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 2. kapitel ; die ersten spuren

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BeitragThema: 2. kapitel ; die ersten spuren   So Apr 17, 2011 6:19 am

2. Kapitel
Die ersten Spuren.

Shark grinste, als alle Agenten sich im Saal versammelt hatten. Es waren von Nagetieren bis Raubkatzen alles dabei. Was er vermisste waren die vertrottelten Wölfe, die ihn als Jungfuchs immer verspottet hatten. Er schüttelte leicht den Kopf und sprach das Thema an, weswegen sie alle hier waren.

"Wie ihr wisst, seid ihr nicht aus Zufall hier, sondern wurdet hergeschickt, von überall her. Japan, Deutschland, New York und was weiß ich nicht alles. Aber bevor wir zur Sache kommen, ich bin Shark. Ich wurde vom Rat dazu auserwählt diese Mission zu leitet und zwar mit allen Mitteln, die mir einfallen. Ich bin der Kopf, der denkt und ihr seid der Körper, der funktioniert. Ihr steht von nun an unter meiner Herrschaft, wenn ihr das so sehen wollt. Alleingänge gibt es nicht, außer dem Gang auf die Toi-... na wie auch immer ! Ihr wurdet hier her geschickt, weil man euch für gut hält, für verdammt gut. Ihr alle habt verschiedene Ausbildungen hinter euch. Einige sind gut im klettern, andere können sich gut befreien, die nächsten können gut kämpfen und andere können gut Dinge basteln. Jeder von euch hat eine Stärke und ich will, das ihr diese einsetzt ! Einsetzt für diesen Einsatz, weil es um etwas wichtiges geht.

Professor Doktor Doktor Quarks, kurz Professor wurde entführt.
Für alle die, die nicht wissen wer der Professor ist. Der Professor ist ein Mäuserich, etwas stark gebaut, aber so gut wie wehrlos. Er ist nicht stark, außer in seinem Kopf. Er ist Leiter der Technik und sollte einigen von ihnen doch bekannt sein. Ich habe zu dieser Mission nicht nur Agenten ausgerufen, sondern auch Fachkräfte für die Technik.
Ihr alle zusammen sollt den Professor finden und ihn wohlbehalten wieder zurück bringen. Der Entführer ist wahnsinnig, aber wir sind es auch, deswegen werden wir das hier auch schaffen !
Folgendes. Unser all bekannter Dobermann, der Oberschufft überhaupt entführte den Professor. Bisher sind keine Drohungen bekannt. Die Operation 'Tagebuch' lief gründlich schief. Der Professor wollte mit seinem Team an das Tagebuch des Entführers um weitere Ziele heraus zu finden. Dies gelang aber nicht und somit haben wir nun ein Problem.

Wir werden unsere Operation 'Funkstille' nennen. Kurz 'Fst'. Warum und wieso nennen wir die Operation so ? Ganz einfach. Keiner von euch wird die Gelegenheit haben alle Schritte genau voraus zu sehen. Keiner ! Niemand ist eingeweiht, außer mir. Das alles ist so, weil erstens ihr in Gefahr seid und jeder Zeit etwas ausplappern könnt und zweitens ich in Sicherheit bin und somit keiner mich erpressen kann. Ich werde mich nun nach diesem Gespräch zurück ziehen und in eine Art Kapsel irgendwo auf der Erde gehen. Zusammen mit meinem Team werde ich dort bleiben und nur zu euch und der Zentrale Kontakt haben. So gehen wir sicher, das keine weiteren Informationen an Spitzel oder ähnliche weiter gegeben werden.
Ich denke, ich darf euch kurz meine zwei Begleiter vorstellen, die teilweise mit in meinen Plan eingehüllt werden.
", der Fuchs räusperte sich und drückte auf den Sprechknopf, murmelte zwei Wörter und sah zu, wie kurz darauf die Tür aufging.

Ein Waschbär und ein Wellensittich traten ein, gefolgt von einem kleinen Eisbär. "Ähm. Der Waschbär ist Doktor Jay Larks. Er wird euch Ausrüstung und technische Tipps geben. Die schöne Wellensittichdame ist Shyel. Sie ist für die Wetterverhältnisse und das allgemeine Wissen zuständig. Sie kann euch schnell sagen wo eine Gefahr ist und wo nicht. Und ich hätte es fast vergessen wir haben eine Auszubildene mit an Bord. Mila, die kleine Eisbärin. Sie ist auf den Kampf und das Klettern geschult. Sie wird euch sagen können, ob ihr statistisch eine Chance gegen euren Gegner habt oder eben nicht und wie ihr ihn sinnvoll bekriegen könnt.

Ansonsten muss ich euch noch eines mitteilen. Ihr werdet alle eine Art Halsbänder bekommen. Jedes hat eine andere Funktion, die nur wir öffnen können, von unserer Kapsel aus, aber alle enthalten eine Kamera, mit welcher wir euch jeder Zeit sehen können. Ihr werdet jetzt in ein Flugzeug steigen und zu dem Tatort gebracht.
Die Täter sind geflohen und haben nichts zurück gelassen. Ihr könnt nun den Tatort untersuchen. Sucht nach Hinweisen, vielleicht Augenzeugen und versucht euch ein Bild zu machen. Denkt nach, aber teilt mir alles mit, was wichtig sein kann. In dem Halsband ist auch noch ein Mikro eingebaut, mit welchem wir reden können. Ansonsten, viel Erfolg !
"

Damit verneigte sich der Fuchs und verließ mit seinem Team den Raum. Über den Tisch krabbelte eine Schaar von Mäusen. Jede hatte ein Halsband und band es den Agenten um. Sie wünschten ihnen Glück und verschwanden schnell wieder.
Eine Eule gab einen Laut von sich und teilte den Agenten mit, ihr zu folgen. Sie brachte alle in ein Flugzeug, wo sie sich nieder ließen, auf bequemen Sessel flogen sie dann zu einer alten Hütte, stehend in einer Heidelandschaft. Überall wuchs nur Gras und Kräuter.
Das Flugzeug landete und ließ die Agenten heraus. Der Pilot, ein Waschbär versprach die Truppe abzuholen, wenn es nötig wär. So lange würde er in der Luft bleiben.
Nun standen die Agenten vor der kleinen Holzhütte. Keiner von ihnen wusste, was sie erwarten würden. Vielleicht ein Hinweis auf das Verschwinden des Professors ? Eine Nachricht des Vermissten ? Ein Geheimgang in eine andere Welt oder gar der Professor selbst ?

... sie würden es bald erfahren.



-> Info an die Spieler.
Eure Charakter befinden sich in Irland. Es ist Herbst und die Temperaturen sind ausgeglichen ( 10 - 16 Grad ). Es ist Vormittags und leichter Wind zieht über das Feld. Das Gras ist noch leicht grün, aber wird schon bräunlich.
In der Hütte ist ein Kamin, ein altes Bett das ganz zerflückt von Hundezähnen ist, ein Sessel, drei umgekippte Stühle, ein alter Tisch und von der Decke hängen viele Kräuterbündel. Die Dielen sind alt und morsch. Eure Charakter versuchen vorsichtig drüber zu schleichen. Es gibt insgesamt drei Räume.
Eine kleine Abstellkammer in der sich nur zwei Faust große Tiere sich bewegen können, den Hauptraum in dem die aufgezählten Dinge liegen und einen Raum, in dem ein großes Loch im Boden ist. Dieses Loch reicht tief in die Erde. In der Nähe ist ein Strick. Vielleicht seilt sich einer ab, aber das ist ERST im VIERTEN Post zu erwähnen, diese Idee.
Die Fenster sind dreckig und eingeschlagen. Scherben, Knochen und Müll liegt auf dem Boden. Über allem liegt eine Staubschicht.

-> AN ALLE NEULINGE.
Eure Charakter kamen etwas zu spät und sind ebenfalls im Flugzeug ;D
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. tierart : . frettchen
. alter : . 2,4 jahre
. größe : . 32 cm
Agent 1064
BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   So Apr 24, 2011 6:53 am

Ach Gott Ach Gott. Das war ja viel zu verdauen. Also er und die anderen, wie viele waren es doch gleich ? - egal, sollten einen Hund und seine Meute aufhalten und eine Maus retten, während sie von einem Fuchs in die entlegensten Orte der Welt geführt wurden ? Ääääääääähm .... okay ?!
Das Frettchen rieb sich ungläubig mit den Pfoten über die Augen, während es all das verdaute. Er hatte in diesem Flugzeug gessen, ab und zu zu den anderen geblickt und dann wieder in Gedanken versunken. Der Allesfresser hatte hinaus gesehen, aus dem kleinen Fenster. Viele Wolken lagen da unter ihm, wie Watte und jede davon schien so ruhig da zu liegen. Vielleicht brach unter dem Rumpf des Flugzeugs gerade ein Gewitter aus und er konnte es nicht mals sehen. Er mochte Gewitter und - Stopp. Halt.
Sie waren gelandet oder besser gesagt im Landeanflug. Das Flugzeugt senkte sich und raste auf die Erde nieder. Bäääm ein Luftloch. Das Fliegengewicht an Frettchen hüpfte vor Schreck in die Luft, dann besann er sich wieder und streckte den Kopf hoch. Aber er konnte - wie erwartet - nichts sehen.

Als sich die Tür vom Flugzeug öffnete und alle heraus strömten nahm das Frettchen den Geruch von Wiese, Gras und Blumen wahr. Vielleicht auch keine Blumen ... aber Grunzeug. Er hörte, wie kleine Mäuse durchs Feld krochen und hätte eine Lust gehabt sie zu jagen, aber dafür war keine Zeit. Außerdem hatte er keinen Hunger mehr, weil er kurz bevor er in den Konferenzraum gegangen war noch ausgiebig gefressen hatte. Mit einem kurzen Nicken sah er zu, wie das Flugzeug wieder abhob und er mit einer Meute von Agenten vor einem Haus stand. Okay, Haus, das war das falsche Wort. Vielleicht eher Hütte oder Holzbarrake, aber ganz sicher nicht Haus.
Er legte den Kopf schief und sprang dann einfach darauf zu. Er wartet nicht groß auf die Anderen. Die Neugierde trieb ihn. Er versuchte sich gegen die Tür zu drücken, aber es war zu schwer für ihn, jemand anderes musste helfen. Vielleicht war sie verschlossen und sie mussten ein Fenster nehmen oder so.

Fenster !
Das war die Lösung. Mit schnellen Sprüngen zurück hatte er ein Fenster ins Vesier genommen und blickte hinauf. Er grinste, aber fand auch dort keine Möglichkeit durch zu kommen. Er drehte sich um zu den anderen.

"Heeeey.
Kann mir einer von euch helfen ? Die Tür ist zu schwer und an das Fenster komm ich nicht ran.
"

Er blickte zu einer weißen Hündin, Gary und der Luchsdame so wie zu vielen anderen großgebauten Agenten. Aber sein Blick fiel auch auf die Vögel. Sie konnten so leicht auf die Fensterbank fliegen und das Fenster einschlagen mit ihren Schnäbeln. Das Glas schien ja nicht so dick zu sein.
Er blickte zu der Truppe und wartete auf eine Reaktion - irgendeine.



[bittet um Hilfe]
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. tierart : Hauskaninchen
. alter : 3 Jahre
. größe : etwa 30 cm lang
VERGANGENER
BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   So Apr 24, 2011 8:14 am

Oh man… dachte sich Hoppel. Das ist aber spannend. Ein Dobermann, der eine Maus entführt. Irgendwie absurd… Er geht in eine Kapsel irgendwo auf der Erde, damit ihn niemand erpressen kann? Was ist denn das? Scheint doch was Gefährliches an der Sache dran zu sein. Na hoffentlich werde ich diesem verrückten Dobermann nie begegnen, sonst ist es aus mit mir…
Etwas erschrocken sprang Hoppel zurück, als zwei kleine Mäuse angetrippelt kamen und ihm ein Halsband anlegen wollten. Achja, der Fuchs hatte das doch erwähnt. Widerwillig ließ er es geschehen, schüttelte danach aber trotzdem heftig seinen Kopf, um das verhasste Halsband evtl. loswerden zu können. Aber es saß fest. Er würde sich eben daran gewöhnen müssen.
Als die ganze Schar von wild zusammengewürfelten Tierarten schließlich aus dem Konferenzraum zu einem riesigen Platz geführt wurde, spürte Hoppel das Halsband schon gar nicht mehr. Seine Nase und seine Ohren bewegten sich unaufhörlich, so viel Neues strömte da auf ihn ein! Zuallererst die vielen verschiedenen Tierarten. Viele kannte er zwar schon, aber andere waren wiederum so exotisch, dass Hoppel gar nicht mehr aufhören konnte mit beschnuppern. Ihn kümmerte es nicht, wie lustig es manchmal aussah, wenn er gerade an dem Hinterteil eines vorwärtslaufenden Tieres schnupperte. Unter Kaninchen war das eine Geste des Kennenlernens, also für ihn selbstverständlich.
Dann kam schon das nächste Aufregende: das Flugzeug! Jeden Winkel und jede Ecke erforschte er, bis das Flugzeug plötzlich startete. Einen erschrockenen Satz machend, suchte er sich einen Platz. Wie riss er da die Augen auf, als er plötzlich Wolken unter sich sah! Er dachte deshalb eine geraume Zeit lang, dass sie kopfüber flögen. Aufgrund dieser Vorstellung wurde ihm auch schlecht. Nur leider können sich Kaninchen aufgrund ihrer anatomischen Magenstruktur nicht erbrechen, sodass Hoppel den Flug nicht mehr genießen konnte. Mit einem sehr unangenehmen Gefühl im Magen hoppelte er nach der Landung aus dem Flugzeug.
Seine Laune besserte sich ein wenig, als er das Gras sah. Es war zwar schon ein wenig bräunlich, aber besser als nichts. Zufrieden knabberte eine Weile daran herum, bis ihm sein Agentendasein wieder einfiel und er sich schwer seufzend seiner Aufgabe zuwandte. Spuren suchen.
Männchen machend versuchte er, ein paar markante Gerüche herauszuschnuppern, aber vergebens, die Gerüche der vielen verschiedenen Tiere überlagerten alles. Oder war da nicht doch etwas? Eine Spur von Hundegeruch vielleicht? Konzentriert hoppelte er der Geruchsspur nach, die Nase dicht am Boden. Er stieß gegen weißes Fell. Als er erschrocken aufschaute, sah er ein weißes Hundegesicht [Amalia] das ein Halsband umrahmte. Oh nee… das ist doch ein Agent… lieber schnell weg hier, bevor ich Ärger kriege… Zum Fährtenlesen bin ich wohl doch nicht geschaffen… Er machte ein paar flinke Sprünge aus der Masse heraus und stand nun wieder vor dem Haus.
Naja, es war wohl eher eine Hütte. Sieht ziemlich verfallen aus, das Ding… Neugierig hoppelte er näher, bis ihm schließlich ein Licht aufging. Die Hütte war der Tatort! Achso… ja dann, nichts wie rein da und alles beschnuppern. Hmm, bloß dass die Tür natürlich zu war.
Jetzt bemerkte er auch das Frettchen, das gerade um Hilfe bat. Es wollte anscheinend auch in die Hütte. Hoppel wusste leider immer noch nicht, wie es hieß. Achja, Frettchen und Marder waren für ihn etwas völlig verschiedenes, auch wenn sie ja eigentlich verwandt sind. Trotzdem hatte er vor dem Frettchen keine Angst. Sie waren für ihn Haustiere, während Marder in der Wildnis lebten und ihn fressen würden.
Wie auch immer, Hoppel hoppelte jedenfalls zu dem Frettchen und fragte freundlich:

Wie heißt du jetzt eigentlich? Wir haben uns doch schon mal getroffen. Äähm leider kann ich dir jetzt nicht helfen, in diese Hütte reinzukommen… Ich könnte ja mal versuchen, unten durch zu graben, aber meine Pfoten sind in dieser Hinsicht ziemlich schwach…

Verlegen schnupperte Hoppel irgendwo am Boden herum. Na toll, jetzt hatte er wieder alles verbaut. Sie sollten Spuren suchen und er hielt Schwätzchen mit einem Frettchen, anstatt nach einer anderen Möglichkeit, in die Hütte zu kommen, Ausschau zu halten.
Ja und irgendwie traute er sich auch nicht so recht, das Frettchen zu beschnuppern, um seinen Geruch kennenzulernen. Das marderartige Aussehen von diesem ließ ihn doch vorsichtig bleiben.

[macht sich Gedanken über das Gehörte | beschnuppert alle möglichen Tiere während sie zum Flugzeug geführt werden | erkundet das Flugzeug | denkt, sie flögen kopfüber | ihm wird deshalb schlecht | knabbert nach der Ankunft an ein paar Grashalmen | nimmt Geruchsspur auf, die ihn aber nur zu Amalia führt | hoppelt zu Jaspis | fragt es nach seinem Namen | ist verlegen, weil er ihm nicht helfen kann]

_________________


thx for the Ava, Kentucky! thx for the background-pic from the Signatur, Pip!
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. tierart : Karakal
. alter : 4 Jahre
. größe : 43 cm
Agent 2596
BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Mo Apr 25, 2011 3:26 am

Hach, das würde lustig werden. Mit jedem Satz, den Shark sprach – der Fuchs und Einsatzleiter – wurde Toras Stimmung besser. Der rote Vierbeiner erwähnte das Land, aus dem der Karakal stammte, sagte er hätte die besten Agenten anfliegen lassen (na ja gut, Tora wusste bereits, dass er der Beste war) und ihr erster Job bestand darin den Tatort zu inspizieren. Na, der Tag wurde doch immer besser! Vergnügt hatte Tora die kleine Maus angelächelt, welche ihm das Halsband umband – schönes Ding! – und kurz danach ging es auch schon los. Er träumte schon davon, wie er seinen Kollegen den Weg frei machte, als er sich bereits im Flugzeug befand. Der Hubschrauber, mit dem er gekommen war hatte ihm nichts ausgemacht und auch das Großformat davon war nicht schlimm. Tora war bereits in jungen Jahren mit einem solchen Fortbewegungsmittel von Afrika nach Japan verfrachtet worden. Einen Moment noch schwelgte der Kater in Erinnerungen, die ihn wütend machten, als er sich dann eines besseren besonn und sich auf seine Mission konzentrierte. Das würde ein Kinderspiel sein – war der Braune sich sicher. Er würde die ersten erforderlichen Maßnahmen erledigen und so den anderen Agenten den Weg frei machen. Er liebte seinen Beruf.

Das Flugzeug war gelandet und ohne lange darüber nachzudenken war Tora aufgesprungen und mit dem Fluss der anderen Agenten auf eine Wiese gelaufen. Lächelnd studierte der Kater das Haus vor ihm. Es sah nicht wirklich schön aus. Die einst vermutlich weiße Fassade war grün und grau angelaufen, an den Fenstern schien sich Sand geradezu fest zu saugen. Ein Frettchen stach aus der Menge hervor, in dem es sich von dieser absonderte. War wohl ein ganz eifriger. Interessiert beobachtete Tora das Spiel. Er hatte nicht wirklich Lust weiter doof in der Gegend herum zu stehen. Doch eines wollte er noch wissen. Wo er schon in Irland war musste man zumindest nach einem Ausschau halten. Schafen! Tora drehte sich um und sah Wiesen. Das hatte er erwartet. Doch die fluffige Köstlichkeit war nicht in Sicht. Schade. In der Zentrale in Japan hatte er ab und an diese lebende Watte kosten dürfen. Zurück an die Arbeit!

Das Kaninchen, welches Tora immer noch gerne in seinem Maul hätte war zur Hilfe geeilt, als das Frettchen keinen Weg ins Haus fand. Der Karakal konnte nicht anders: Er kicherte. Jetzt würden seine Kollegen ihn vermutlich für einen Idioten halten, aber was soll’s? Er hatte seine Chance auf eine Freundschaft vermutlich schon beim Eintreten in den Konferenzsaal vergeigt, als er alle ignoriert und als Erster den Raum betreten hatte. Tora bahnte sich einen Weg aus der Masse und baute sich vor dem Nagetiergewusel auf.

“Nun, ihr Zwei, ich kenne euch nicht, ich weiß nicht wie ihr heißt und ich muss sagen, ihr seht lecker aus, da ihr jedoch Agenten seid und ich außerdem keinen Hunger habe werdet ihr nicht als meine Mahlzeit fungieren.“

Tora lächelte trotzig. Er liebte seinen Beruf, er liebte seine Mitarbeiter, doch irgendwie wurde er hier noch nicht so richtig warm. Seine fiese Seite wurde immer noch vom Sonnenlicht beschienen, obwohl er doch ganz nett war, wenn er mit Agenten arbeiten durfte.

“Wie dem auch sei. Shark hat uns bereits erklärt, dass ein jeder eine andere Ausbildung genossen hat. Wir sind auf die verschiedensten Dinge spezialisiert und ich bin nun mal für die erste Arbeit zuständig, die einzig und allein darin besteht meinen Kollegen den Weg frei zu räumen. Ich kann Schlösser knacken, Gegner mit gezielten Schlägen lahm legen und mich verstecken, sollte es darauf ankommen. Da Einige von uns nicht die Absicht haben durch ein Fenster zu klettern werde ich diesen die Tür öffnen. Übrigens: Zum Randalieren bin ich nicht hier und darin bestand auch nicht meine Ausbildung. Ich soll den Weg frei machen ohne Geräusche, weshalb ich es weiterhin vorziehe ganz zivilisiert die Tür zu knacken.“

Toras Augen funkelten. Jetzt konnte er wirklich zeigen, was er drauf hatte. Er war besessen davon diese Tür zu öffnen. Der Kater schritt an den zwei Nagetieren vorbei. Wozu die wohl ausgebildet wurden? Er setzte sich vor die Tür, entblößte seine Krallen und steckte eine davon ins Schlüsselloch. Das Knacken an sich war nicht schwer. Er hatte es schnell raus gehabt, doch er brauchte lange, um zu lernen, wie er seine Zehen einzeln benutzen konnte. Er war ein Profi. Ein „Klack“ war zu hören und schon konnte man eintreten. Theoretisch. Dazu musste man natürlich erst mal die Klinke runter drücken.

“Ich denke, wir haben nichts zu befürchten.“

Meinte Tora, sprang auf seine Hinterbeine und drückte mit den Vorderpfoten die Klinge hinunter, wodurch die Holztür automatisch nach innen aufschwang. Tora blickte sich um und deutete mit dem Kopf in Richtung Eingang. Der Kater presste sich auf dem Boden und schlich so an der Wand entlang in das Gebäude. Normalerweise ging man NIE durch den Eingang in ein Haus. Das war eine Todsünde! Deswegen kam sich Tora ein wenig komisch vor. Er merkte schnell, dass niemand anwesend war. Dieser Dobermann hätte schon gewusst, wie man ein Gebäude absichert und es wäre den Agenten gar nicht möglich gewesen so einzutreten. Deswegen richtete Tora sich wieder zu voller Größe auf und wartete auf die Anderen.


[erst im Saal | ist froh | fliegt zu Haus | guckt sich um| kichert über Jaspis und Hoppel | redet | öffnet Tür | geht rein]

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>> Wer keinen Charakter hat, hat keine Feinde ...nicht wahr, Cherubim?
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. tierart : Luchs
. alter : 1 Jahr & 3 Monate
. größe : 64cm
Agent 2344
BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Mo Apr 25, 2011 6:32 am

"Ihr wurdet hier her geschickt, weil man euch für gut hält, für verdammt gut.", dieser Satz ging Lu noch eine Weile durch den Kopf, war sie wirklich so gut das man sie für eine Sondermission einsetze? Nun, es gab bestimmt einige die besser waren als sie, aber Lu würde niemals aufgeben. Ihre Mission bestand darin einen Professor zurück zuholen, Professor Quarks.
Lu zuckte zurück als die Mäuse ihr so ein Halsband umbinden wollte. Sie mochte solche Teile nicht - aber nach einigen Minuten ließ sie es doch geschehen. Schließlich wurde das Teil von Agenten entwickelt, also musste es nützlich sein und Shark hatte auch erklärt was das Teil alles konnte.

Die Zeit im Flugzeug brachte Lu irgendwie hinter sich, in Gedanken versunken hatte sie die anderen und die Wolken beobachtet. Bald endete der Flug auch und Lu strömte nach draußen mit den anderen. Endlich wieder auf festem Boden und dem Wind im Fell, atmete sie die frische Luft tief ein. Das Gras fühlte sich gut an, auch wenn es schon leicht bräunlich war. Dann sah sie sich um, vor ihnen stand eine alte Hütte, die bestimmt schon bessere Jahre gehabt hatte. Der Lauf der Zeit und das Wetter hatten mit der Hütte gemacht was sie wollten, aber wenn man es so betrachtete, hatte die Hütte sich doch gut gehalten.
Ein Frettchen ging ziemlich schnell voran und suchte nach einem Eingang, fand aber keinen. Schließlich wandte es sich an die anderen, Lu trat einen Schritt vor um ihre Hilfe anzubieten, doch ein Kater kam ihr zuvor. Der Hase gesellte sich auch zu dem Frettchen und der Kater hatte die Tür schon geknackt. Die Tür quietschte etwas, schwang aber nach innen. Lu beobachtete wie der Kater vorsichtig den Weg nach drinnen erklomm.

Die Luchsdame setze sich nun auch in Bewegung, blieb aber vor dem Eingang stehen, sie nickte den beiden kleinen Agenten zu und lugte dann misstrauisch in die Hütte hinein. Bevor sie es dem braunen gleichtat und ganz hinein schlich. Die Dielen knarrten leise unter ihr, aber sie würden noch standhalten - hoffentlich. Sie sah sich um, in dem Raum stand ein zerfetztes Bett, ein paar umgekippte Stühle, ein alter Sessel und ein Tisch. Alles war von einer Staubschicht zugebettet, und ein schwerer Duft lag in der Luft. Lu hob ihren Kopf zur Decke und bemerkte die ganzen Bündel die an Fäden von der Decke baumelten. Diese verströmten den Duft, es waren bestimmt Kräuterbündel.

Lu blickte schließlich wieder zu dem Bett, es war nicht nur einfach zerfetzt, es war von Zähnen regelrecht in Stücke gerissen worden. Von Hundezähnen? Vielleicht. Mit grßer Sicherheit- ja. Bestimmt. etwas in Lu sträubte sich dagegen näher hinzugehen, sie hatte Angst einen bestimmten Geruch zu finden. Es gab auch noch anderen Agenten, die das Bett inspizieren konnten, das musste ja nicht unbedingt sie übernehmen. Die Luchsdame sah sich unaufällig nochmals um, um etwas anderes zu finden was sie näher betracheten konnte. Eigentlich hätte sie überall hingehen können, doch ihre Wahl fiel auf einen Kamin. Dort war auch Asche verstreut, vielleicht beherberte dieser schwarze "Staub" auch Pfotenspuren. Lu schlich vorsichtig über die alten Dielen, um dem Kamin näherzukommen. Kurz vor der Asche blieb sie stehen und sah sich zu dem Kater um.

"Gerade ein schlechter Moment, aber wie heißt du eigentlich?"

Lu schaute kurz zu ihm, um dann wieder eingehend die Asche zu betrachten.


[Denkt nach - Flugzeug - Wiese - Im Haus - fragt Tora nach Namen - beim Kamin; überprüft Asche auf Spuren]
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. tierart : KATTA (lemur catta)
. alter : CA. 2 1/2 JAHRE
. größe : KOPFRUMPFLÄNGE = 39 cm SCHWANZLÄNGE = 56
Agent 5555
BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Di Apr 26, 2011 3:01 am

Irland. Die grüne Insel. Schafe, frische Luft, urige Pups – und eine Hütte, die definitiv dringend eine Renovierung brauchte. Vor dieser Hüte befand sich nun eine bunte Gruppe aus verschiedenen Tieren. Und genau diese Tiere sollten die Welt retten…

„Ha- haaaah- haaaaaaah- TSCHIE!“

, kam es aus Dimitris Mund, als dieser laut niesen musste. Für die anderen mochte es vielleicht nicht so kalt sein – immerhin war es ein recht angenehmer Herbst. Doch für einen Lemuren, der sowieso in warmen Gebieten lebte, der in Las Vegas zu Hause war, war dies alles andere als „angenehm“. Nachdem er lange genug sich auf die Hinterbeine gestellt hatte, um die Umgebung mustern zu können, lies er sich auf die Vorderbeine fallen und nahm wieder die typische Katta-Haltung an; der schwarz-weiße Schwanz selbstverständlich als Fragezeichen geformt. Nach einem „Tatort“ sah die Sache ja nicht wirklich aus. Sowieso konnte Dimitri sich noch nicht wirklich vorstellen, dass die Worte Sharks wirklich ernst gemeint gewesen waren. Bzw. er wusste nicht wirklich, was er davon halten sollte. Ihr wurdet hier her geschickt, weil man euch für gut hält, für verdammt gut. Nun, im Bezug auf Dimitri hatte der Fuchs Recht gehabt, aber die anderen? Etwas ungläubig beobachtete er ein Frettchen und ein Kaninchen dabei, wie die beiden versuchten in das Haus – pardon, Hütte! – „einzubrechen“. Dimi seufzte. Na, wenn das mal was wird.

Den Flug über nach Irland hatte der Primat alleine verbracht, ohne mit irgendjemanden zu reden. Allerdings war er da nicht der einzige gewesen. Selbst jetzt noch beschäftigten ihn seine neue Mission und alles Dazugehörige. „Funkstille“ – „Fst“. Den Professor hatte Dimitri tatsächlich gekannt, immerhin hatte er ja schon öfter Mal seine kleinen Auseinandersetzungen mit der Technikabteilung gehabt. Drittklassige Mäuse, genauso wie diese Nagetiere, die ihnen die Halsbänder gegeben hatten. Der Lemur fummelte etwas nachdenklich an diesem herum. Dennoch tat es ihm sehr leid, dass dieser Professor entführt wurde. Schlimm, schlimm. Dimitri bewegte sich etwas auf dem Gelände herum. Es lag nun an seine Kollegen und ihm, diesen Mäuserich zurück zu holen. Auf einmal hörte der Katta, wie sich diese abgespeckte Version eines Luchses, alias Karakal mit Frettchen und Kaninchen unterhielt. Oder besser gesagt lang und breit erklärte wie lecker die beiden Kleineren aussahen und vor allen Dingen in was diese Katze gut war. Gleich darauf hatte diese die Tür geöffnet, woraufhin Dimitri sofort angehüpft kam. Nachdem wannabe Luchs, der es wohl für angenehmer hielt, es sich an den Wänden gemütlich zu machen, ging auch der echte Luchs in die Hütte, nach diesen beiden kam der junge Katta. Er sah es nicht für notwendig, sich irgendwie besonders anzuschleichen, immerhin waren die Hunde ja weg, von daher schien hier auch keine Gefahr mehr zu sein. Das Innere des Gebäudes an sich sah aus wie Kraut und Rüben, Knochen, ein Bett, welches so aussah als hätte es jemand gekaut, hinuntergeschluckt und anschließend wieder ausgespuckt, Tisch, Stühle, Sessel und jede Menge Schmutz. Angewidert rümpfte Dimi die Nase. Unordnung! Bäh! Aber ansonsten ließ er sich davon nichts anmerken. Apropos Kraut und Rüben – über den Köpfen der Tiere hingen Kräuter! Dimitris Augen verwandelten sich in schmale Schlitze, welche misstrauisch die Decke fixierten.

„Was sollen Hunde bitteschön mit Kräuterbündeln anstellen?“

, überlegte er laut. Er war vielleicht ein Genie in Sachen Technik – allerdings nicht in Sachen Flora. Vielleicht wusste ja jemand eine Erklärung. Wobei… warum zum Geier hängt ein Superbösewicht, quasi ein Overloard Kräuter auf?!


[ Auf der Wiese beim Niesen | Denkt über die Mission und kurz über den Flugzeugaufenthalt nach | geht in die Hütte | wundert sich laut über die Kräuterbündel ]

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Agent 1064
BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Mi Mai 04, 2011 7:08 am

Das Frettchen blickte immer noch hilflos drein, bis der Hase zu ihm sprach. Das Kaninchen konnte ihm auch nicht wirklich helfen. Es war klein, aber bot an einen Tunnel zu graben. In der Zeit konnte Gary garantiert die Türe durchbrechen. Er war ja groß und stark.
Das Frettchen wandte sich zu dem Affen um, der nieste. Warum nieste er? Es war doch mehr als warm genug.

"Gesundheit.... ist dir kalt?
Vielleicht kann uns-
"

Doch er unterbrach sich um zu zu hören, was dieser Kater - er war anders gebaut als ein Hauskater - zu sagen hatte. Er gab ziemlich an, wie Jaspis fand. Und er sagte alles so, als würde Jaspis und der Hase neben ihm gar nicht wissen, was ein Agent war. Jaspis zuckte mit seinem kleinen Ohr und wandte den Kopf zu dem Hasen.

"Ich bin Jaspis, aber das ist uninteressant."

Nun blickte er zu dem Kater, damit dieser sich ja angesprochen fühlte.

"Nimm den Mund nicht zu voll, Tiger."

, mahnte Jaspis und folgte dem Kater hinein. Auch der Affe und ein Luchs kamen mit. In dem Raum stand ein Kamin. Der Luchs stürzt sich gleich darauf und untersuchte die Asche. Vielleicht fand er ja wirklich etwas, egal was es war. Der Affe beschäftigte sich vorerst mit den Kräuterbündeln, die überall im Raum verteilt waren. Was die Hunde wohl damit wollten? Er dachte an irgendeine Art von Gift, aber die bündel schienen nicht giftig zu sein. Würden diese Pflanzen nicht dann auch den Raum vergiften? Jaspis hatte keine Ahnung.
Seine Augen glitten über einen Stuhl und einige weitere Einrichtungsgegenstände. Warum die Bande wohl gerade den Ort gewählt hatte - fraglich.

Das Frettchen sprang mit einigen Sätzen auf den Stuhl und kurz darauf auf den Kamin. Darauf lag alles Mögliche. Eine Rolle Garn. Weg damit. Eine Perlenkette. Wertvoll aber uninteressant, auch auf den Boden werfen. Ein Stein oder nein ... baaaah ein Zahn. Weg. Eine Spinne. Weg scheuchen und ein Knopf. Er setzte sich auf den Kaminsims und späte in die Schale die darauf stand um vor sich hin zu köcheln. Darin lagen Knochen. Vielleicht wollten sie ja eine Knochensuppe kochen. Jaspis blickte zu seinen Kollegen. Vielleicht hatten sie ja etwas brauchbares gefunden.



[auf dem Kamin - wirft 'Unbrauchbares' herunter]
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Agent 1455
BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Mi Mai 04, 2011 11:12 pm

Moreya war in dem Flugzeug mitgeflogen, recht ungern, sie rief sich die Worte von Shark nochmal ins Gedächtnis und sah dann auf die, welche mitflogen, manche recht ängstlich und ein paar von ihnen recht arrogant und auch recht groß. Na das konnte ja was werden, wenn das wirklich die Truppe war, welche für gut gehalten wurde, dann wollte sie nicht wissen, wie schlechte Truppen aussahen und das machte ihr Sorge. All diese Tiere, keinen davon kannte sie und vertrauen tat sie auch keinem warum auch. Sie waren zwar auch Agenten und ein paar Namen kannte sie auch schon, aber das war es dann auch schon und das gefiel ihr nicht, ganz und gar nicht, am liebsten arbeitete sie alleine und warum konnte man sie nicht einfach alleine lassen.

Als sie endlich gelandet waren, stiegen einige schon recht schnell aus, Moreya war unter ihnen, aber sie kreiste über den anderen Agenten und sah sich um. Sehr unschlüssig darüber, ob man einfach so darein gehen sollte, aber den anderen Tieren schien das egal zu sein und deswegen folgte sie ihnen schließlich. Ein Katta, ein Karakal, ein Luchs, ein Kaninchen und ein Frettchen waren vor ihr reingegangen. Sie glitt hinein und landete auf dem Bett, welches völlig zerfetzt war. Moreya beobachtete unschlüssig die anderen Tiere und fing dann ebenfalls an, nach Spuren zu suchen und sperrte aus diesem Grund nochmal die Flügel aus und glitt rüber zu dem Sessel, sie landete auf der Lehne und grub ihre Klauen in den Stoff. Dann wartete sie ab, hörte die Frage von Jaspis, sie hatte nichts gefunden, also würde sie auch nicht antworten und dann sah sie die Kräuterbüschel, dies waren bestimmt ganz normale Kräuter, aber damit kannte sie sich auch nicht so aus, auf jeden Fall scheinen sie nicht giftig zu sein, oder irrte sie sich. Äußern wollte sich die Falkendame vor diesen anderen Agenten nicht, misstrauisch war sie immer noch und das würde sich auch bestimmt nicht ändern, auf jeden Fall nicht in nächster Zeit. Lu, die Luchsdame war zum Kamin gegangen und auch Jaspis das Frettchen war darauf geklettert. Moreya war echt gespannt, ob sie was gefunden hatten, aber nachfragen, das würde sie nicht. Auf gar keinen Fall.


[auf dem Sessel | beobachtet die anderen]

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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Do Mai 05, 2011 5:59 am

Tora hörte, wie man ihm folgte. Er blickte sich um und sah, wie ihm ein weißer Luchs folgte. Er hatte die Dame schon im Konferenzsaal beobachtet. Sie saß nicht weit von ihm, neben einem schwarzen Jaguar. Es wimmelte hier nur so von Katzen und das gefiel Tora ungemein. Die Weiße war auch wirklich hübsch. Eine wunderschöne Fellfarbe, aber wie sie so tickte wusste er nun nicht. Auf sie folgte ein Affe. Ein Katta, dass wusste Tora. Der Kater wartete noch ein wenig. Man wusste ja nie, wer noch so kam. Die Luchsdame inspizierte bereits den Raum, zusammen mit dem Ringelschwanz. Das Frettchen folgte. Tora hatte seinen Namen aufgeschnappt, als er die Tür aufbrach. Er hieß Jaspis. Der Karakal kannte nun von dieser Masse an Agenten einzig und allein den Namen des Nagetiers, welches er lieber essen wollte, weil er es irgendwie nicht ertragen konnte. Es war halt anders hier in Irland. Neue Gesichter, keine Ahnung von Charakter oder Fähigkeit. Eine ungewohnte Situation für Tora. In Japan kannte er alle Agenten und wusste genau, wie man auf sie reagieren musste. Einen Sympathiepunkt hatte Jaspis bereits: Er nannte Tora Tiger. Das setzte voraus, dass er irgendwie Respekt vor ihm hatte. Man würde schon sehen, wie es sich weiter entwickelte.

Während Ringelschwänzchen laut über die Kräuter an der Decke nachdachte und Jaspis den Sims des Kamins untersuchte fragte die Luchsdame nach dem Namen Toras. Sie hatte sich die Asche angesehen. Was sie da wohl suchte? Bevor Tora antwortete sah er zu dem Katta. Er runzelte die Stirn und verstand nicht so recht, was die Frage des Agenten sollte. Hatte er nicht richtig zugehört oder war der Kater im unrecht?

“Tut mir leid, wenn ich deine Gedankengänge unterbrechen muss, aber ist dies nicht die Hütte von diesem Professor? Da kann es dem Dobermann doch egal sein, was sein Opfer so an der Decke hängen hat. Kläre mich auf, wenn ich im unrecht bin.“

Tora setzte noch ein komisches Lächeln hinterher, bevor er sich zu der hübschen Dame wandte und – diesem mit einem richtigen Grinsen – ihr antwortete.

“Die Sache musste ich noch eben klären.“

begann der Kater.

“Mein Name ist Tora. Wie ruft man dich?“

Der Karakal gesellte sich zu der Fremden. Er hatte nicht vor seine Arbeit zu vernachlässigen. Zur Spurensuche gehörte er nicht. Da gab es in Japan eine Eliteeinheit. Trotzdem konnte man sich immer wieder auf unbekannte Pfade wagen und so setzte Tora sich nieder, um die Asche zu inspizieren, die sehr aufgewühlt war. Er entdeckte keine Pfotenabdrücke oder dergleichen, aber es wirkte, als wäre jemand einmal durch die Asche gerannt und hätte alles durcheinander gebracht.


[im Haus bei Jaspis, Dimitri und Lu | guckt sich um | redet mit Dimi | redet mit Lu und geht zu ihr | setzt sich und inspiziert Asche]

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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Fr Mai 06, 2011 10:38 am

Gary saß still in dem Flugzeug und grübelte über die Mission. Ein Professor wurde also entführt... Interessant. Der Jaguar dachte sich schon, dass dies keine leichte Aufgabe sein würde, die man mal eben in einer Stunde löste. Bevor der Kater weiter nachdenken konnte stieg ihm der Geruch von Grünem in die Nase. Er warf einen Blick in Richtung der Tür. Einige waren schon draußen, als er sich erhob und sich ebenfalls nach Außen begab. Wenig später verschwand das geflügelte Stahlmonster wieder in den Wolken. Der Agent sah sich um. Bevor er seinem kleinen Freund helfen konnte, hatte schon ein Karakal die Tür aufgestoßen. Der Jaguar folgte den Agenten in das Haus und sah sich um. Jaspis hatte bereits den Kamin untersucht und die Luchsdame war daran Asche zu untersuchen.

Gary ging ein Stück, als er einen Katta sah, der wohl einige Augenblicke vor ihm in den Raum getreten war. "Gesundheit... Ich hoffe für Dich, dass wir noch einen wärmeren Einsatzort bekommen..." sprach der Kater mit einem wohlwollenden Schnurren. Sein Blick wurde streng und drohend, als er die Bemerkung des Karakals hörte. Er starrte aus bernsteinfarbenen Augen zu dem Kater und trat zu ihm. Der Luchsdame warf er einen respektvollen Blick zu, bevor er wieder in seine Strenge zurückkehrte. "Hör zu, wir sind ein Team und hier ist niemand besser als der andere und ich lasse mir von einem Stubentiger wie Dir nicht das Angenehme Klima zwischen den Agenten zerstören..." knurrte er. Nebenbei fuhr er die Krallen aus, die in dem sanften Licht, was durch die trübe Scheibe drang, auffunkelten. Normalerweise war er ruhig, doch Angeber konnte er garnicht leiden... Schon garnicht wenn sie ihre Arroganz so ausspielten. Gary warf einen sanften Blick zu Jaspis und nickte diesem kurz zu, bevor er sich von Tora löste. Er hatte dessen Namen mitbekommen, als er zu Lu gesprochen hatte. Der Kater schritt zu Jaspis. "Vielleicht sollten wir uns aufteilen.. Jeder mit Partner..?" schlug er vor und warf einen prüfenden Blick durch den Raum. Falls sich diese Teamidee durchsetzen würde, würde der Jaguar mit Sicherheit mit seinem Frettchenfreund zusammenarbeiten...

[geht - nach Landung - in Haus | spricht mit Tora und mahnt ihn | schlägt Jaspis etwas vor]

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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Sa Mai 07, 2011 8:57 am

Amani war überrascht, dass sie ihn während der ganzen Zeit nicht gefunden hatte, dafür aber das MSZ. Er hatte diese Tiervereinigung immer hochgeschätzt, doch niemals hatte er ihnen das zugetraut. Der Luchs war sich sicher, wenn er nicht gefunden werden wollte, dann würde ihn auch niemand finden. Obwohl - vielleicht hatte es am Ende genau daran gehakt. Vielleicht hatte er gefunden werden wollen. Vielleicht wollte er gefunden werden, um wieder bei Lu zu sein. Denn er vermisste sie in jeder Minute seines Lebens, wenn sie nicht bei ihm war.

Umso überraschter war der Kater, dass er es aushielt, sich den Flug über zurückzuhalten und nicht sofort zu seiner besten Freundin zu laufen. Sie war im gleichen Flugzeug wie Amani, nur wenige Meter von ihm entfernt. Er konnte sie fast körperlich spüren und musste sich zusammenreißen, nicht zu der Luchskatze zu stürmen. Das Einzige, was ihn wunderte, war, dass sie ihn nicht roch. Das lenkte ihn ein wenig ab, da hatte er zumindest was zum Nachdenken. Vermutlich lag es daran, dass verdammt viele andere Tiere mit ihnen reisten, um diese Hütte zu durchkämmen.
Er sprang als einer der Letzten aus dem Flugzeug und ließ sich Zeit. Er sog erstmal die reine, sauerstoffbeladene Luft in seine Lungen. Im Flugzeug hatte es gestunken wie nichts, was er schon mal gerochen hatte. Gut, im Zirkus war es noch schlimmer gewesen. Aber den kurzen Gedanken verdrängte er sofort wieder. Die Zeit war vorbei. Er war wieder frei und bestimmte selbst über sein Leben. Er brauchte nicht mehr zurückdenken an das, was damals geschehen war.
Amani schlich einmal um die Hütte, suchte nach möglichen Verstecken oder Duftspuren. Aber bis auf den Geruch der Mäuse fand er nichts. Er bewegte sich geduckt durch das Gras um die Hütte, seine Ohren spielten nervös, seine Augen sogen jedes kleine Detail in sich ein und seine feine Nase bebte leicht, als er wie ein Staubsauger die Gerüche in sich einsaugte. Erst nach mehreren Minuten kam er in die Hütte. Dort verteilten sich ein Jaguar, ein Frettchen, ein Hase, ein Affe, ein Falke, eine Katze und - ja, da war sie. Seine Lu.
Von hinten ging er zu ihr hin. Geräuschlos, unauffällig. Seine Augen fixierten die helle Katze, auf die er zu schlich. Sie war scheinbar so in ihre Aufgabe vertieft, dass sie ihn nicht bemerkte, bis er neben ihr stand. Oder zumindest ließ sie es sich nicht anmerken, falls sie ihn tatsächlich bemerkt hatte. Sie fixierte die ganze Zeit konzentriert die Asche.

"Na, was gefunden?"


[vor dem Flug // im Flugzeug // schleicht ums Haus, findet das nicht // schleicht sich an Lu an, spricht mit ihr]

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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Sa Mai 07, 2011 10:07 pm

Spuren schienen in der Asche wohl wirklich nicht vorhanden zu sein, schade eigentlich. Tja, und was gab es jetzt zu untersuchen? Lu unterbrach kurz ihre Überlegungen, den jetzt kamen andere Agenten in den Raum, ein Katta, das Frettchen - Jaspis und eine Falkendame. Sie beobachtete die Agenten, der Katte beäugte die Kräuterbündel und stellte dazu die passende Frage. Der braune Karakal der seinen Namen noch nicht genannt hatte wandte sich zu dem Katte und beantwortete seine Frage, also brauchte Lu nichts dazu zu sagen.

Ihre Aufmerksamkeit war jetzt aber wieder ganz bei ihr, als sie ein dumpfes Geräusch ertönte und sie auf ihrem Rücken ein leichtes Gewicht spürte. Als dieser Gegenstand von ihrem Rücken rutschte und auf dem Boden aufkam, gab es nochmals ein Geräusch von sich. Lu betrachtete es etwas irritiert. Eine Perlenkette. Ihr Blick führte zu Jaspis, der gerade Sachen vom Kamin warf. Sie warf ihm einen warnenden Blick zu.

"Hey, pass das nächste mal auf wenn du mit Sachen um dich schmeißt."

Das Frettchen hatte noch nichts erwidert als der braune Kater zu ihr kam. Tora. Okay, jetzt wusste sie wieder einen Namen mehr. Wäre es nicht eigentlich besser gewesen wenn die Agenten vorher eine Vorstellungsrunde gehabt hätten? Dann würde man jetzt wenigstens nicht blöd dastehen und nach Namen fragen. Egal, irgendwie würde man schon alle Namen aufschnappen.

"Man nennt mich Lu."

Meinte sie zu Tora gewandt, doch sie blickte über den Kater hinweg zu Gary, dem Jaguar, der schnurstracks auf sie zugelaufen kam. Den respektvollen Blick erwiderte sie, aber als der schwarze Tora anmachte, war sie verwirrt. Der Kater hatte nichts wirklich schlimmes gemacht und ihn dann so anzufahren war ja auch nicht gerade die feine Englische Art. Für Lu sah es so aus als ob Gary sich jetzt aufspielen wollte, als er die Krallen ausfuhr, das war ja wie im Kindergarten. Aber Lu würde bei einem Streit sicherlich nicht fehlen.

"Gary, Tora hat doch noch nichts wirklich schlimmes gemacht, also mach dir nicht ins Fell, ja? Außerdem bist du es gerade der das Klima zerstört, denn wer wird den gleich die Krallen zeigen wenn ihm etwas nicht passt?"

Sich auf Tora's Seite zu stellen war gar nicht ihre Absicht gewesen, aber der Jaguar war echt zum Lachen. Er war um einiges Größer als Tora, musste er deswegen seine Macht demonstrieren? Lächerlich. Sie freute sich schon darauf das Gary etwas erwidern würde, doch mitten in ihrer schadenfreude erstarrte sie. Ein Geruch hatte ihre Nase gestreift, und das war nicht irgendein Geruch - Nein. Es war seiner. Ihre Augen weiteten sich als sie sich umdrehte,vor ihr stand Amani. Aber der aus Fleisch und Blut und nicht der in ihrer Fantasie. Sie konnte nicht anders als ihn einfach anzustarren, alles andere war ausgeblendet. Und dann ertönte seine Stimme, die Stimme die sie schon so lange vermisst hatte. Ihr Blick wurde weich, endlich hatte sie ihren besten Freund wieder.

Sie schnurrte kräftig als sie ihren Kopf an seinen Hals drückte, das war er wirklich. Sein Geruch, sein braungoldenes Fell, seine Stimme. Er war wieder da. Dann hob sie ihren Kopf und sah ihn an.

"Ja, habe ich. Und zwar dich. "

Ihr schnurren blieb in ihren Worten, wie sehr hatte sie ihn vermisst. Und jetzt stand er einfach da und...moment mal. Er war wieder da. Wieso? Warum eigentlich? Das schnurren blieb ihr ihm Hals stecken und vorwurfsvoll fragte sie:

"Wo bist du gewesen? Und...warum hast du mich alleine gelassen?"

Sie schaute ihm direkt in die Augen, ihre glitzerten vorwurfsvoll. Normalerweise hätte sie auch wütend gewesen sein können, aber ihre Freunde war zu groß um Zorn aufwallen zu lassen. Sie hatte ihn wieder - und nur das zählte.


[Beobachtet Tora & Dimi - spricht zu Japis - redet mit Tora; dann mit Gary - sieht Amani - freut sich & spricht mit ihm]

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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Sa Mai 07, 2011 10:38 pm

Amani schloss die Augen, als sie sich an ihn drückte. Ein Schnurren entwich seiner Kehle, tief und ganz anders als das von Lu. Er sog ihren Duft in seine Lungen und genoss das Gefühl, wie sie sich an ihn drückte. Dann sprach sie mit ihm und sein grüngoldener Blick bohrte sich in ihre braunen Augen. Zuerst war sie froh, ihn wieder zu haben, stellte er glücklich fest und ein leichtes, sanftes Lächeln schlich über seine Züge.
Aber dann kamen ihr die gleichen Fragen auf wie ihm. Die Fragen, die er so gehasst hatte. Weil er sie nicht beantworten sollte. Er wusste nicht, was er sagen sollte, hatte keine Ausreden. Aber wozu brauchte er Ausreden? Sie würde mit der Wahrheit auskommen müssen. Aber das tat sie ja immer. Sie hasste Ausreden. Also würde er vielleicht zumindest ein bisschen verschont bleiben.

"Ich - ich hab keine Ahnung, Lu. Der Wind nahm mich mit sich fort. Ich brauchte eine Auszeit. Ich war mir nicht sicher, ob das hier wirklich das ist, was mich glücklich machen kann. Aber jetzt weiß ich, dass es so ist. Ich bin wieder hier. Ist das nicht alles, was zählt?"

Er ignorierte es, dass er sie aus einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen rausgeholt hatte - Streiten und angeregt diskutieren waren nunmal ihre Stärken. Sie konnte es einfach. Er ignorierte auch, dass die anderen Agenten sicherlich ihre ach so tolle Wiedersehens-Szene mitbekamen. Aber was sollte er tun? Sagen 'Ja, Lu, lass uns doch mal eben verschwinden, um unser Wiedersehen zu feiern'? Aber nicht freiwillig! Sie würden sich sowieso bald wieder auf ihre Arbeit konzentrieren müssen, das war ihm klar. Eben hatte der Panther etwas von Zweierteams gesagt. Wenn das durchkam, könnten Lu und Amali ja vielleicht ...
Aber das war ihm jetzt grade auch nebensächlich. Alles, was er wusste, war, dass die weiße Luchsin mit den braunen Augen vor ihm wirklich war und kein Objekt seiner Phantasie. Sie war hier, er redete mit ihr. Alles würde wieder gut werden.


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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   So Mai 15, 2011 5:46 am

Mittlerweile war ja doch eine recht große Anzahl der Agenten in die Hütte eingetreten. Die charmanten Geräusche von hinunterfallenden Gegenständen, die Jaspis gerade auslöste, ignorierte der Katta gekonnt. Viel lieber konzentrierte sich jetzt Dimitri auf seine Aufgabe. Staub, staub, staub… mensch, mensch, mensch, man hätte diese Kaschemme wenigstens auf Vordermann bringen können; hier zu leben war mit Sicherheit alles andere als hygienisch. Aufeinmal bekam Dimitri mit, wie ihn eine Stimme ansprach. Der Lemur musste nur leicht den Kopf bewegen, um in das kätzische Gesicht Toras’ schauen zu können. Die Bemerkung des Karakals brachte ihn etwas zum stutzen. Skeptisch zog Dimitri eine nicht vorhandene Augenbraue hoch und legte den Kopf schief.

„Das Haus des Professors?“

, begann der Primat mit einem fragenden Unterton. Er blickte gen Decke –

„Kommt da oben an die Kräuter eine Maus ran?“

- dann Richtung Bett und Sessel, auf dem sich eine Falkendame niedergelassen hatte -

„Können Mäuse so große Möbel benutzen?“

- und schließlich wanderte sein Blick zum verdreckten Boden mit den vielen, milchgelben Knochen. Appetitlicher Anblick…

„Und fressen Mäuse so etwas? Ich denke mal nicht, dass wir in der Hütte des Professors sind – außerdem hatte Shark ja auch davon berichtet, Quak hätte versucht, das Tagebuch des Dobermanns an sich zu reißen.“

Dimitri war wieder voll und ganz in seinem Element; klugscheißen. Er klang nicht wirklich feindselig oder besserwisserisch, dennoch scheute er nicht davor zurück, dem Karakal alle Fakten und Beweise zu seinen Vermutungen aufzulisten. Dimi war Tora langsam gefolgt, als zweiterer sich auf den Weg zu Lu machte – wobei „weg“ definitiv ein übertriebener Ausdruck war, all zu groß war die Hütte ja wohl wirklich nicht. Geduldig hatte sich der Primat neben den Kater gesetzt und somit auch in der Nähe der Luchsdame.

Kurz darauf tigerte ein weiterer Felidaeangehöriger zu ihnen herüber – der Panther, ähm, pardon, Jaguar Gary. Instinktiv stieß Dimitri sofort einen quietschenden Laut aus, der einem Katzenmiaen stark ähnelte. Jeder Katta tat das, wenn er sich leicht erschreckt hatte oder aufgeregt war. Normalerweise hätte der junge KI Mechatroniker sich nicht aufgrund eines Teamkollegens sich so benommen – doch die große schwarze Katze hatte die Krallen ausgefahren und war gerade dabei gewesen, Tora anzupaulen. Das wurde Dimitri dann doch zu blöd. Ohne ein weiteres Wort sprang er auf; so hoch, dass er sich an den Kräutern festhalten und an diesen entlang hangeln konnte. Toras Antwort auf seine Klugscheißerei war ihm im Moment Jacke wie Hose, darüber hätten sie sich auch später unterhalten können. Jetzt erstmal war es wichtig, von dort weg zu kommen. Dimitri sprang von einem Bündel zum nächsten und riss nebenbei ein paar Blätter heraus. Die Tiere im Labor konnten es ja vielleicht gut gebrauchen oder zumindest herausfinden, worum es sich da für Pflanzen handelte. Beim letzten Bündel nahm der Lemur besonders viel Anschwung, ließ sich fallen und landete gekonnt auf der Rückenlehne des Sessels, auf dem sich gerade die Falkin aufhielt. Von hier aus konnte Dimitri beobachten, wie aufeinmal ein zweiter Luchs bei Lu stand – und mit dieser auch noch schmuste, Sofort spitzte der Ringelschwanz die Ohren.


[ Belehrt Tora | Kommt kurz zu Tora und Lu | erschreckt sich dank Gary | klettert über die Bündel zum Sessel zu Moreya; reißt nebenbei Sträucher von den Kräutern ab | beobachtet Lu und Amani skeptisch ]

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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   So Mai 15, 2011 7:58 am

Tora saß noch immer neben der fremden Luchsdame. Es kam ihn komisch vor, sich mit den vielen Agenten gut verstehen zu müssen, ohne überhaupt ihre Namen zu kennen. Der Karakal konnte sich außerdem nicht so wirklich vorstellen, dass er sie auch später rufen konnte. Zwar war Tora nicht vergesslich, aber so viele fremde Agenten, so viele neue Namen... wer konnte das schon alles in seinen Kopf bekommen? Und dann auch noch heraus finden, wer ins was gut ist und wie der Charakter von ihm oder ihr ist? Dann doch lieber wieder zurück nach Japan. Doch Tora war jetzt hier. Er gehörte zur Elite. Er würde seinen Job machen, so gut er konnte. Er wollte niemanden enttäuschen.
Die Luchsame stellte sich vor, Tora lächelte.

“Lu, es ist mir eine Freude dich kennen lernen zu dürfen.“

in Gedanken fügte der Karakal noch hinzu, dass er ihren Namen bestimmt nicht vergessen würde. Sie war nun mal eine Katzenartige! Und mit so einem hübschen Pelz... wobei sie wohl eher aus einem kalten Land kam, im Gegensatz zu Tora. Ob sie wohl hoch im Norden lebte?
Lange konnte Tora nicht über das Geburtsland von Lu nachdenken, da man ihn ansprach. Der Karakal drehte sich zu seinem massigen, schwarzen Jaguar um. Verwirrt verengte der Kater die Augen. Warum machte man ihn so blöd an? Meine Güte, er war nur vor dem Haus aus der Hat gefahren. Er hatte ganz normal mit dem Karakal gesprochen und dafür wurde er angeknurrt? Also, manche Agenten waren schon dumm. Tora musste feststellen, dass es das erste Mal war, dass er eine Katze nicht so richtig leiden konnte. Dabei waren sie doch die Könige der Tiere! Er beschloss dem Schwarzen eine weiter Chance zu geben. Innerlich musste Tora lächeln. Lu verteidigte ihn. Wie süß von ihr.

“Pardon, aber ich sehe meinen Fehler nicht ein, da ich keinen begangen habe. Wie Lu schon sagte: Sie zerstören hier das ach so tolle Klima, welches noch längst nicht besteht. Ich kenne doch keinen Arsch und Sie auch nicht! Wir sind ein Team, aber wir sind noch lange nicht eingespielt und man sollte sich erst richtig kennen lernen, bevor man gleich behauptet, irgendjemand hätte Mist gebaut. Ich wäre ja dafür, dass man erst einmal, guckt, er was kann und wie man am besten vorgeht...“

seine Stimme war so absurd nett und freundlich. Tora siezte extra den Fremden, legte eine einladende Mine auf und jemand der nicht seine Sprache sprach würde denken, er hätte soeben ganz nett gesagt, wie er hieße und wie es weiter gehen sollte. Kopfschüttelnd sah Tora sich zu Lu um. Irgendwie hatte die Luchsdame wohl einen braunen Artgenossen hergezaubert. Der Karakal wollte nicht stören und formte deswegen mit seinem Lippen ein „Danke“, bevor er sich zu dem Katta gesellte, mit dem er noch immer etwas zu besprechen hatte.

Naja, Tora versuchte sich zu dem Katta zu gesellen, aber an die Kräuter auf der Decke kam er nun nicht ran und wenn er an ihnen hinge, so würden diese sogleich abfallen. Wieder leicht verwirrt blickte der Kater hoch. Er sah zu, wie das Äffchen sich von Bündel zu Bündel hangelte und schließlich auf den Sessel stand, welcher bereits Platz für eine Falkin bot. Tora sah zu, wie einige Blätter der Kräuter zu Boden tanzten und schnupperte an ihnen. Er kannte keines davon. Er mochte halt lieber Fleisch als Kräuter. Tora sah sich um. Der Hase hatte noch immer nicht die Hütte betreten und so rief er laut:

“He, Hoppelhäschen. Kannst du mal her kommen? Unser Klettekönig hat ein paar Kräuter herunter fallen lassen. Vielleicht kannst du weiter helfen?“

Tora wartete nicht auf seine sonstige Mahlzeit, mit der er nun arbeiten musste, sondern ging zu dem Sessel, um endlich Dimitri eine Antwort zu geben. Der Karakal setze sich auf dem Boden, vor Falke und Affe, lächelte nett und erhob seine Stimme:

“Wie gut, dass ich ein Fleischfresser bin. Ich kann mir nicht vorstellen ständig in Angst leben zu müssen. Ach, und danke, für deine Antwort. Ich habe da wohl etwas falsch verstanden. In Japan haben sie eine eigene Einheit, welche die Spurensuche übernimmt. Deswegen bin ich manchmal etwas blind, wenn es um solche Sachen geht. Bin halt für die ersten Arbeiten zuständig.“

Tora sah kurz zu der Falkin. Er hatte keine Lust nicht zu wissen, wie er die ganzen Agenten rufen konnte. Und zu allem Überfluss gab es hier so viel Essen! Wenn man ihm nicht genug gab, so konnte es passieren, dass plötzlich der Hase, Jaspis oder die Falkin in seinem Maul war.

“Ich denke, ich sollte mich vorstellen. Mein Name ist Tora. Wie nennt man euch?“

während er sprach zuckte der Blick des Katers zwischen Federvieh und Äffchen hin und her. Langsam begann Tora sich einzuleben und er spürte, dass er von nun an nicht mehr so fies sein würde. Nicht mehr ganz so schlimm, aber manchmal musste einfach was raus. Solange man ihm nichts vorschrieb und ihn respektierte würde er klar kommen.


[erst bei Lu, Gary, Amani und Dimi | redet mit Lu und Gary | sieht Dimi zu | ruft Hoppel | geht zu Dimi und Moreya | redet]

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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Mo Mai 16, 2011 6:16 am

Hoppel war froh, dass er hier unter Agenten war und die große braune Katze, die gerade eine arrogante Rede gehalten hatte, beherrscht genug war, sie nicht aufzufressen. Angst verspürte er komischerweise keine, er war wahrscheinlich zu wütend über die angeberischen Worte der Katze. Oder auch Kater. Das war ihm jetzt egal. Er verspürte keine Lust, die Riesenkatze auch nur zu riechen.
Es war Zeit, dieser Truppe mal zu zeigen, was er konnte. Ja, was konnte er eigentlich? Hoppel musste unwillkürlich etwas überlegen. Als Fährtenleser war er eine Niete, das stand schon mal fest. Seine vorherige „Schnüffeltour“ hatte das ja deutlich genug gezeigt. Er war zwar einer Hundefährte gefolgt, hatte aber nicht den Hund, den sie eigentlich suchen sollten, gefunden. Oder doch? Nagut, er hatte immerhin einen Hund gefunden, aber das war ja ein Agent gewesen.
Naja, vielleicht fand er noch etwas anderes. Er horchte auf, als das Frettchen ihm endlich seinen Namen verriet. Jaspis hieß es also. Er folgte ihm durch die nun offene Tür. Das heißt, er wollte ihm folgen. Vor ihm wollten noch jede Menge anderer Tiere hinein. Da waren ein komisches Affentier mit einem langen gestreiften Schwanz, eine Riesen-Katze mit weißem Fell und schwarzen Punkten und, Hoppel zuckte zusammen, ein Falke! Er kreiste über ihnen, als wöllte er jeden Moment auf einen von ihnen herabstoßen! Bloß keine Angst haben… bloß keine Angst haben… das ist doch sicher auch ein Agent… versuchte Hoppel sich zu beruhigen, musste sich aber trotzdem instinktiv ducken und zitterte. Doch dann verschwand der Falke glücklicherweise auch in der Hütte und Hoppel konnte nun wieder einigermaßen beruhigt eine große schwarze Katze bewundern, die gerade anmutig in die Hütte schritt. Komischerweise hatte er nun keine Angst mehr vor diesen großen Katzen, er hatte sich wahrscheinlich an ihren Geruch gewöhnt, sodass sie für ihn nun nicht mehr so scharf und gefährlich rochen.
Selbst als noch eine braune Riesen-Katze angeschlichen kam, blieb Hoppel ganz ruhig und friedlich im weichen Gras sitzen. Ein sanftes Lüftchen strich ihm um die Nase und er musste ganz verträumt seufzen. So gut hatte er sich schon lange nicht mehr gefühlt… wenn doch nur noch seine Freundin, die er damals in der Zentrale kennengelernt hatte, bei ihm wäre! Doch leider schien sie doch nicht mitgekommen zu sein, obwohl sie so zuversichtlich gewesen war…
Ein Ruf riss ihn aus seinen Gedanken. Da schien jemand nach einem Hoppelhäschen zu rufen… Er seufzte nochmals und wollte sich schon wieder seiner Traumwelt hingeben, als ihm einfiel, dass er wahrscheinlich mit ‚Hoppelhäschen‘ gemeint war. Er fühlte sich unwillkürlich geschmeichelt, nur seine frühere Besitzerin hatte ihn immer liebevoll so genannt. Und er war noch mehr geschmeichelt, als ihm auffiel, dass die Stimme der braunen Riesen-Katze nach ihm gerufen hatte und er helfen sollte. Na endlich wurde er mal gebraucht! Blitzschnell hoppelte er in die staubige Hütte und musste erst einmal kräftig niesen. Brrrr ist das hier dreckig! Schnell putzte er sich und hoppelte dann gemächlich zu der braunen Riesen-Katze.
Oh… OhOh, das war doch die arrogante Miezekatze, die vorhin so hochnäsig mit mir und Jaspis gesprochen hat… Na der werd‘ ich’s zeigen! Hihi… dachte sich Hoppel und schaute mit großen unschuldigen Augen zu der Katze – oder eher dem Kater – hoch.

Kräuter…? Die riechen doch so schön stark, da braucht man doch keine so feine Nase… Nagut, ich werde mal mein kleines Näschen anstrengen, um dem großen Kater einen Gefallen zu tun…

Hoppel schnüffelte ganz interessiert an den Kräutern. Die meisten kannte er natürlich. Auf seiner langen Reise zur Zentrale hatte er tausende von unterschiedlichen Gräsern und Kräutern probieren können. Oh wie verlockend sie dufteten…
Mit seeehr großen unschuldigen Augen blickte er nochmals zu dem großen Kater hoch.

Öhm… ja… ich müsste eben noch eine Geschmacksprobe vornehmen…

Damit begann Hoppel ganz genüsslich die Kräuter zu mümmeln. Mit vollen Backen nuschelte er so verständlich wie möglich:

Mhhmmm… köstlich… ja, da ist ein Hauch von Petersilie und… *mümmel mümmel* Basilikum…. hmmm und das könnte Dill sein… *mümmel mümmel* ja, und das ist auf jeden Fall Zitronenmelisse!

Als er alles verputzt hatte schaute er ganz unschuldig zu dem braunen Riesen-Kater auf und sagte:

Mjamm, das war vielleicht lecker. Also falls du’s nochmal wissen willst: da waren Petersilie, Basilikum, Zitronenmelisse und wahrscheinlich auch Dill dabei… hoffe ich konnte dir helfen… jetzt muss ich aber unbedingt los, ich werde höchstwahrscheinlich noch woanders gebraucht.

Mit einem letzten frechen Blick zu dem Kater flitzte er in die nächste dunkle Ecke, in den Schatten eines alten, muffigen Möbelstücks, auf dem auch noch ein Falke saß. Aber der kümmerte Hoppel jetzt weniger, er hielt lieber nach dem braunen Riesen-Kater Ausschau, der hoffentlich ein wenig Sinn für Humor hatte… Ein wenig ängstlich schielte er zu seinem Frettchenfreund, der sich gerade auf einem großen schwarzen Kasten – wahrscheinlich ein Kamin – befand. Er traute sich aber nicht, nach ihm zu rufen, sonst hätte er sich wahrscheinlich verraten, ganz abgesehen davon, dass der Kater ihn wahrscheinlich sowieso finden würde… Na dann liebe Welt, ade! Wenn der mal ausrastet, gibt’s sicher nichts mehr zu lachen… besonders nicht für mich… Das kleine Kaninchen machte sich hinter dem Sessel noch kleiner, als es sowieso schon war. Seine Hinterläufe spannten sich unwillkürlich an, bereit zur Flucht.

[überlegt | betrachtet die anderen Tiere, die vor ihm hineingehen | träumt | wird von Tora gerufen | hoppelt in die staubige Hütte | niest & putzt sich schnell | denkt Fieses über Tora | spricht zu Tora | schnüffelt an Kräutern | muss ‚Geschmacksprobe‘ machen | mümmelt die Kräuter | zählt Tora die Kräutersorten auf | verabschiedet sich schnell | versteckt sich etwas ängstlich hinter dem Sessel]

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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Mo Mai 16, 2011 8:43 am

Kentucky hatte sich anfangs noch nichts aus dem ganzen Chaos gemacht. Klar, er war ins Flugzeug gestiegen und natürlich wusste er auch, dass er mitten in einer wichtigen Mission steckte. Aber jedes andere Tier schien nur so umherzuwirbeln und überall einen Hauch von Neugierde und Hektik zu hinterlassen. Kentucky war da ganz anders. Er ging die Sachen lieber mit viel Ruhe an. Er brauchte schließlich seine Konzentration, die bei einem so kleinen Kerlchen schon sehr notwendig war. Und bevor er wieder in Unruhe geriet, schnappte er sich seine Müslischachtel und stopfte sich mit den kleinen Haferkräckern voll. Anschließend zerrupfte er die übergebliebene Pappe, warf sie über seinen Kopf auf den Sitz und klopfte sich auf den Bauch.
Es war ihm egal, wo die anderen abgeblieben waren. Zwar galt bei dieser Mission besonders Teamarbeit, aber wenn er kein Müsli hatte, konnte er sich auch nicht konzentrieren.
Kentucky hangelte also über die Schlaufen, die an der Flugzeugdecke für Vögel und Tiere wie ihn befestigt waren, kletterte aus der kleinen Luke und ließ sich ins Gras fallen. Vor ihm sammelte sich das Bild von einem verfallenen Haus. Es sah danach aus, das sich der Rest der Tiere schon in dem Schutthaufen befand. Er war wohl wirklich ein bisschen spät. Der kleine Affe kletterte auf eine der äußeren Fensterbänke um in den großen Raum sehen zu können. Viele verschiedene Tier hatten sich bereits einiges Verdächtiges angesehen, sprachen nun von mysteriösen Dingen und überlegten allerlei anstrengenden Krams. Kentucky ließ sich wieder von dem Fensterbrett fallen und sprang eher als das er lief in das Haus hinein.
Da sich alle schon versammelt hatten, wusste er nicht so recht, wo er anfangen sollte. Er blieb also zu erst auf dem dreckigen Boden sitzen, kroch umher, um sich einige Sachen anzusehen und kratzte sich am Kopf. Er wünschte sich eindeutig noch mehr Müsli. Nun war der junge Affe noch mehr verwirrt, er wusste nicht, ob er sich nun vorstellen sollte. Immerhin hatte ihn noch keiner angesprochen und er selber war da auch kein Meister der Worte. Also hüpfte er weiter, in irgend eine Richtung - ziellos.
Erst nachdem er nachgedacht hatte, bemerkte er sein Ziel. Einen Sessel auf dem irgend eine Art Vogel saß. Mit Vogelrassen kannte Kentucky sich gewiss nicht aus und doch wusste er, das die mit den spitzen Schnäbeln sicher Feinde waren. Vor ihnen musste er sich früher in der Wildnis besonders in Acht nehmen. Er war schließlich ein... Äffchen. Ohh, wie er dieses Wort hasste!
Doch andererseits hatte er auch gewiss nichts zu verlieren, wurde er jetzt von diesem Vogel verfolgt und schließlich zerpickt und zerhackt. Und außerdem würde dieser Vogel der MSZ dann Ersatz schaden, was sicherlich nicht sehr spaßig werden würde. Also ging er das ganze mit Mut an.
Er hüpfte weiter auf den Sessel zu, auch wenn sein Herz pochte. Er versuchte, sich nichts anmerken zulassen. Als er angekommen war und scheinbar (vorerst) nichts passierte, ließ er ein freches Keckern von sich, grinste breit und begann mit einem weiteren Rundblick, um sich eine Aufgabe zu suchen. Um doch noch ein bisschen Schutz zu suchen (für rechtzeitige Sicherheit) presste er sich an der Sesselseite entlang. Der Platz dahinter schien Dunkel... sicher.
Als er rückwärts über den Boden rutschte, bemerkte er irgend etwas hinter sich. Es fühlte sich irgend wie lebendig an. Sein Herz begann zu rasen. Das war doch nicht der Vogel? Er sprang einen Schritt zurück, drehte sich um, um „der Angst ins Auge zu sehen“. Und alles was er sah... war ein Kaninchen! Noch ein weiteres, kurzes, erschrecktes Keckern, eine leisere Art Aufschreien und wieder grinste er frech. Ein Kaninchen!
Doch bevor er dem Kaninchen, das nicht viel kleiner war als er, einen großen Schrecken einjagte, änderte er von den frechen Gesichtszügen zu großen Augen und unschuldig gesenkten Mundwinkeln. Nicht, dass nachher noch jemand umfiel vor Schreck. Ihn hatte schließlich noch niemand richtig bemerkt...

[Noch im Flugzeug, futtert Müsli | Im Haus, sucht sich Aufgabe, versteckt sich vor Falke, bei Hoppel]
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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Mi Mai 25, 2011 9:30 am

Das kleine Frettchen ging auf den großen und ja eigentlich viel zu großen Jaguar ein. Irgendwie fühlte er sich etwas klein im Gegensatz zu dem großen Schwarzen. Ha er war ja auch klein. Er war wie ein Würmchen und Gary war die Katze, die groß und stark war. Wenn er wollte könnte er Jaspis töten, aber das tat er nicht. Erstens, weil Jaspis ein Agent war und zweitens weil die beiden Kumpel waren.

"Ich weiß nicht. Aber Gruppen müssen wir nicht bilden oder?
Öhm ... ich such mal weiter den Kamin ab. Wenn da nix ist, hilfst du mir auf einen der Holzbalken zu kommen? Vielleicht ist was im Dach versteckt. Hunde sind gerissen, jedenfalls diese Art von Hunden...
"

Jaspis grinste und krackselte weiter auf dem Kamin herum. Eine Schachtel Streichhölzer und ein Knäul Wolle landeten am Boden und fanden ihren Weg da unten weiter. Jaspis seufzte. Nichts war zu finden.
Er achtete nicht großartig darauf, ob jemand von den fallenden Objekten getroffen wurde oder nicht. Ihn interessierte nur eins; Spuren finden und zwar schnell. Viele, ganz viele.
Jassy hüpfte vom Kamin und landete in einem alten Sessel. Dieser war staubig und irgendwie fühlte er sich komisch an. Das Frettchen schüttelte sich drehte sich wirr im Kreis.

"Gary?
Hilfst du mir jetzt mit dem ... Ding?
"

Mit dem Kopf nickte er zu einem der Stützbalken, die das Dach des Hauses fest hielten.

"Wer mag kann mitkommen."

,raunte er in die Runde und fuhrt sich mit der Tatze über die Nase. Hätten die Hunde nicht mal ne Haushündin die aufräumt bestellen können? Dreckspack.


{fragt Gary was | fragt etwas in die Runde | Sessel}
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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Fr Mai 27, 2011 10:29 am

Der Jaguar gönnte den beiden Kleinkatzen einen kurzen Blick. Er hatte gerade keinen Kommentar für die beiden. Gary sah seinem kleinen Kumpel zu, wie dieser den Kamin absuchte. Gruppen waren also nicht nötig. Wachsam spähte er seinem kleinen Freund hinterher und sah, wie einige unwichtige Dinge zu Boden fielen. Der Kater ging einige Schritte und stand neben Jaspis, der etwas in die Menge sprach. Anschließend sah der schwarze Jaguar das kleine Frettchen an und nahm es vorsichtig am Nackenfell, um es wenige Sekunden später auf Gary's Rücken abzusetzen. "Na dann.." sprach Gary und ging hinüber zu dem Stützbalken. Er fuhr die langen Krallen aus, die im blassen Licht aufblitzten.

Gekonnt schlug er sie in das trockene Holz des Balkens und zog sich daran ein Stück weit hoch, sodass er aufrecht am Balken stand. "So, Jaspis, aussteigen." sprach Gary und grinste. Etwas Staub kam vom Balken runter und lies den Kater laut niesen. Zuerst machte die Raubkatze sich Sorgen, dass das Frettchen hinabgefallen sein könnte, doch der Kater bemerkte schnell, dass Jaspis wohl auf war. Wartend ragte er am Balken hinauf. Würden sie dort oben wirklich etwas finden...?


[bei Jaspis | hilft ihm hoch | niest]

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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Fr Jun 10, 2011 5:11 am

Moreya saß auf der Sessellehne und beobachtete die anderen Agenten, warum hatte man sie hier nur mitgeschickt, gut diese Agenten mochten alle gut sein, aber sie waren ihr bis auf ein paar Namen sonst gänzlich unbekannt, warum ihnen also vertrauen, dafür gab es keinen Grund, anscheint schien es für die Falkendame auch keine Aufgabe zu geben.

Da trat noch ein Luchs herein und dann beobachtete sie den Katta an den Kräuterbündeln, der plötzlich genau neben ihr landete, kurz schlug sie einmal mit den Flügeln um ihr Unbehagen zu demonstrieren und dann sah sie zu dem Tier. Kattas kannte sie früher nur vom hören, in ihrer Zentrale hatte es diese nicht gegeben, aber dieses Tier, es sah wirklich interessant aus. Ihre Gedanken kreisten um diese Mission und was für ein Wirbel um diese gemacht worden war, unglaublich. Naja, wie sich das Ganze noch entwickeln würde, das würde sich wohl noch herausstellen, schließlich hatte das alles hier, ja gerade erst begonnen und sie war schon gespannt, wie es weitergehen würde. Der Karakal und noch andere Tiere schienen eine Diskussion zu führen, aber nun wandte sich das Tier kurz an das Kaninchen, welches bestimmt schon zwischen den Fängen irgendeines Raubtieres geendet wäre, wenn es nicht einer von ihnen, ein Agent, wohl eher ein Leidensgenosse, dachte Moreya, gewesen wäre.
Als der Karakal sich mit dem Kaninchen fertig unterhalten hatte, trat er plötzlich auf sie und den Katta zu, jetzt wurde sie also wieder dazu gezwungen zu reden, denn wenn sie es nicht tun würde, wäre das ziemlich unhöflich und er hatte sie ja auch gefragt:

„Ich werde Moreya genannt“

Warum sollte sie noch mehr sagen, dafür gab es keinen Grund, aber plötzlich erregte etwas anderes ihre Aufmerksamkeit, das Frettchen und der Jaguar, wollten zu den Dachbalken und das Frettchen hatte auch gefragt wer mitkommen würde, der Karakal war Moreya aus irgendeinem Grund nicht ganz geheuer und den Jaguar und das Frettchen hatte sie schon eher kennengelernt und sie als recht nett empfunden, also schlug sie einmal mit den Flügeln, erhob sich in die Lüfte und glitt langsam dorthin und landete dann neben dem Frettchen auf dem Stützbalken, sie fand das keiner der Agenten hier so ganz alleine rumturnen sollte, außerdem könnte man hier oben vielleicht etwas finden:

„Ich dachte ich komme einfach mal deiner Frage entgegen“

meinte sie sachlich nur weil sie jetzt bei ihm war, sollte das nicht bedeuten, dass sie ihm traute sie war nur vorsichtig und interessiert und manchmal siegte auch ihre Neugierde über ihr Misstrauen und nun wartete sie bis das Frettchen auch auf den Stützbalken geklettert war.


[Zunächst Dimitri und Tora | fliegt danach zu Gary und Jaspis | landet neben Jaspis]

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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Fr Jun 10, 2011 8:15 am

Das tiefe brummende Schnurren von Amani klang ihr noch in den Ohren nach. Sie hatte ihn wieder - einfach so, er war kein Trugbild ihrer Fantasie, sowas musste man erst einmal realisieren. Er war auch kein Geist oder so, nein er war völlig Real.Das war nicht so ganz geheuer, auch wenn sie sich unheimlich freute. Skeptisch blickte sie ihren alten Freund an, er sagte die Wahrheit, aber so ganz zufrieden war Lu damit nicht. Egal, sagte sie sich selber, denn er hatt recht. Er war da und nur das zählte.

"Gut, okay. Aber wenn du mal wieder eine Auszeit brauchen solltest, so sag mir bitte bescheid, ja?"
Trotz ihrer gedanklichen Aussage klang sie etwas zerknirscht. Anderen würde das vielleicht nicht mal auffallen, aber Amani bestimmt. Er kannte sie ja fast besser als sie sich selbst.

Der Streit von vorhin, okay, die Disskusion von vorhin war zwar nicht weiter ausgefechtet worden, da Gary nichts mehr dazu sagte. Doch nicht ganz so schlagfertig, wie?! Erst aufspielen und dann den Schwanz einziehen, pff, war ja mal wieder typisch. Das Kaninchen bestimmte gerade die Kräutersorten, auch wenn Lu den Sinn in dieser Akion nicht erkennen konnte. Denn die Hunde hatten bestimmt nicht mit den Kräutern expermentiert, oder etwa doch?! Das konnte Lu sich nicht vorstellten, dazu waren diese Tiere bestimmt nicht in der Lage. Da irgendwie alle irgendwo mit irgendwem beschäftigt war, wendete sie sich an Amani.

"Okay, wo sollen wir jetzt nachsehen?"

Für sie war es selbstverständlich dass, sie und Amani zusammenarbeiteten, das war doch einfach glasklar. Natürlich hätten sie auch alleine alles erkunden können, doch Lu wollte nicht das ihr alter Freund wieder verschwindete, sie wollte nicht das sie sich umdrehte und er dann wieder weg war. Nicht nocheinmal.


[Bei Amani - spricht mit ihm]
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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Fr Jun 10, 2011 8:36 am

Amani blickte immer noch nur Lu an, ein Feuer in den Augen, das für die anderen längst verschwunden geglaubt war. Er überlegte wieder eine Antwort, denn er wollte nichts Falsches sagen. Nichts, was seine Arbeit gefährdete, die Tiere hier drin oder gar seine Freundin. Sein Fell glänzte in dem leichten Licht. Seine feine Nase bebte, als er tief einatmete. Ihm kam eine Idee, als er so überlegte. Was wäre, wenn nicht oben etwas war? Oder hinten? Sondern unten lang? Die Augen mit der Farbe von moosbewachsenen Baumstämmen fixierten jetzt den Boden.

"Was ist, wenn -", bemerkte er in die Allgemeinheit rein, "- sie nicht durch die Türen kamen, sondern durch den Boden?"

Immerhin war es nicht unmöglich, dass Hunde Tunnel gruben. Sie vergruben doch auch ihre Knochen oder ihre was auch immer. Sie gruben viel. Und er musste neidlos zugeben, dass sie auch die Kraft hatten. Aber wo es Tunnel gab, musste es auch Ein- beziehungsweise Ausgänge geben. Seine Augen suchten nach irgendwas Auffälligem auf den Dielen des Hauses. Als er nichts fand, blickte er wieder Lu an. Wartete auf eine Reaktion.


[denkt || Idee || erzählt die Idee || sieht sich um || wartet auf Lu]

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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Do Jun 16, 2011 12:49 am

Als neben Hoppel plötzlich ein Äffchen auftauchte, wäre er fast losgesprintet vor Schreck, aber er konnte sich gerade noch beherrschen. So ein kleines niedliches Äffchen würde ihm doch sicher nichts tun, dachte er. Er blickte es jetzt neugierig aus seinen großen Augen an und beschnupperte es vorsichtig.

Ui, was bist du denn für ein Äffchen? So eins wie dich hab ich ja noch nie gesehen! sagte er, als er fertig mit Beschnuppern war.

Die braune Riesenkatze Tora hatte er schon wieder fast vergessen. Er war jetzt nur noch neugierig darauf, was das für ein interessantes Tier vor ihm war. Alles andere verschwand erstmal aus seinem Köpfchen. Jaja, er war eben noch ein sehr unvorsichtiges Häschen… Immerhin hätte jeden Augenblick die große Katze oder der Falke oder etwas anderes auftauchen können, was ihm wieder einen riesigen Schrecken eingejagt hätte. Oder waren es vielleicht nur die großen niedlichen Augen des Äffchens, die ihn so selbstvergessen machten?

[beschnuppert Kentucky | sagt etwas zu ihm | ist selbstvergessen]

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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   Do Jun 23, 2011 3:16 am

Der große Kater packte das kleine Frettchen im Nackenfell und setzte ihn auf dem Rücken ab. Der kleine Kerl krallte sich in das schwarze Fell und hielt sich fest. Dann krabbelte er den Rücken hoch und setzte sich auf den Kopf des schwarzen Raubtieres. Das Frettchen gab ein leises Keckern von sich und zuckte mit seinem kleinen Schwänzchen.
Er zuckte mit dem Ohr und sah zu, wie sich die Krallen des Tieres in das Holz gruben. Mit ganzer Kraft zog er sich hoch und raunte kurz darauf, Jaspis könne aussteigen.

Das Frettchen gab ein Klicken von sich und hüpfte den letzten halben Meter alleine hinauf. Oben angekommen schüttelte sich das kleine Tier den herabgefallenen Staub aus dem Fell. Jaspis nieste leise. Verdammter Staub!
Dann sah er sich um. Der Balken war breit genug um drauf zu laufen. Überall lag Staub.
Er fand auch einen Zettel, auf dem stand jedoch nichts. Es war nur eine kleine Ecke. Viel zu wenig Platz, als das diese dummen Köter darauf schreiben könnten. Ansonsten fand er noch einige Mutter. Also diese Schraubenähnlichen Dinger.

"Danke, aber Gray hat mich hoch gehoben."

sagte der kleine Jaspis und blickte zu dem Falkenweibchen hinunter. Hoffentlich verstand sie das.

"Also bisher ist hier ... nichts, außer Staub und mir.
Das ist doof. Warum können diese Köter nicht einfach sagen wo sie sind? Dumm, echt dumm.
Ha-ha-haschieeeeeeeeee.
"

Wieder nieste das Frettchen und rieb sich nun mit der kleinen Pfote über die Nase.
Verdammter Staub!
Mit einem Nicken zeigte er der Vogeldame ihm zu folgen. Vielleicht brauchte er sie ja noch, was wahrscheinlich war.

Jaspis kletterte den Balken entlang und fand am Ende des Balkens ein Loch in der Wand. Was machte das Loch hier? Rauchabzug oder wie? Das Frettchen schüttelte den Kopf und begab sich in die Dunkelheit.
Er fand einen Weg durch die Dunkelheit und kam schließlich oben auf dem Dach wieder aus. Super.
Jaspis ging ungläubig zurück und rief vom Balken herunter.

"Kommst du ... ähm kommen Sie mit, edle Falkendame, der Gary den Vortritt verweigert hat und helfen Sie mir beim Besteigen des Daches?
Oder will einer von euch mit hoch?
"

Der letzte Satz galt den anderen. Vielleicht hatte ja einer von denen Lust hoch zu kommen.
Er keckerte leise und nieste erneut.
Verdammter Staub, echt mal!



[auf dem Dach - sagt was zu Moreya]


Zuletzt von Jaspis am Mo Jun 27, 2011 2:09 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 2. kapitel ; die ersten spuren   So Jun 26, 2011 10:27 am

Die Falkendame auf dem Sessel hatte anscheinend keinen Bedarf zu plaudern. Als Dimitri bei ihr angekommen war, hatte sie bloß wie blöd mit den Flügen geschlagen. Anscheinend wollte sie nicht, dass er da war. Allgemeine Abneigung gegenüber Primaten? Oder hatte sie einfach keine Lust zu reden? Oder lag es an Dimi selbst? Viele Fragen… aber so genau interessierte es den Ringelschwanz auch nicht. Oder besser gesagt: es interessierte ihn nicht die Bohne. Ohne ein Wort von sich zugeben machte er es sich auf der Lehne bequem. Noch immer verwunderte ihn etwas das Auftauchen des fremden Luchses. Er war weder beim Gespräch mit Shark dabei gewesen, noch saß dieser im Flugzeug – jedenfalls hatte er diesen dort nicht gesehen. Der Kater musste wohl gerade erst zu ihnen gestoßen sein… aber… war dies nicht etwas auffällig? Merkwürdig? Und konnte man als Agent, der gerade eine solch wichtige Mission hatte, so einem Fremdling wirklich trauen? Wohl kaum. Dimitri runzelte nachdenklich die Stirn. Er würde jetzt nicht zu diesem Luchs gehen und ihn belästigen, nein. Das wäre dann doch etwas sehr misstrauisch. Aber er würde ihn im Auge behalten.

Der Weg zum Sessel hatte anscheinend mehr Spuren hinterlassen, als der junge KI Mechatroniker beabsichtigt hatte; überall lagen Kräuterblätter auf dem Boden herum. Bzw. lagen – innerhalb kürzester Zeit sorgte Hoppel nämlich dafür, dass diese verschwanden. Geschmacksprobe, sicher. Jaspis und Gary – der nichts mehr zu den anderen Katzen gesagt hatte – spielten irgendwie mit einem großen Holzbalken herum. Dem Lemur wurde Langweilig. Der Falke sprach nicht, die Agenten machten nur dummes Zeug… als dieser Karakal angetanzt kam spitzte allerdings Dimitri sofort wieder interessiert die Ohren.

„Leben in Angst?“

, meinte Dimitri etwas verstört und legte den Kopf schief. Pffff… als ob er ein Angsthase wäre! (Nicht so wie gewisse andere Tierarten) Aber er war dem Kater nicht böse. Immerhin schien dieser eigentlich recht freundlich zu sein. Ein Klugscheißer, aber eigentlich freundlich. Irgendwie kam das dem Katta bekannt vor… er grinste schelmisch.

„Du glaubst doch wohl nicht, dass ich vor dem da Angst habe. Und zum Thema Falsch verstanden – kein Problem, ich klugscheiße gerne. Stets zu diensten, falls du mal wieder etwas ‚begriffsstutzig’ bist.“

Nichts von Dimis Worten klang so bösartig, wie man vielleicht denken könnte. Er neckte den japanischen Kater, ja – aber er beließ es auch wirklich nur bei einem freundschaftlichen Aufziehen. Der Katta mochte vielleicht manchmal mehr Hezr für Maschinen als für seine Mittiere haben, aber herzlos war er keines Falls. Sowieso… jeder konnte mal einen Fehler machen. Außer er selbst natürlich, solch Genies wie er machen keine Fehler.

Tora also… definitiv ein japanischer Name. Mit Japan hatte der junge Lemur eigentlich nichts am Hut. Fazit es hatte ihn vorher nie groß interessiert. Aber hier in dieser bunten Agententruppe waren scheinbar viele verschiedene Kulturen vertreten – warum denn dann nicht auch ein bisschen über sie lernen? Nun hatte sich auch die Falkendame vorgestellt. Und auch gleichzeitig zum ersten Mal etwas gesagt. Moreya. Der Mechatroniker musste irgendwie spontan an Fantasyromane denken. Der Name war zwar schön – klang allerdings in seinen Ohren einfach surreal.

„Dimitri. Freut mich euch kennen zu lernen, Tora, Moreya-“

Seine Worte wurden jäh unterbrochen, als plötzlich ein fremdes Tier anfing zu keckern und zu quicken und den Vogel komisch angrinste. Die Sprache kam Dimitri sehr bekannt vor. Anderer Dialekt, aber dennoch vom Prinzip her sehr ähnlich. Instinktiv antwortete er vor Schreck mit einem ähnlichen Quicken. Das „Ding“ welches gerade Alarm gemacht hatte, war ebenfalls ein Primat. Kein Katta, ein Totenkopfäffchen. Dimitri musterte den Kleinen interessiert, beinahe bewundernd, ehe dieser lieber wieder davon sprang und gegen das Kaninchen knallte. Ein zweiter Primat… das war doch gar nicht schlecht. Schien zwar vom Intelligenzquotienten her nicht sehr klug zu sein, aber na ja. Man sollte ja nicht nach ersten Eindrücken handeln.

Kurz darauf schwang sich Moreya in die Lüfte gen Richtung Jaspis. Dieser hatte wohl einen interessanten Tunnel nach oben entdeckt und bat nun um Hilfe. Dimitri war zwar ein hervorragender Kletterer, blieb allerdings erst einmal sitzen. Hier waren genug Tiere die ihm helfen könnten. Nein, Dimi selbst würde wohl erst kommen, wenn sich kein anderer meldet. Aber da waren ja noch Moreya und dieses andere Äffchen da – von daher war die Wahrscheinlichkeit, dass er helfen müsste, recht gering. Der Katta lehnte sich zurück und wandte sich an Tora.

„Mal schauen, ob sie das alleine hinkriegen… Und, wie lange bist du schon ein Agent?“


[ Beobachtet die anderen Agenten | Spricht mit Tora und teilweise mit Moreya | Geht erstmal auf Jaspis nicht ein und bleibt auf dem Sessel sitzen ]

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2. kapitel ; die ersten spuren

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