar sanft, doch der kleine Kerl wusste, dass sie ihn auch ganz leicht umschubsen konnte, wenn sie denn wollte. Weniger schlimm war, dass sie ihn mit beiden Pfoten hochhob und ihn auf eine Aussichtsplattform setzte - ihre Schnauze. Das Chamäleon versuchte einen guten Halt zu finden und schlang den schuppigen Schwanz leicht um das Maul der Rötlichen, noch so, dass sie sprechen konnte, er aber nicht herunterfiel. Die Füchsin war ja ziemlich hoch, hier runter zufallen würde ihm nicht ganz guttun. Als die Rötliche sich als Cherubim vorstellte, drehte Godi seine Kugelaugen zurück und versuchte sie anzusehen, über seinen schuppigen Rücken hinweg.

" Es ist mir eine Ehre, Cherubim. Ja interessant trifft es schon ganz gut, aber ich sag eher wandelbar, deswegen arbeite ich auch in der Tarnungsabteilung. Die Spaten da habens aber leider alle nicht drauf ... so wie ICH!"

Ein fettes Grinsen prangte auf dem dunkelbraunen Mäulchen. Mit großem Interesse verfolgten die Kugelaugen nun das 'Tigerchen', allerdings verspottete er es nicht wie Cherubim, er stellte sich eher vor, wie es wäre, wenn er so groß wie der Kater wäre. Dann könnte er den Müll auch einfach wegschieben ... oder darin baden, war bestimmt lustig. Der Kater brachte den Berg zum einstürzen und gesellte sich zu den zwei verschiedenen Agenten. Seine Bemerkung passte dem Chamäleon aber nicht.

" Ein Ninja wird IMMER benötigt, auch wenn er nix tun kann, sieht er zumindest gut aus."

Der Farbwechsler setzte einen arroganten Blick auf und fuhr sich mit einer seiner Krüppelbeine über den Kopf. Ja er war toll, er war verdammt toll. Uh yeah! Einmal ließ der kleine Kerl seinen Kopf rollen, während er dem Karakal zuhörte, wie er sich bei Cherubim beschwerte - naja nicht beschwerte, aber irgendwas in der Richtung. Die beiden schienen wohl ein Dreamteam zu sein. Als der Kater sich als Tora vorstellte und wieder über Cherubim erzählte, kam dem Chamäleon eine Idee. Kurzerhand sprang er von der Schnauze, ließ sich durch seinen immer noch verbliebenen Schwanz zurück federn, schwang zur Brust der Füchsin, krallte sich fest und ließ sich runter gleiten. Eine akrobatische Meisterleistung!

"Cheru ist auf jeden Fall ein tolles Klettergerüst. Wisst ihr was? Müll soll ja eine gute Wirkung für die Haut haben ... oder auch nicht aber ... "

Das Chamäleon wuselte rasch zum Haufen und schlüpfte hinein, fand genau das, was er eben gerochen hatte. Mit einer Bananenschale auf dem Kopf kam er wieder heraus und fuhr fort:

" ... schön macht er zumindest auf diese Weise. Unser Dobermännchen ist soooo großzügig. hach ... und was machen wir eigentlich jetzt?"

[ antwortet Cheru / antwortet Tora / klettert runter / springt in den Müll und kommt mit bananenschale wieder raus ]

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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Fr Nov 11, 2011 9:10 pm

Und selbst wenn bisher noch kein neuer Agent zu ihnen gekommen war, freute sich Jaspis. Er mochte es, neue Leute kennen zu lernen und es machte ihm Spaß jemand anderen zu zu hören oder patzige Antworten auf Fragen zu geben. Moreya zog ihre Bahnen über das Haus. Sie war wunderschön, wenn sie flog. Ihre Federn waren gespreizt und man hörte das leise Schlagen der starken Flügel. Jaspis sah zu ihr auf und bewunderte sie für diese Kunst zu fliegen. Manchmal wollte er auch die Flügel ausbreiten und davon fliegen, aber er hatte nur Arme. Schade, irgendwie, aber es war wohl nicht änderbar...

"Ich mag es, neue Leute kennen zu lernen. Das ist lustig, jedenfalls oft. Ich... mag das eben.
Ich habe zur Zeit nicht viele Freunde... weil ich ja immer unterwegs bin, aber ich habe Kollegen und Bekannte. Ich glaub das ist wichtig... Bekannte zu haben...
"

Er grinste und blickte dann direkt in die Augen des Adlers, der hinter ihm gelandet war. Der Tier war ein bis zwei Köpfe größer als Jaspis. Das kleine Frettchen stellte sich auf die Pfotenspitzen um besser sehen zu können.
Krass, was war der groß! Lol.

Nach dem er sich als Aatos und Weißkopfseeadler, langer Name, vorgestellt hatte und Moreyas Vorstellung kurz darauf folgte meinte das Frettchen nur.

"Jo und ich bin Jaspi-Jaspis. Aber Jaspis reicht... Wien, da komme ich her. Ganz nette Gegend... so.. nett eben und das liegt in Österreich.. irgendwo da hat mal so ne Sisi gelebt.. und ihr Franz. He. In son'er Werbung kriegt Jochen die Schnecke."

Er grinste gaaaaaanz frech und schüttelte seinen kleinen Kopf. Komisch, was ihm so in den Kopf kam. So von jetzt auf gleich - unheimlich irgendwie!
Jaspis sah noch einmal zu dem Adler hoch. Diese langen Schwingen und die Federn und überhaupt diese Größe - voll krass!

"Warum wurdest du überhaupt hier eingeteilt? Hast Shark was gesagt? Was Wichtiges?"

, erkundigte er sich und lächelte zu dem Weißkopfseeadler hoch. Er schien nett zu sein, aber Moreya schien ihm nicht so gaaaanz zu vertrauen. Jaspis hatte diesen Unterton in ihrer Stimme gehört. Er kannte diese Untertöne. Misstrauen, ja das war sogar in Ordnung, irgendwie....
Man sollte nicht immer jedem trauen. Zu viel Vertrauen konnte schaden, da hatte sie irgendwie Recht, auch wenn sie es nicht aussprach.


| JASPIS && Moreya && Aatos ;; Dach |

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2. kapitel ; die ersten spuren

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